U.S.-Politikthread - Biden jetzt Trump(f)?

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von Helli, 21. Januar 2017.

  1. Joss Filousoph

    Joss
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  2. Klatsch

    Klatsch
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    Es gibt viele Menschen, die sie als Hobby benutzen und nicht um jemanden zu schaden.
     
  3. Kugelfisch

    Kugelfisch
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    Und in den USA vergleichsweise viele Privatpersonen, die mit Schusswaffen - außerhalb eines Krieges* und nicht in Notwehr - getötet haben und das zuvor, schon im Waffenbesitz, ausgeschlossen hätten.


    *Impliziert nicht, dass Töten im Krieg per se legitimiert wäre.
     
  4. Klatsch

    Klatsch
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    Die Probleme dort braucht man nicht klein reden, aber es geht mir einfach darum, dass nicht jeder Waffenbesitzer dort, unverantwortlich im Umgang mit Waffen ist.
     
  5. GODzilla EDMODOSAURUS Moderator

    GODzilla
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    Das war eh nicht ganz ernst gemeint, ist ja auch nur ein Seitenhieb auf die Idee mit dem "good guy with a gun". Viel dramatischer ist, dass die Idee selbst dann nicht funktioniert, wenn Polizisten einen Amoklauf verhindern sollen. Wenn das nicht die guten mit der Waffe sind, wer bitte dann? Weil die ganze Idee halt totaler BS ist.
     
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  6. tbm83 politischer Dauerpatient

    tbm83
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    Das behauptet doch, denke ich, auch keiner. Könnte man wohl gar nicht, würde sofort widerlegt.

    Aber die riesigen Probleme sind eklatant.
     
  7. Kugelfisch

    Kugelfisch
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    Nein, aber so wie sich fast jeder Autofahrer für verantwortlich hält - auch diejenigen, die später Unfälle verschulden -, werden sich die meisten Waffenbesitzer für verantwortlich halten. Bis sie nachlässiger werden. Oder jemand sie betrügt. Oder sie psychisch krank werden. Oder oder oder.

    Bei der Waffenunkultur und der Schusswaffenverbreitung tötet ein gewisser Prozentsatz. Schusswaffen sind da recht niedrigschwellige Werkzeuge für Suizide und Morde.
     
  8. tbm83 politischer Dauerpatient

    tbm83
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    Das "liebe" ich ja immer besonders, wenn was passiert, auch bei uns übrigens: Was wird mit als erstes kommuniziert? Die Vermutung, der Täter müsse psychische Probleme (gehabt) haben.

    Schubladen, elende. Seit Jahren. :uff:
     
  9. SolemnStatement

    SolemnStatement
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    das würde ich so nicht sagen. Die Idee hat schon eine Logik und auch etwas wahres. Auf das große Ganze übertragen ist das dann der Krieg. Und der wird nun einmal fast immer mit Waffen und sehr selten mit Diplomatie gewonnen. Ebensowenig lässt sich ein Amokläufer oder Terrorist mit netten Worten befrieden.

    das Problem an der Argumentation ist, dass sie alles was davor ist ausblendet. Der good Guy with a gun wird dann wichtig, wenn alles vorgelagerte versagt hat. Und da gibt es halt unzählige Optionen und Möglichkeiten, um gar nicht erst so weit zu kommen. Genau dort müsste man ansetzen. Genau darüber müsste man sprechen.

    aber wozu braucht man schon Prävention, wenn man die Eskalation als unvermeidbar akzeptiert hat?
     
  10. Son_of_the_Suns

    Son_of_the_Suns
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    Für Hobby und Sportzwecke gibt es genug Alternativen. Und wer "Waffen" lediglich als Hobby betreibt, muss sie immer noch nicht am Gürtel tragen. Der kann sie auch im Safe auf dem Schießstand haben.

    Wer als Privatmensch die Waffe am Gürtel trägt, möchte sie benutzen. Und sei es nur, um mega tough rüber zu kommen und Leute einzuschüchtern. Auch solchen Menschen ist schlicht nicht zu trauen.
     
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  11. Son_of_the_Suns

    Son_of_the_Suns
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    Es sei denn, es war ein Muslim. Oder jemand, der optisch ein Muslim sein könnte. Dann war es Terrorismus.
     
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  12. Sogeking

    Sogeking
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    Die Waffenproblematik in den USA ist doch eigentlich nicht mehr zu lösen.
    Zum einen ist es ja selbst den Wählern nicht wichtig genug, denn die unterstützen ja weiterhin auch die Republikaner die da ja keine Anstalten machen irgendwas zu verändern, zum anderen weil es ja einfach schon zu viele Waffen im Umlauf gibt.

    Selbst wenn man also in Zukunft härtere Restriktionen bei Waffenkäufen durchsetzen würde, würde es immer noch zu viele Waffen geben, und Waffen zurück geben wird einen Aufschrei geben und wäre politischer Selbstmord für die Demokraten.

    Angesichts der ständigen Hetze vieler US Medien wie Newsmax und Fox und co. wird es auch sicher noch mehr werden mit Amokläufen und Schiessereien.
     
  13. Son_of_the_Suns

    Son_of_the_Suns
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    Eigentlich geht es gar nicht um die Waffen. Die Waffendebatte ist nur ein sehr plakativer Schauplatz eines viel größeren Konflikts. In den USA entsteht eine radikale Theokratie einer Sekte, und die tut, was man eben eigentlich auch von ihr erwarten würde. Weil wir es schon oft gesehen haben. Es hat nur früher kaum jemand damit gerechnet, dass es in den USA passieren könnte.
     
  14. SolemnStatement

    SolemnStatement
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    In dem letzten Fall ging es sehr wohl um die Waffen. Die Tat fand quasi direkt statt, nachdem er die Möglichkeit hatte, sich Waffen zu besorgen. Hätte er diese Möglichkeit nicht gehabt, hätte er die Tat nicht ausführen können. Zumindest nicht in der Qualität.

    ja, es ist ein Problem, dass so viele Waffen im Umlauf sind.

    ja, die meisten Morde etc. werden mit illegalen Waffen begangen.

    trotzdem hätten div. Taten verhindert werden können. Und das ist was zählt. Das ist es wert.
     
  15. Son_of_the_Suns

    Son_of_the_Suns
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    Dagegen sage ich ja nichts. Aber die Waffen wirst du nicht los, wenn du nicht dem radikalen Evangelismus das Handwerk legst.
     
  16. Cika

    Cika
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    Ich würde gerne mal wissen wie sowas dann juristisch und gesellschaftlich bewertet wird:
    In der Shopping Mall gibts einen Amokläufer der schon 20 Menschen erschossen hat. Dann ist da zB ein Cop in Zivil (oder in seiner Freizeit), zieht seine Waffe und erschießt den Amokläufer.
    Du hast schon die Schüsse gehört, kommst aber gerade erst um die Ecke und siehst, wie jemand (der Cop) einen anderen Mann (den Amokläufer) erschießt, ziehst selbst deine Waffe und erschießt den Cop, weil du ihn vermeintlich für die "Bad Guy" hälst.
    Juristisch könnte es wohl ein Freispruch werden, obwohl du einen Unschuldigen erschossen hast, aber gesellschaftlich?
    Einerseits hatte er die von der Waffenlobby propagierte "Courage" sich einem active shooter zu stellen, um andere zu schützen, andererseits hat er einen "Held" erschossen, der wohl ein größeres Massaker verhindert hat.
    Was wird die NRA wohl dazu sagen?
    Ich hab irgendwie die ganz starke Befürchtung, dass wir das wohl bald wissen werden, da so etwas in den nächsten Jahren wohl mal passieren wird. Ist eigentlich nur noch eine Frage der Zeit (oder vielleicht gab es so einen Fall ja auch schon).
     
  17. Oi!Olli Vollzeitskinhead

    Oi!Olli
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    Gerade in den USA kommt es auf den Anwalt an.


    Ich würde nicht auf einen Freispruch wetten.
     
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  18. Firderis

    Firderis
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    Dies nennt sich juristisch https://www.beobachter.ch/rechtslexikon/putativnotwehr

    Allerdings ist mir da die Rechtslage in den USA nicht bekannt.
     
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  19. NeM

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    Kann sein, würde ich aber als einigermaßen unwahrscheinlich betrachten. Wäre ein ziemlich blöder Zufall, wenn 1.) genau in dem Moment 2.) ein zweiter Waffenträger, der sich 3.) ebenfalls dem Amokschützen stellen will, 4.) um genau die Ecke kommt, wo es für ihn 5.) exakt so aussieht, als wäre der "Good guy with a gun" ein "Bad guy with a gun".

    Zumal ein Active Shooter sich wahrscheinlich aktiv bewegt und Ziele sucht oder sich verschanzt. Jemand, der ihn ausschalten möchte (oder ausgeschaltet hat), würde vermutlich dort verweilen bis die Einsatzkräfte eintreffen. Zu dem Zeitpunkt hat der "Good guy" die Waffe aber besser schon weggelegt, sonst verwechselt die Polizei ihn möglicherweise.

    Den Sonnensöhne ignoriere ich mal bei so viel unsinnigem Geschwätz.
     
  20. Ulsterman Madden des GSPB

    Ulsterman
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    Viel wahrscheinlicher ist, dass "Good" Guy 1 auf "Good" Guy 2 trifft und dann einer den anderen umballert.
     
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  21. NeM

    NeM
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    Kam das schon mal vor? Es wurden ja bereits mehrere Schießereien von einschreitenden Zivilisten beendet, also müsste das, wenn die Wahrscheinlichkeit nicht gering ist, schon mal passiert sein.
     
  22. Cika

    Cika
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    Gut, das von mir beschriebene Szenario ist exakt so wohl unwahrscheinlich, einzelne Teile kann man aber ändern, so dass die "Grundproblematik" bleibt:
    Der 2. Good Guy muss ja noch nichtmal sehen, dass der erste Good Guy schießt.
    Du hörst mehrere Schüsse, dann siehst du jemanden mit Waffe durch die Mall rennen (den 1. Good Guy, der den Schützen stellen will), ziehst selber deine Waffe und erschießt ihn, ohne dass der 1. Good Guy auch nur einen Schuss abgegeben hat, aber halt mit gezogener Waffe durch die Mall rannte.
    Es ist doch als Zivilist maximal dämlich zu versuchen, den Schützen selbst zu stellen bzw. auszuschalten, da man dann Gefahr läuft, selnst erschossen zu werden, weil man für den Täter gehalten wird, sei es von anderen bewaffneten Zivilisten, Sicherheitsdienst oder Polizei.
     
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  23. JFK

    JFK
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    Die Gefahr ist nicht allzu groß - weil zumindest die Polizei untätig draußen steht und Angehörige dafür verhaftet, ihre Liebsten retten zu wollen. :teach:
     
  24. NeM

    NeM
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    Ich glaube kaum, dass man als bewaffneter Zivilist mit gezogener Waffe auf die Suche nach dem Schützen geht. Ich würde das nicht machen, selbst wenn ich eine hätte und mich heldenhaft fühlen würde. Denn tatsächlich weiß ich ja nichtmal, so ich ihn nicht gesehen habe, womit der schießt und wie weit der jetzt grade von mir weg ist. Wenn der ein Gewehr hat und ich eine kurze Concealed Carry Pistole, ziehe ich, sofern ich nicht grade zufällig ums Eck direkt in ihn reinlaufe, ganz prinzipiell den Kürzeren :nixblick:

    Mal ganz davon abgesehen, dass man für jede abgeschossene Kugel verantwortlich ist. Treffe ich den auf 20+ Meter? Oder schieße ich leicht daneben und die Kugel fliegt in den nächsten McD den Gang runter? "Ja, ich wollte den halt aufhalten und war nervös. Am Schießstand, wo ich mich auf die Atmung konzentrieren kann, treffe ich die Scheibe. Ehrlich. Tut mir leid wegen der toten Frau da in dem McD." Da steht bestimmt jeder Richter und jede Familie drauf.

    Einen Schützen direkt zu konfrontieren halte ich für dumm und in vielen Fällen unverantwortlich. Dafür ist die Polizei da, mit dem entsprechenden Training und der richtigen Ausrüstung. Und hoffentlich genug Personal. Es mag Situationen geben, wo man als bewaffneter Zivilist so jemanden stoppen könnte, aber das sehe ich eher in einer direkten Notwehrsituation (= es geht nicht mehr anders) anstatt sprichwörtlich den Kaufhausrambo zu spielen und auf die Jagd nach einem Amokläufer zu gehen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. Juni 2022
  25. Klatsch

    Klatsch
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    Da gehe ich mit. In Deutschland ist zB. auch das Führen von Messern ab einer bestimmten Klingenlänge(14cm?) nicht mehr in der Öffentlichkeit erlaubt, sondern nur noch unter bestimmten Auflagen zB. im Wald.
     
  26. NeM

    NeM
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    Da gehe ich nicht mit, weil Waffen nur noch auf Schießständen zu lagern eine ziemlich dumme Idee ist.

    Was die Messer angeht, scheint das ohnehin nicht zu greifen. Deutschland hat ein vergleichsweise strenges Gesetz und dennoch habt ihr genug Messerattacken. In Österreich werden Messer vom Waffengesetz nichtmal explizt erwähnt, im Prinzip gibt es hierzu quasi keine Gesetze, außer dass man manche Messer (jene, die als Waffe konzipiert sind) erst ab 18 haben kann. Ich denke aber nicht, dass wir deswegen im Verhältnis deutlich mehr Verbrechen mit Messern im öffentlichen Raum haben.

    Kann mich irren, aber imho eben.
     
  27. Veged immer Fünfter

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  28. NeM

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    Mehrere Gründe. Die hab ich schon zum Erbrechen im Forum aufgezählt, aber let's go for another round.

    Ach, warte. Amtssprache ist Deutsch - lets go for enassa raund.

    1.) Du machst es Verbrechern unfassbar leicht, Waffen zu finden. Wenn die Dinger in Eigenheimen sind, weiß kaum jemand, hinter welcher Tür sich ein Waffenschrank befindet. Wenn ich aber weiß, dass die gesamte Bevölkerung ihre Waffen in Schützenvereinen oder Schießstätten lagern muss, weiß ich auch, wo sich ein Einbruch so richtig lohnt.

    2.) Du machst es Verbrechern einigermaßen leicht, in größeren Mengen an Waffen zu kommen. Ein Schießplatz ist oftmals abseits von bewohntem Gebiet, aufgrund der Lärmbelästigung. Einbrecher mögen sowas. Außerdem hast du üblicherweise kein 24/7 Wachpersonal dort. Das könnte sich ein Verein vermutlich gar nicht leisten, ein Schießplatz kostet schon ganz gut Geld. Das Höchste der Gefühle, das ich bisher gesehen habe, waren Alarmanlagen und Videoüberwachung. Ich behaupte, dass man die umgehen könnte, wenn man das wollte.

    Ergo: Du hast ein abseits gelegenes, nicht aktiv bewachtes Grundstück, auf dem du mit Garantie eine größere Menge an Schusswaffen aller Art vorfindest und dessen "Sicherung" darin besteht, dass man nachträglich möglicherweise ein paar Bilder hat und die Polizei im Nebenkaff alarmiert wird.

    3.) Wettbewerbe werden auf verschiedensten Schießplätzen veranstaltet, von verschiedensten Vereinen. Du kannst den Sport auch gleich komplett eliminieren, wenn die Waffe nur auf einem Grundstück sein darf. Das ist so, als würdest du Fußballverein X nur erlauben, auf dem eigenen Feld zu spielen.....

    Du musst die Waffen also ohnehin durchs Land transportieren. Und dann wären wir bei Punkt

    4.) Wie willst du das zeitlich zumutbar regeln? Wenn du nen Wettbewerb an einem Wochenende bei einem anderen Verein / Platz hast, kannst du also früh aufstehen, zuerst zu deinem Verein fahren, deine Waffe einpacken, zum nächsten Verein fahren, hoffen dass der Bewerb nicht am Vormittag stattfindet (weil du sonst möglicherweise eher spät dran bist - Stress ist ganz besonders toll bei einer Sportart, welche Ruhe erfordert :tdv: ), du schießt, wartest erstmal bis der ganze Zirkus vorbei ist, hast irgendwann vielleicht am frühen Nachmittag mal ne Siegerehrung, vielleicht willst du dich auch noch mit anderen Schützen aus anderen Vereinen unterhalten (Skandal!), wenns ganz schlimm kommt in der dortigen Kantine... Bevor du dich dann also mit deinem Zeug wieder auf den Weg zu deinem Verein machst, wo du dann erstmal.... die Waffe putzen kannst :ugly::hoch: Hoffentlich hast du ein Auto, denn ein Taxi zahlst du da nicht mehr. Und öffentlich stelle ich mir das auch wenig spaßig vor.

    Ich kann dir garantieren, dass dir da sämtliche Schützen auf die Barrikaden gehen werden. Die Sache ist schon streng reglementiert, man muss bereits durch zig behördliche Reifen springen und Geld investieren und lässt ohne zu murren Dinge wie unangekündigte Kontrollen des Wohnraums über sich ergehen. Du könntest auch einfach ehrlicher sein und sagen: "Man muss den Schießsport halt so unattraktiv machen, dass ihn wirklich gar keiner mehr ausüben will" :ugly:

    Davon abgesehen, dass das offenbar mal wieder deutsches Wunschdenken ist. "Ich stelle mir das so vor und das sollte dann auch überall auf der Welt so sein" - ja ne, danke.
     
  29. Klatsch

    Klatsch
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    Es geht darum, Waffen nicht in der Öffentlichkeit tragen zu dürfen, also wenn man zu einem Schießstand möchte darauf angewiesen ist, diese verschlossen in einem Behälter zu transportieren. Also quasi kein AR, während man in dem Einkaufszentrum unterwegs ist, wie es bei Messern eben auch der Fall ist.
     
  30. Hatter

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    @NeM Häh? Wenn ich n Verbrecher bin und Feuerwaffen brauche breche ich doch nicht iwo ein (Und ich fange schon garnicht an iwelche Tresore zu knacken).
    Wenn ich ganz verzweifelt bin (und richtig Feuerkraft benötige), überquere ich evtl 1-2 unkontrollierte Grenzen Richtung Osteuropa (oder heuer ein paar Studenten an die in Österreich einkaufen...)
     
  31. NeM

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    Du hast den ganzen Post zitiert, nehme an du beziehst dich also auf den zweiten Absatz.

    Sehe ich dennoch weniger eng, in Österreich kannst du Messer führen wie du lustig bist.

    Würde es dennoch unterlassen, mit einem dicken Messer sichtbar rumzulaufen. Nicht wegen Verstoß gegen das Waffengesetz, eher weil du damit die Leute etwas beunruhigst und man dich möglicherweise mal einem Arzt vorstellen möchte :ugly:
     
  32. NeM

    NeM
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    Einbrüche in Waffengeschäfte kommen vor :nixblick:
     
  33. Hatter

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    In Deutschland? Sicher? Haben die Leute kein Internet :ugly:. (Das letzte Mal als ich Panzertape auf dem Russenmarkt in Berlin gekauft habe wurde mir mehr Wumms unter der Hand angeboten als hier überhaupt in Waffengeschäften ausgestellt werden darf^^)
     
  34. NeM

    NeM
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    Ja, kommt vor. Ebenso Einbrüche bei Vereinen. Zumindest laut Google.
     
  35. Firderis

    Firderis
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    Also in Deutschland sicherlich noch mehr als in der Schweiz. Einfach irgendeine Meldung: https://www.baselland.ch/politik-un...chaeft-mutmassliche-taeterschaft-festgenommen

    In den letzten Monaten wurde mehrfach in ein Waffengeschäft in Zwingen BL eingebrochen. In Folge intensiver Ermittlungen und einer internationalen Zusammenarbeit konnten die französischen Behörden im Raum Lyon mehrere mutmassliche Täter festnehmen.
     
  36. abelian grape Normalteiler

    abelian grape
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    Verkauf setzt immer Vertrauen voraus. Du weißt nicht, was du bei illegalen Geschäften bekommst; du weißt nicht, ob die Geschäfte in dem Sinne wirklich real sind; du weißt nicht, ob die Anbahnung kontrolliert wird. All diese Probleme hast du bei Einbrüchen nicht: Da hast du tatsächlich mehr Kontrolle über die Situation. Deswegen stellt ein einfaches "Dann lagert die Waffen halt in den Vereinsheimen" auch nur solange eine zufriedenstellende Lösung dar, bis das erste ausgeraubt und mit den erbeuteten Waffen geschossen wird. Deswegen müsste man das eigentlich schon zwingend an sehr hohe Sicherheitsmaßstäbe koppeln, was die Kosten für das Hobby ziemlich hochtreiben dürfte. Das kann man natürlich in Kauf nehmen, aber bei den angesprochenen Lösungen geht es ja darum, dass das Hobby noch mit möglichst viel Sicherheit und möglichst wenig Einschränkungen ausgeübt werden kann und da sollte man den Punkt zumindest berücksichtigen.
     
  37. Akuma From Helli Kommentar-Moderator

    Akuma
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    https://twitter.com/therecount/status/1534590045402849280?s=20&t=XB-WDwl-pgCjDOo-4eeN0w
    hach AOC is klasse :D

    Die komplette Aufzeichnung zum AOC-Teil:
    https://twitter.com/RepAOC/status/1534611961752834053?s=20&t=XB-WDwl-pgCjDOo-4eeN0w
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Juni 2022
    Firderis und Nergal_ gefällt das.
  38. Firderis

    Firderis
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  39. Oi!Olli Vollzeitskinhead

    Oi!Olli
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    Acer Predator XB253QGP
    Btw Waffen, die NRA verbietet nicht nur Waffen auf der Convention, sondern alles, was irgendwie gefährlich sein könnte. Pfefferspray, Selfiesticks, zu große Tüten.....
     
  40. Firderis

    Firderis
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    Die kennen wohl die Gefährlichkeit ihrer eigenen besten Kundschaft...sollen sie sich halt an Schulen und Einkaufsläden austoben
     
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