Reden wir über's Geld.

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von Terranigma, 18. Mai 2019.

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Wie viel?

  1. 0€ - 300€

    20 Stimme(n)
    9,9%
  2. 300€ - 800€

    29 Stimme(n)
    14,4%
  3. 800€ - 1400€

    61 Stimme(n)
    30,2%
  4. 1400€ - 2000€

    43 Stimme(n)
    21,3%
  5. 2000€ - 3000€

    25 Stimme(n)
    12,4%
  6. mehr als 3000€

    24 Stimme(n)
    11,9%
  1. das_opa Aushilfs Student

    das_opa
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    pseudo-intälligentz gesegnet
    Das kan mein Vater auch nicht und der ist weit jenseits der 22. Wobei, Verpflegungstechnisch ist er auch auf dem Stand eines 5 jährigen :ugly:
     
  2. Teiler Der mit dem V tanzt

    Teiler
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    Kurz, prägnant, sinnlos. Danke dafür! :bet::lol:
     
  3. pfui

    pfui
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    Etwas aus dem Kontext gerissen: Einige bekommen doch etwas geschenkt - nennt sich erben.
     
  4. badtaste21

    badtaste21
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    Wäre man spitzfindig müsste man allerdings einwenden dass erben tatsächlich ungleich schenken ist, weswegen es dieser Differenzierung der Begriffe de jure durchaus bedarf. Sonst wäre die Erbschaft auch rechtlich gesehen eine Schenkung. Schenken ist jedoch ein Vorgang der im (bestenfalls) vollen Bewusstsein des Schenkenden geschieht. Erben, zumindest der Erbvorgang, aus offensichtlichen Gründen nicht. Zumal man auch Schulden erben kann. Die werden einem zwar technisch korrekt von dir bezeichnet auch "geschenkt", aber wenn mir jemand de facto wirklich nur seine Schulden schenken wollte damit er danach sorgenfrei leben kann würde ich ihn vermutlich einweisen lassen. :ugly: (neben ein paar denkbaren Ausnahmen innerhalb der Familie vielleicht)
     
  5. legal 》der die Waage hält《 Moderator

    legal
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    Ist es doch.

    Es gelten im Wesentlichen sie gleichen gesetzlichen Bestimmungen und steuerlichen Freibeträge.
     
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  6. badtaste21

    badtaste21
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    "Im Wesentlichen" bedeutet dass es eben doch Unterschiede gibt, die ich teilweise schon genannt habe (das meinte ich mit "wäre man spitzfindig", mir ist schon klar dass man es auch so versteht) Deswegen ist es nicht rechtlich gleichzusetzen mit einer Schenkung. Sonst müsste und würde man es nicht auseinander halten. Es wird nicht umsonst auch bewusst zwischen Mord und Totschlag, Diebstahl und Raub, Beleidigung und übler Nachrede unterschieden, selbst wenn es dabei Überschneidungen gibt, das Strafmaß ähnlich/identisch ist oder sein kann bzw. sogar das Ergebnis dasselbe ist. Das hat schon alles seinen Grund. (zum Teil im Gesetzestext zu finden)

    Ist doch ganz einfach an einem Beispiel festzumachen: Wenn xy noch lebt kannst du sein Vermögen nicht sofort erben, wenn er dir sein Vermögen schenkt, dann schon. Ist dann nur nicht erben. Der rechtliche Rahmen ist dann ein anderer, weil dir z.B. bei grobem Undank auch das Vermögen wieder teilweise oder ganz entzogen werden kann. Das geht bei einer Erbschaft in der Form schonmal gar nicht, auch hier wieder aus recht offensichtlichen Gründen. (anders mag es mit einer Erbegemeinschaft sein, führt aber zu weit) Dann gibt es auch noch ganz viele Detailabstufungen (bspw. bei einer Scheidung), Ausnahmen bei der 10-Jahres-Frist (bzw. überhaupt diese Frist) uvm.

    Es kann gut sein dass du dich damit besser auskennst als ich, ich sehe die Unterschiede jedoch als zahlreich und relevant genug an um es eben nicht gleichzusetzen. Also nicht rechtlich.
     
  7. Oerst

    Oerst
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    Bockwurst geht immer! :D
     
  8. legal 》der die Waage hält《 Moderator

    legal
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    Eine Schenkung ist schlicht ein Vererben zu Lebzeiten. Die beiden Rechtsgebiete greifen sehr stark ineinander. Dass es semantisch unterschieden werden muss, liegt in der Natur der Sache und verhindert Verwirrung. Die anzuwendenden steuerlichen Regularien sind identisch, auch kennt das Recht mit der Erbunwürdigkeit eine analoge Anwendung des "groben Undanks".

    Aber seis drum.
     
  9. badtaste21

    badtaste21
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    Ist ja auch so, aber wenn man es genau nimmt ist eben nicht so. :ugly:

    ---

    Was hält man hier eigentlich von der Beitragsbemessungsgrenze und dem Mindestbeitrag der Krankenkassen? D.h. ob jemand nun viel oder wenig verdient, es gibt immer einen Mindest- und einen Höchstsatz. Anders gesagt, egal ob man nun bspw. als Selbstständiger, Freiberufler usw. 500€ oder in 2019 1038€ verdient, man zahlt immer 14,6% von den 1038€ und nicht davon abgerechnet was man tatsächlich verdient. Dasselbe wenn man nach oben hin bei ca. 4537€+ angelangt. Ab diesem Betrag gibt es keine Beitragssteigerung mehr. Findet ihr sowas gerecht? Mich wundert das schon lange wieso das nicht stärker Thema ist in den Medien und allgemein in der Gesellschaft, weil es doch eigentlich potentiell recht viele betrifft.
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Mai 2019
  10. Oi!Olli Vollzeitskinhead

    Oi!Olli
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    Den Beitrag gelesen? Nach der Schule hat man die Eltern erst Abends gesehen weil man noch unterwegs war.
     
  11. Vilden

    Vilden
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    Ich beschreibe mal das nicht unwahrscheinliche Szenario für deine Frau: sie geht nicht arbeiten, bekommt entsprechend keine Pensionsjahre, du trennst dich mit Mitte 50 von ihr und sie hat von deiner höheren Pension genau gar nichts.

    Den hat jeder gelesen. Es wurden auch zig Antworten dazu verfasst. Hast du die Beiträge denn gelesen?
     
  12. Oi!Olli Vollzeitskinhead

    Oi!Olli
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    Ich hab auf Ulstermans Beitrag geantwortet.

    Da spielen die anderen Antworten keine große Rolle.
     
  13. Vilden

    Vilden
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    Wenn er inhaltlich das gleiche schrieb, spielt das sehr wohl eine Rolle :p
     
  14. Oerst

    Oerst
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    Ich habe ohnehin das Gefühl dass hier bei sowas gern Cherrypicking betrieben wird.
    Ist da einer dessen Meinung konträr ist wird gefühlt im Minutentakt nachgelegt. Gibt es 3-4 Leute die das ähnlich sehen, hört man doe Forengrillen zirpen.
     
  15. Oi!Olli Vollzeitskinhead

    Oi!Olli
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    Schön für dein Gefühl. Ich lese von vorne nach hinten, nicht umgekehrt. Und kann bei meinen Schichten nicht immer sofort antworten.
     
  16. Oerst

    Oerst
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    Das verlangt natürlich auch keiner und das war auch nicht allen auf dich bezogen.
     
  17. legal 》der die Waage hält《 Moderator

    legal
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    Ja, weil die Leistungen ja nach oben ebenso gedeckelt sind (auch nach unten). Ab einem gewissen Beitrag, stünden die Gegenleistungen in keinem Verhältnis mehr zum Beitrag. Das wäre auch verfassungsrechtlich schwierig.

    Im Politik-Thread hatte wir es mal davon. Bei Interesse kannst du die Suche anwerfen.
     
  18. Faulpelz II

    Faulpelz II
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    Bezüglich Rente:
    Statt "Sozialneid von oben" an den Tag zu legen ("selber schuld, wenn die Mütter nur Teilzeit arbeiten!") könnte man auch über Alternativen zu unserem Rentenmodell debattieren, welches in sich zusammenfliegt.

    z.B. Niederlande: https://www.wiwo.de/finanzen/vorsor...als-gehalt-wie-funktioniert-das/23105786.html

    oder Norwegen: https://orange.handelsblatt.com/artikel/48608

    Deutschland ist fast genauso wohlhabend (gut, Norwegen ist deutlich reicher) und stabil wie diese Länder, bekommt es aber trotzdem nicht gebacken, obwohl wir die höchste Steuerlast neben Belgien haben. Darüber sollte diskutiert werden, nicht darüber, ob jemand der wegen Kindern in Teilzeit geht, eine vernünftige Rente verdient hat (die Antwort sollte doch sowieso ein eindeutiges Ja sein).
     
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  19. Oerst

    Oerst
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    Moment, ich stelle nicht in abrede dass alle eine vernünftige Rente bekommen sollen auch wenn sie (länger) wegen der Kinder zu Hause geblieben sind oder nur Teilzeit arbeiten gehen im Anschluss. Trotzdem bin ich der Meinung dass jemand der sein Kind mit 3 in die Krippe gibt und danach voll arbeiten geht mehr Rente bekommen sollte, als jemand der zu Hause bleibt bis das Kind 15 ist, dann das zu Hause bleiben ist für mich ab einem gewissen Zeitpunkt eine freiwillige Entscheidung.
     
  20. Teiler Der mit dem V tanzt

    Teiler
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    Dafür gibts doch die Kindererziehungszeit... das wird angerechnet. hab nochmal nachgelesen: vor 1991 2,5 Jahre, danach 3 Jahre. Ok könnte länger sein und darüber streiten ist ok. Da man nicht überall Platz hat dass jeder sein Kind ab dem 3 Lebensjahr in eine Krippe geben kann.
     
  21. Rhaegar

    Rhaegar
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    Ich finde den Ansatz grundsätzlich ok, sehe die größte Problematik aber eher darin, das laufende System so stark umzuändern. Es braucht ja trotzdem noch Gelder, um die aktuellen Renten zu bezahlen. Ggf. könnte man bei den jüngsten Beitragszahlern damit anfangen einen jährlich steigenden Anteil der Rentenversicherung in ein Anlagenmodell einzuzahlen.
     
  22. Oerst

    Oerst
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    Ja, da wird was angerechnet. Was natürlich auf der anderen Seite auch nicht sein sollte, dass man unverhältnismäßig wenig Altersente bekommt wenn man z.B. zu Hause bleibt bis das Kind in die Schule kommt.

    Ich denke es ist gar nicht so einfach da eine gute Lösung zu finden ohne dass sich jemand stark benachteiligt fühlt. Die beiden Systeme aus Norwegen/Niederlande schau ich mir später mal an. :)
     
  23. mike81

    mike81
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    Also da scheine ich wohl einfach Pech gehabt zu haben. War 2014 als ich da versucht hatte. Damals haben die Krankenkassen dann diesen Service angeboten, beim Facharzt nen Termin einzuholen was auch recht fix geklappt hat. Ohne diese Facharzt-Hotline hätte ich in der Tat 3-6 Monate warten dürfen.
     
  24. ancalagon Alarmarzt Meier-Wohlfühl

    ancalagon
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    das muss "aus" heíßen nich "von" :p

    Haben die einen Rentendeckel, was Einzahlung und Bezug angeht?
     
  25. DuskX

    DuskX
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    Nein, die Schenkung ist in §§ 516 ff. BGB geregelt und das Erbe in den §§ 1922 ff. BGB. Die Schenkung ist in Buch 2 "Recht der Schuldverhältnisse" und das Erbe in Buch 5 "Erbrecht". Das sind einfach unterschiedliche Sachen.
     
  26. legal 》der die Waage hält《 Moderator

    legal
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    Da mag ich eher von der steuerlichen Seite kommen, wo es große übereinstimmungen gibt, aber davon losgelöst ist ein Vererben auch der Logik nach ja nur ein Schenken nach dem Tode.
     
  27. mike81

    mike81
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    Aber dafür die kompliziertesten PCs reparieren :ugly:
    Ich musste auch erst eingewiesen werden, wie die Waschmaschine funktioniert :D
     
  28. pfui

    pfui
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    Was tut diese rechtliche Diskussion eigentlich zur Sache? Erbe ist wie eine Schenkung ein geldwerter Vorteil, der nichts mit Leistung zu tun hat - und darum geht es mir.
     
  29. legal 》der die Waage hält《 Moderator

    legal
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    Da.... könnte ich jetzt schon wieder einhaken, aber ok, lassen wirs :ugly:

    Ein Erbe kann, muss aber nicht mit eigener Leistung einhergehen. Wer als Nachwuchshandwerker in den elterlichen Betrieb einsteigt, leistet ja auch was zu dessen Erhalt. Wer Omas altes Haus erbt, hat natürlich nichts dazu beigetragen. Aber es ist natürlich das Recht der Eltern, ihre Lebensleistung auch in Form von geschaffenen Werten an die nächste Generation weiter zu geben, genau so, wie sie Erfahrungen und ein Wertegerüst über die Erziehung weitergeben.

    Für seine Nachfahren etwas da zu lassen, vielleicht sogar ein Auskommen über mehrere Generationen hinweg zu sichern, in dem man ein gesundes Unternehmen aufbaut oder Sachwerte weitergibt, ist ja auch eine starke Motiviation für die Lebenden.

    Ich hab es mir schon zum Ziel gesetzt, dass jedes meiner Kinder von mir später ihr Studium finanziert bekommen sollen und ich ihnen dann auch ein Startkapital mit auf den Weg geben kann. Würde man mir das versagen, könnte ich im Grunde meine Stunden reduzieren und meine Rente mit 55 anpeilen. Für mich reichts.
     
  30. legal 》der die Waage hält《 Moderator

    legal
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    Ergänzend: Mal als Planspiel. Wenn man überhaupt nichts über einer gewissen Freigrenze vererben (verschenken) dürfte. Wer würde denn noch ein Haus bauen oder eine Wohnung kaufen? Ist doch irre. Wer das Geld hat, würde es so gut wie möglich auf den Kopf hauen.

    Unternehmen gründen? Naja... ok. Aber wenn das eigene Auskommen gesichert ist, warum expandieren?

    Davon, dass Menschen geschaffene Werte vererben können, profitiert letztendlich die Gesellschaft insgesamt.
     
  31. Shintaro - Steilenmein

    Shintaro - Steilenmein
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    Unsinn. So funktionieren Menschen nicht :ugly:

    Außerdem spricht niemand davon, dass man nichts mehr verschenken oder vererben dürfe.
     
  32. legal 》der die Waage hält《 Moderator

    legal
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    Forderungen wie "100% Erbschaftssteuer" gibt es durchaus. Und natürlich funktionieren Menschen so. Warum sollte jemand, der keine Kinder und anderen Angehörigen hat, jenseits von 80 Jahren noch auf einem Finanzpolster oder im Eigenheim sitzen? Der verschleudert das doch lieber.
     
  33. badtaste21

    badtaste21
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    Naja, es tut wohl genauso viel zur Sache wie dein eigener Einwand. Nicht mehr und nicht weniger. Zumindest finde ich Legaldefinitionen interessant, ergo es auch von dieser Seite zu beleuchten. Allerdings können wie ich vormals meinte auch Schulden vererbt werden. Inwiefern das dann ein geldwerter Vorteil wäre erschließt sich mir nicht. (kann zwar theoretisch immer noch sein wenn der größte Teil der Schuld bereits beglichen ist, aber muss ja nicht so sein) Siehe auch noch das was legal meinte, da stimme ich wiederum zu.

    In dem Szenario geht das Eigentum allerdings auch sonst nicht mehr in familiären Besitz über, ergo wäre das auch ohne 100% Erbschaftssteuer eine Sache die dazu animiert dieses Polster zu kapitalisieren. Wenn ich sowieso keinen Erbe habe spielt die Erbschaftssteuer keine Rolle mehr. (okay, das stimmt auch nicht ganz, man könnte es wenigstens noch einer sozialen Einrichtung vermachen oder so, aber wenn man tendenziell mehr an sich denkt wäre das vermutlich auch keine Option im Gegensatz zur Weltreise oder was immer im Sinn der jeweiligen Person wäre...)
     
  34. legal 》der die Waage hält《 Moderator

    legal
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    Joa, wäre interessant, wie kinderlose Leute mit ihrem Vermögen umgehen. Ich denke das Verschenken / Vererben an gemeinnützige Organisationen ist noch die häufigste Wahl.

    Darauf würde nicht jeder Lust haben, denn das Vermögen wurde ja ggf. zeitlebens hart erarbeitet. Ich kenne genug Leute, die eigentlich aufhören könnten zu arbeiten. Sie tuns nicht. Einmal natürlich, weil sie arbeiten wollen, aber auch, um was hinterlassen zu können.
     
  35. badtaste21

    badtaste21
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    Das ist im Endeffekt auch der Grund weshalb ein Grundeinkommen funktionieren müsste. Man muss eben erstmal ausprobieren was sinnvoll ist und was nicht, da wird niemand von Natur aus die eine, einzig gültige Toplösung haben. Modellversuche werden aber kaum gemacht und sind wenn dann oft durch Stiftungen oder privat finanziert. D.h. im relativ kleinen Rahmen. Sehr schade.
     
  36. acer palmatum

    acer palmatum
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    Meddlfranken (tatsächlich)
    Ist jahrelanges Arschkriechen und Speichellecken etwa keine Leistung? :Poeh:
     
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  37. das_opa Aushilfs Student

    das_opa
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    Wenn Muttern nix vorbereitet, dann läuft es meist auf Tiefkühlpizza, Döner oder Lieferdienst hinaus. Zumindest wenn es was warmes geben soll. Brot+Würstchen,Käse etc.pp mal ausgeklammert

    Kann wie gesagt keinen Unterschied zwischen "Eigeninitiative" und Terminvergabestelle feststellen. Letzteres ging vllt. etwas schneller weil die Anweisung direkt vom Arzt kam.
     
  38. dieMausss

    dieMausss
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    Tjo, bei uns ist es aber noch relativ einfach, sie konnte es sich aussuchen was ihr lieber ist, und ja, die möglichen Fälle sind mir schon klar. Das Problem ist aber meist das der Verdienst bei vielen nicht reicht wenn Papa nicht voll arbeiten geht...
    Und wenn beide voll arbeiten geben stößt man dann wieder auf das Thema Kinderbetreuung, also Verfügbarkeit, Qualität, Leistbarkeit... (und bei manchen kostet die Betreuung dann mehr als der Verdienst, gibt ja auch heutzutage noch Sklavenjobs von der Bezahlung her, leider....)
     
  39. Terranigma

    Terranigma
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    Inwiefern wäre das schlecht? "Verschleudern" heißt zumeist, dass man das Geld für Produkte, Dienstleistungen, o.ä. ausgibt und damit den Binnenmarkt ankurbelt. Die Wirtschaft lebt auch davon, dass Menschen konsumieren.
     
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  40. Oi!Olli Vollzeitskinhead

    Oi!Olli
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    Richtig. Das ist ja auch das Problem. Zu wenig Konsum. Zumindest im Vergleich mit dem Geld, was im Umlauf ist.
     
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