Was habt ihr euch heute angeschaut? - Teil VII

Dieses Thema im Forum "Medienforum" wurde erstellt von Timber.wulf, 26. Januar 2017.

  1. honkeydonk21

    honkeydonk21
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    Dich meinte ich damit gar nicht, Dein Beitrag ist ja deutlich differenzierter.
     
  2. Megamind

    Megamind
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    Es hat auch während der Diskussion, die ich durch das gucken von Serpico angestoßen habe, sonst keiner behauptet, daß früher alles besser war und heute alles scheiße ist.

    Der einzige, der behauptet, daß irgendjemand das behauptet, bist du.
    Und du trägst auch sonst null zur Diskussion bei.
    Wenn du einen Kommentar zu einem Post eines Users abgeben willst, dann markiere oder zitiere ihn bitte und klatsch nicht einfach pauschale Blödsinnskommentare hin, die null und nichts aussagen.

    Vielen Dank.
     
  3. Boris Brunz von Brunzelschuetz

    Boris Brunz von Brunzelschuetz
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    Loide, nur weil man die Zeit um die Jahrtausendwende für das beste Filmjahrzehnt hält, findet man nicht alle neueren Filme Scheiße. Die Aussage war lediglich, dass die (Hollywood)Filmlandschaft zu jener Zeit vielfältiger war. Ich bin mir nicht mal sicher, ob es wirklich mehr Spitzenfilme gab, aber imho wurden damals mehr 7-9er Kandidaten mit interessanter Prämisse produziert.

    Sowas wie Magnolia, American History X, Sixth Sense, Austin Powers oder 12 Monkeys würde ich persönlich eine Stufe unter Parasite ansiedeln - nichtsdestotrotz sind das originelle Filme aus vielen verschiedenen Genres, deren Zahl imho abgenommen hat.

    "Zum Ausgleich" finde ich aber die Serienlandschaft klar besser als damals, es gibt immer noch genug zu schauen. Ich hätte natürlich trotzdem gerne mehr unterhaltsame 90-Minuten-Happen auf hohem Niveau.
     
  4. knusperzwieback

    knusperzwieback
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    Jo, sind nur 90% scheiße. :teach:
     
  5. HypNo5

    HypNo5
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    Der phantastische Planet (1973)

    Endlich mal geschaut. Silvio/Serge hatte das Teil ja früher als Avatar.

    Meinung? Ähhhhhh: Dalí trifft auf (Jodorowskys) Dune? Klingt wie Pink Floyd, sieht aus wie ein altes Musikvideo und das alles auf Französisch? Geil! :ugly:

    Das Ende ist schwach und kommt zu schnell.

    Mach ruhig. Du kannst meine nicht treffen, da ich kein Auto besitze. :D:ugly:

    €: Fehlende Diversität wollte ich den alten Filmen nicht ankreiden, sondern bei neuen Filmen positiv hervorheben.

    Da hat sich mMn nichts verändert und vermutlich liegt das einfach an Nostalgie und daran, dass man früher noch nicht so viel gesehen hat und darum leichter begeistert wurde, was sich eben ins Hirn eingebrannt hat. Sehr gute Filme von heute kann ich genauso oft schauen wie sehr gute Filme von vor 2000 (Fury Road schon 3x gesehen, MI:Fallout 2x, Parasite 2x etc), aber man macht es meist nicht, weil man den neuen Film ja gerade erst gesehen hat. Genres haben sich halt geändert. Während zu manchen Zeiten historische Epen, Western oder Gangsterfilme dominiert haben, sind es heute Comicverfilmungen. Das kann sich auch wieder ändern. Wobei sich der Markt durch Streaming, Internet & Co natürlich auch verändert hat.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. August 2020
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  6. Megamind

    Megamind
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    Bombshell - Das Ende des Schweigens



    Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist in den letzten Jahren immer wieder ein großes Thema in den Medien. Hier wird in bester Skandal-Thriller-Manier ein Belästigungsskandal beim US-amerikanischen Sender Fox News behandelt, der zum Rücktritt des erfolgreichen Geschäftsführers eben jenem führte.

    Mit John Lithgow, Nicole Kidman, Charlize Theron und Margot Robbie ist der Film hochkarätig besetzt und dieses Quartett agiert auf hohem Niveau, glaubhaft und nachvollziehbar.

    Gefiel mir sehr gut und kann ich bedenkenlos weiterempfehlen.
     
  7. Boris Brunz von Brunzelschuetz

    Boris Brunz von Brunzelschuetz
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    Ich wusste es damals noch nicht, weil ich durch Kabel1 mit den Monumentalfilmen der 60er, im sonstigen Fernsehen durch sowas wie Braveheart oder Mulan und im Kino durch Herr der Ringe und die ganzen Folgefilme (Troja, Alexander, Königreich der Himmel, indirekt auch sowas wie Fluch der Karibik oder 300) verwöhnt wurde... aber diese Zeit war im Nachhinein leider bereits der absolute Peak in Sachen epische Filme mit großen Schlachten. Ich warte seit 2 Jahrzehnten vergeblich auf eine würdige Renaissance des Genres.

    Und heutzutage wird ein "Civil War" auf einem deutschen Regionalflughafen ausgetragen. FUCK OFF!!! :zzz::zzz::zzz:
     
  8. HypNo5

    HypNo5
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    Epen gab es aber noch nie so richtig viel, weil sie einfach verdammt teuer sind (und nicht die Kiddies anziehen wie Comics). Wenn du darauf stehst: China verwurstet ihre (seine?) Geschichte mittlerweile gerne. Erster und zweiter Weltkrieg wird auch ab und zu bedient, das interessiert mich halt nicht.
     
  9. honkeydonk21

    honkeydonk21
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    Das ist z.B. eine absolute Aussage, die einfach nicht stimmt. Nehmen wir 2019: Wenn ich nur meine Top 10 anschau, befinden sich da mit 1917, Dolemite is my Name, Jojo Rabbit, Knives out, Le Mans 66, Parasite, Once upon a time in Hollywood, Booksmart und Marriage Stories 9 von 10 Filmen, die weder Comic-Verfilmung noch Fortsetzung sind. Und das sind nur die Top 10. Wieviele Filme kommen jedes Jahr raus, und wie viele davon sind die viel verschrienen Comic-Verfilmungen? Wahrscheinlich unter 1%.
     
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  10. HypNo5

    HypNo5
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    Definitiv unter 1%. Im letzten Jahr weniger als 10 Stück. Wenn man sich auf die Kassenschlager beschränkt sogar unter 5. Sie bekommen aber halt verdammt viel Aufmerksamkeit, a) vom Publikum und b) von den Kritikern der aktuellen Filmwelt. An sich sollte es kein Problem sein, weil man kann ihnen leicht entgehen, sie an einer Hand abzählen und trotzdem kommen genug andere Filme raus. Aber sie dominieren eben den Markt und zeigen den Studios was erfolgreich ist. Das ist wie wenn ein Rollenspiel wie Skyrim gekauft wird wie warme Semmeln, dann sehen alle Studios, dass kein Anspruch erfolgreich ist (:tdv:) und wollen nachziehen. Im Endeffekt kommen aber genug gute Filme raus. Nur AAA-Filme sind meist Marvel/DC oder so Schrott wie Fast and the Furious. Man sieht jedoch, wenn man frühere AAA-Filme aufzählt, wie wenig auch damals erschienen ist.
     
  11. Megamind

    Megamind
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    Weiß nicht, obs Nostalgie ist, aber wenn ich meine Filmsammlung so anschaue, finden sich halt viele Klassiker aus den 80ern und 90ern, darunter etliche Buddy-Movies wie Lethal Weapon oder Bad Boys. Actionfilme wie The Rock, Con Air oder Total Recall oder Demolition Man und Last Action Hero. Komödien wie Reine Nervensache, Men in Black und Back to the Future. Thriller und Dramen wie Schindlers Liste, Braveheart, Apollo 13, Casino, Good Fellas oder James Ryan. Fight Club, The Game, Heat, Jagd auf Roter Oktober, Wall Street, Das Schweigen der Lämmer, Ronin, Spy Game und Sieben gehören ebenso zu meinen Lieblingsfilmen, wie die Sci-Fi-Streifen Blade Runner, Fifth Element, Terminator, Matrix und Alien.

    Das ist nur eine kleine Auswahl an Filmen, viele Filme der 2000er habe ich noch wie Iron Man, Gladiator und noch etliche mehr.

    Mir persönlich missfällt einfach der ganze Overkill an Computereffekten. In den 90ern war es möglich, mit Hilfe von CGI beeindruckende Szenarien zu schaffen, wie man an Jurassic Park damals deutlich gesehen hat. Terminator 2 legte sogar schon 2 Jahre früher die Messlatte richtig hoch. Und sogar Iron Man aus 2008 finde ich auch heute noch spitze.

    Diese Filme hatten aber noch eines gemeinsam: Sie schafften einen überzeugenden Spagat zwischen klassischem Actionkino und CGI, die damals auch aus Kostengründen eher unterstützend wirkte bzw. die man damals auch eher zu Demonstrationszwecken einsetzte.

    Iron Man wirkt noch recht authentisch, obwohl hier auch schon einiges aus dem Computer kam. Aber in Filmen wie T2 wurden halt auch viele Stunts noch selbst gemacht, die Umgebungen wirken echt, weil es eben an echten Orten gedreht wurde. Explosionen, die noch in Handarbeit entstanden, machen viel mehr Laune als perfekt berechnete CGI-Explosionen. Heute werden ganze Städte im Computer gerendert und es gibt ultraschnelle Kameraschwenks, die einfach nicht natürlich wirken, genauso wenig wie die oft sterilen Umgebungen aus dem Rechner.

    So ab den 2010ern wurde das aber immer schlimmer, gerade im Blockbuster-Actionkino gibts kaum mehr Filme, die überhaupt noch was ohne Computer machen. Da ist es fast schon eine Seltenheit, daß man einen Schauspieler unbearbeitet zu Gesicht bekommt.

    Natürlich gibts weiterhin Filme, die mir gefallen, dennoch vermisse ich irgendwie die gute alte Zeit, in der einfach Filme gemacht wurden, die Spaß machten, anstatt sich erstmal monatelang mit Anwälten und PR-Abteilung zu beraten, was denn überhaupt machbar ist, damit sich nicht die halbe Welt wieder diskriminiert fühlt, weil im Film irgendwas gezeigt wird, woran sich jemand aufhängen könnte.

    Auch verändert sich mit der Zeit die Sehgewohnheit. Bin in den letzten Jahren auch eher dazu über gegangen, mir Serien anzuschauen. Die Serienformate haben sich in den letzten 10 Jahren mächtig verändert und verdammt tolle Werke hervor gebracht. Das haben auch einige ehemalige Hollywood-Größen für sich entdeckt und somit einen neuen Karriereschub bekommen.

    Trotzdem kann ich mir auch heute noch Bruce Willis im Nakatomi Tower geben und Spaß dran haben und wenn mir mal langweilig ist, dann sehe ich immer noch gerne Indiana Jones dabei zu, wie er strunzdumme Nazis verkloppt und austrickst.
     
  12. Boris Brunz von Brunzelschuetz

    Boris Brunz von Brunzelschuetz
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    Es gibt halt immer mal wieder so Hochzeiten wie die 60er und die Jahrtausendwende und dann ist wieder Ruhe. Herr der Ringe hat damals auch alles so derbe überschattet, dass Filme wie Last Samurai, Gladiator, Troja aber auch sowas wie Letters from Iwo Jima oder The Patriot im direkten Vergleich regelrecht "klein" dastanden. Die wurden erst in den 2010ern richtig episch für mich, als der Nachschub aufhörte.

    Zum Glück gibt es mittlerweile im TV sowas wie The Battle of Bastards, das schon fast Filmqualität hat. Aber so eine richtig fette AAA-balls to the wall-Riesenschlacht ums Schicksal der Welt in epischem Ausmaß ersetzt das halt auch nicht ganz. Irgendwann wird es aber sicher wieder ein Film/Trilogie schaffen - ich hoffe auf Dune. :yes:

    Mit den meisten neueren Chinafilmen kann ich nicht viel anfangen, wirklich in Erinnerung geblieben ist mir in den letzten Jahren nur der schreckliche Film mit Matt Damon auf der Mauer. :ugly: Auch da gefallen mir die Filme um 2000 rum (Crouching Tiger, Hero :timber: oder House of Flying Daggers) am besten, gibt es da vergleichbare Filme?
     
  13. Klatsch

    Klatsch
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    Also letztes Jahr gefiel mir eigentlich nur Knives Out ziemlich gut, aber auch der ist bei weitem nicht auf einem Niveau von Schweigen der Lämmer, oder Sieben, wobei die auch nicht direkt vergleichbar sind.

    Le Mans war ganz okay aber einfach nur ein Film, den man sich mal ganz gut anschauen kann. Jojo Rabbit ist einfach nicht mein Humor, sodass ich ihn mir gespart habe. Once Upon a Time in Hollywood war ganz gut, aber sicherlich nicht Tarantinos bester. Parasite ließ mich relativ unbeeindruckt und fande ihn zwar ganz gut guckbar, aber nochmal brauche ich ihn eigentlich nicht schauen. 1917 wollte ich noch schauen, allerdings erwarte ich da eigentlich nur einen Film, in dem man die Reise der beiden Boten sieht und zwar das Chaos des Krieges miterlebt, allerdings eben eher im Hintergrund mit Explosionen usw. Eine besonders gute Story, oder Gespräche erwarte ich nicht. Schauen werde ich ihn dennoch.

    Ich würde auch sagen die 80er/90/00er waren für mich insgesamt am meisten boten. Dafür haben die Serien sich enorm verbessert.
     
  14. HypNo5

    HypNo5
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    @Megamind Kann ich verstehen. Aber ich war noch nie ein großer Fan von Actionfilmen. Ich habe also weder früher viel davon geschaut, noch tue ich es heute. Mit dem ganzen CGI-Gewitter habe ich wenig Berührungspunkte, außer die Marvelfilme, die ich einfach aus Langeweile und Gewohnheit anschaue (aber in Zukunft vielleicht auch nicht mehr). Diese ganzen 80er-Buddy-Action mochte ich noch nie, darum vermisse ich sie nicht. Auf der anderen Seite haben Fury Road, die Mission Impossible Teile, John Wick & Co sehr gute Action, die mit vielen praktischen Effekten arbeitet. Ich könnte also sehr viele gute Filme von nach 2010 aufzählen, aber halt meist Dramen, die sich kaum verändert haben, weil sie eh noch nie CGI brauchten.

    Jep, Serien ziehen da etwas nach, wegen Game of Thrones. Aber Battle of Bastards hätte ich zB nicht gebraucht, weil GoT für mich immer ein Drama war. Auf Dune setze ich auch Hoffnungen - sollte nicht in ein paar Tagen der Trailer endlich mal kommen? Hero ist super, aber wirklich vergleichbares fällt mir auch nicht ein.
     
  15. Megamind

    Megamind
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    Mir gehts da genau anders. Ich fand Fury Road eher mittelmäßig und außer toller Technik war da nicht viel, was mich abholen hätte können. Da guck ich lieber die alten Teile mit Mel Gibson.
    Mission Impossible find ich zusehends schrecklicher, weil es mit Spionagethriller, wie der erste Teil der Filmreihe, gar nichts mehr zu tun hat und zum größten Teil nur stupide - wenn auch toll inszenierte - Action ist.
    Und John Wick war toll, die Nachfolger finde ich eher unterdurchschnittlich.

    Insgesamt sind mir Thriller auch lieber. Filme mit spannender Story, guten Dialogen und Wendungen.
     
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  16. Boris Brunz von Brunzelschuetz

    Boris Brunz von Brunzelschuetz
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    Genau solche Filme vermisse ich auch stark! Nicht jeder davon kann sich mit absoluten Ausnahmefilmen wie Blade Runner 2, Fury Road oder Parasite messen, aber das waren einfach runde Dinger mit tollem Produktionswert. Ähnliche Schauwerte gibt es heute oft nur noch in den dämlichen AAA-Produktionen. Und viele (auch sehr tolle) Indie-Filme können visuell einfach nicht nicht mithalten.

    Ich glaube auch nicht, dass das nur Nostalgie ist - viele tolle Filme dieser Hochzeit (die für mich in den späten 80ern losgeht und Mitte der 2000er endet) liegen weit vor meiner Zeit - nicht wenige habe ich überhaupt erst in den letzten Jahren entdeckt.
     
  17. honkeydonk21

    honkeydonk21
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    Mir ging es nicht darum, ob die Filme jetzt besser sind als die Top 10 aus irgendeinem anderen Jahr, sondern nur darum, zu zeigen, dass eben nicht alles Fortsetzungen oder Comicverfilmungen sind. Alles andere ist ja komplett subjektiv.
     
  18. HypNo5

    HypNo5
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    Noch wichtiger:

    Heute haben wir Tiervideos. :teach:



    Dann hast du eben Pech gehabt, wenn du von einem Gitarrenspieler auf einem Auto, der Flammen schießt, einem Henry Cavill der seine Arme nachlädt und Keanu Reeves auf einem Pferd nicht überzeugt wirst. :Poeh:
     
  19. Klatsch

    Klatsch
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    Fande die neuen Mission Impossible ganz gut, aber an ein Stirb Langsam kommen die für mich zB. nicht ran, weil der sich halt irgendwie "realer/dreckiger" anfühlt. Der Held ist einfach nur ein Cop und kein Supersoldat, mit Spitzentechnik als Hilfe usw.

    Dazu einfach so viele Kultszenen.
    "Welcome to the Party Pal" "Now i have a Mashine Gun. Ho-Ho-Ho." :D
     
  20. Boris Brunz von Brunzelschuetz

    Boris Brunz von Brunzelschuetz
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    John Wick ist übrigens ein super Beispiel für einen typischen 8er Film, wie er zu selten geworden ist: Nicht zu ambitioniert, mit schönen Schauwerten, einer originellen Welt und ein bisschen Starpower. Dass der in vielen Kreisen so groß gemacht wird, zeigt imho, dass zu wenige solcher kleinen Blockbuster gedreht werden. :yes:
     
  21. hellermarie hält sich von diesen Kindern fern

    hellermarie
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    Auch wenn ich die Diskussion hier jetzt nicht komplett verfolgt habe, erinnere ich mich an eine ähnliche Diskussion vor 1-2 Jahren hier im Forum. Da wurde auch die Meinung vertreten, Kino bestehe nur noch aus CGI-Bombern und Superheldenfilmen und es wäre nicht mehr das, was es mal war (tm).

    Wie damals schon kann ich auch heute noch sagen, dass man sicherlich schnell zu der Ansicht kommt, wenn man sich ausschließlich über Mainstream-Blockbuster-Kino informiert und alles andere ausblendet. Das soll kein Vorwurf sein, in gewisser Weise stimme ich damit ja sogar zu. Das Blockbusterkino von heute kommt auch meiner Meinung nach nicht an das der 80er und 90er heran. Großes Aber:
    Die aktuelle Kinolandschaft bietet sooooo viele großartige Nischentitel, sowohl von großen, als auch von Indiestudios. Man muss eben nur danach suchen und sich eigenständig informieren. Wenn ich mir meine Toplisten der letzten fünf Jahre anschaue, sind da einige Kracher dabei, die ich auch locker auf eine Stufe mit vielen der hier genannten Klassiker und Kultfilme stellen würde.



    2015: Birdman, Whiplash, Mad Max: Fury Road, MI: Rogue Nation
    2016: The Revenant, Hateful 8, Spotlight, Raum, Arrival
    2017: Die Taschendiebin, Manchester by the sea, Blade Runner 2049
    2018: Spider-Man: A New Universe, Three Billboards, Hereditary
    2019: Parasite, Us, Burning

    Und das ist jetzt wirklich nur eine kleine Auswahl bzw. die Filme, die ich wirklich phänomenal gut fand. Einfach nur "gute" Filme gabs in Massen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. August 2020
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  22. HypNo5

    HypNo5
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    Geschmackssache. Den ersten Die Hard könnte ich jetzt auch einfach wieder einlegen, aber die Art von Mission: Impossible gefällt mir persönlich deutlich mehr. Ich mag den Humor mehr, die Action ist vielfältiger (Verfolgungsjagd, Stunts, Nahkampf etc), der Film hat auch Drama & Co. Ich sehe aber auch einfach Tom Cruise unglaublich gerne. Am Ende sind das einfach ganz andere Ansätze von Action.

    Die Diskussion kommt immer wieder und ist immer blöd. Nur habe dieses Mal ich sie angestoßen. :uff::ugly:
     
  23. Helli LI-LA-LAUNELÖWE Moderator

    Helli
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    Lustig, erst gestern darüber gesprochen. Ich habe den schon 2 oder 3x gesehen und habe langsam Lust auf ein weiteres Mal.
     
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  24. Klatsch

    Klatsch
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    Ich mag die ruhigere Art von Die Hard einfach lieber. Wenn er da ne selbst gebasteltete Bombe in den Aufzugschucht wirft, oder durch irgendwelche Schächte krabbelt, finde ich das viel spannender, als irgendwelche gut choreographierte Action, bei der jemand ausm Flieger springt, oder was auch immer.
     
  25. Boris Brunz von Brunzelschuetz

    Boris Brunz von Brunzelschuetz
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    Was mir gerade in den Sinn kommt - gab es in den letzten Jahren eigentliche bedeutende Filme, die im 2. Weltkrieg spielen? Spontan fallen mir nur Hacksaw Ridge, Battleship Island und Dunkirk ein. Son of Saul (wie ein Schlag in die Magengrube) liegt glaube ich auch schon etwas zurück, außerdem ist der doch eher "klein".

    Da war um 2000 gefühlt mehr los: Ryan, Das Leben ist schön, Thin Red Line, Der Pianist, Der Untergang. Und dann halt noch die B-Riege wie Zug des Lebens, Enemy at the Gates, Band of Brothers...

    Vielleicht, weil die ganzen Veteranen damals wegstarben?
     
  26. felico schrecklich unkreativ

    felico
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    Der Leuchtturm (2019)

    Das ist kein Film, das ist ein Theaterstück. Und ein Kunstwerk, dass den Zuschauer in eine komplett andere Zeit katapultiert. Langsamer Verfall in den Wahnsinn ist immer spannend, vor allem wenn er so atmosphärisch und mit so ungewöhnlichen Mitteln erzählt wird. Das großartige Schauspiel von Dafoe und Pattinson (den ich jetzt mit ganz anderen Augen sehe) tut da noch sein übriges. Toller Film und puh, diese frechen Möwen...
     
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  27. HypNo5

    HypNo5
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    Jetzt weiß ich zumindest wie es ist LSD zu nehmen. :ugly:
    Wirklich besonders der Film.

    Hmm. Kommt ganz drauf an. Ich mag M:I, weil der Film sich ernstnimmt und nicht ständig einen Spruch auf den Lippen hat wie bei Die Hard. Die Hard arbeitet wesentlich mehr mit den typischen 80er Stereotypen. Auf der anderen Seite mag ich John Wick, weil er sich eben gar nicht ernstnimmt. Am Ende kann ich alle drei Filme/Filmreihen jederzeit schauen, weil es kurzweilige Filme sind.

    Gibt schon ein paar andere Sachen, die vor allem den Fokus etwas anders legen. Kommt auch ganz darauf an, was du mit "letzten Jahren meinst": A Hidden Life, Jojo Rabbit, Inglourious Basterds, Letters from Iwo Jima / Flags of our Fathers etc. Aber nach Ryan und so hatte man sich vermutlich auch erstmal satt gesehen. Ohne WW2-Filme könnte ich persönlich aber gut leben.

    Auch einer der Filme, die ich noch sehen will. Pattinson ist zu Unrecht in Verruf (so wie Stewart mMn auch :tdv:). Good Time kann ich dir absolut empfehlen oder Rover und High Life.
     
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  28. Megamind

    Megamind
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    Dahoam is dahoam
    In der Tat, die aktuelle Filmlandschaft bietet einiges an tollen Filmen. Das Wort Kino klammere ich bewusst aus, da sich eben durch Streaming die komplette Filmlandschaft komplett verändert hat. Was es vor 20 Jahren grad noch so für ein paar Wochen ins Kino geschafft hat, wird heute sofort auf den Streamingmarkt geschmissen und als Direct-to-DVD vermarktet. Habe mir vor Ewigkeiten mal Tricks mit Nicolas Cage angeschaut im Kino. Sowas würde heute nie im Leben mehr ins Kino kommen. Kino von heute ist nicht mehr mit dem vor 20-30 Jahren vergleichbar, es muß heute mehr bieten als große Leinwand und dicke Lautsprecher. Und ohne entsprechendes Filmmaterial ist es - für mich - uninteressant. Zudem lebe ich auf dem Land, ein wirkliches High-End-Lichtspielhaus mit 4D und 5D und was weiß ich noch allem, gibts hier halt nicht. Und selbst dann würde ich es nicht besuchen, wenn dann als Top-Film wieder nur Marvel die siebzehnte läuft.

    Du hast ein paar tolle Filme aufgelistet, die in den letzten Jahren erschienen sind. Es gibt auch weiterhin viele gute Filme im Mid-Budget-Bereich und auch reichlich mit hohem Budget, ohne dabei Blockbuster-Ambitionen zu haben. Es ist auch nicht sonderlich schwer, solche Filme zu übersehen, da es mehr als genug Trailer-Seiten gibt und eben gerade vieles durch den Streamingmarkt überall beworben wird.

    Hier mal ein kleiner Auszug aus den letzten Wochen und Monaten, was mir über Amazon Prime so alles ganz gut gefallen hat.
    Die meisten Filme nehme ich immer im Angebot für 1-3 € zum leihen mit, da sind durchaus auch dann schon welche dabei, die 5 Jahre oder älter sind.

    Motherless Brooklyn
    Official Secrets
    Knives Out
    Late Night
    Diener der Dunkelheit
    Midway
    1917
    Zombieland 2
    Peanut Butter Falcon
    The Good Liar
    Le Mans 66
    Hotel Mumbai
    Rocketman
    Yesterday
    The Mule
    Stan & Ollie
    Selma
    Vice
    Aquaman
    The Green Book
    An Interview with God
    Aufbruch zum Mond
    A Star is Born
    The Man who killed Don Quixote
    Shock and Awe

    Von den ganzen Filmen kann man höchstens Aquaman und 1917 als Blockbuster anführen, die meisten anderen dürften jedoch auch ein nicht zu verachtendes Budget gehabt haben, allein schon aufgrund der Darstellerriege. Und die meisten davon bewegen sich durchaus im Bereich des Mainstream.
     
  29. hellermarie hält sich von diesen Kindern fern

    hellermarie
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    Genau das hab ich doch geschrieben. :nixblick:
     
  30. felico schrecklich unkreativ

    felico
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    Good Time ist schon auf der Watchlist, The Rover jetzt auch. Für High Life hab ich bisher sehr gemischtes Feedback gelesen, mit leichter Tendenz in Richtung negativ.
     
  31. HypNo5

    HypNo5
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    The Rover ist speziell, High Life auch. Letzteres hat ein bisschen was von 2001 oder Ad Astra, ist aber eher ein seltsames Kammerspiel. Good Time ist aber definitiv empfehlenswert. Ich bin gespannt, wie sein Batman sein wird, auch wenn ich eigentlich nicht schon wieder einen neuen Batman bräuchte.
     
  32. heisenberg70

    heisenberg70
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    Moin :)

    Für mich immer noch/wieder genial :rock:

     
  33. Megamind

    Megamind
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    Da könnte man glatt denken, diese Filme würden in den Unweiten des Internets verschwinden. ;)
    Jede halbwegs vernünftige Kino bzw. Filmseite ist mit allerhand Infos und Trailern auch abseits des üblichen Blockbuster-Kinos gespickt.
    Da was zu übersehen, geschieht dann doch eher absichtlich als versehentlich.
     
  34. Daepilin

    Daepilin
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    Ant Man and the Wasp

    Auch jut. Natürlich nicht so episch wie gestern Infinity War, aber teils sehr guter Humor, und auch so ganz nett.

    Mir bisschen viel hin und her und her und hin im Mittteil. Da hat irgendwie die Substanz gefehlt. Vor allem den gleichen Bait & Switch mehrfach.
     
  35. HypNo5

    HypNo5
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    Luis ist der Beste und Walton Goggins sehe ich immer gerne.
     
  36. Daepilin

    Daepilin
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    Falsches Zitat denke ich :p

    E: ah ne, ich bin nur mit namen immer scheiße...

    Jo, Luis war super :D schmierigen Bösewichte sind aber leider nich meins
     
    HypNo5 gefällt das.
  37. hellermarie hält sich von diesen Kindern fern

    hellermarie
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    Ja klar, aber auch das meine ich mit "informieren". :D Nicht jeder ist auf Filmseiten oder entsprechenden YT-Kanälen unterwegs und der Anteil an Menschen, der seine Neuigkeiten zum Thema Film aus Fernsehwerbung, Radiobeiträgen oder dem Feuilleton der Tageszeitung bezieht, ist sicher nicht gerade gering.
     
  38. Megamind

    Megamind
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    Ich bin quasi nie auf solchen Seiten unterwegs, sondern gucke halt einfach bei Amazon regelmäßig rein. Das reicht mir eigentlich.
     
  39. Core Concept

    Core Concept
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    Themenabend: William Friedkin im Doppelpack

    The French Connection

    Die Ermittler Jimmy „Popeye“ Doyle (Gene Hackman) und Buddy „Cloudy“ Russo (Roy Scheider) liefern sich in New York ein Katz und Maus-Spiel mit dem französischen Drogenboss Alan Charnier (Fernando Rey).
    Rau und schonungslos. Friedkin verzichtet - typisch für das Hollywoodkino im Schatten des Vietnamkrieges - auf Identifikationsfiguren. Im Gegenteil, Fernando Reys Drogenboss Charnier wirkt bisweilen sympathischer als Hackmans "Popeye" Doyle und das Ende zementiert die Message des Films nochmals deutlich. Ein guter Teil des Films besteht aus Szenen, in denen die Polizeiermittler Charnier beschatten, als dieser quasi unbekümmert New York besichtigt. Diese Abschnitte aus quasi "langweiliger" Polizeiarbeit, die wohl den Sehgewohnheiten des Publikums von heute etwas zuwider laufen (ich finde, die haben eine netten Flow), münden mit dem Wink von Charnier in der Ubahnhaltestelle in der meiner Meinung nach besten Szene des Films:

    [​IMG]


    Sorcerer

    Im Remake von The Wages of Fear verschlägt es einen Attentäter, einen Gangster, einen Terroristen und einen Schwindler irgendwo an den Arsch der Welt in Südamerika. Um ihrem hoffnungslosen Dasein entkommen zu können melden sie sich für ein waghalsigen Unterfangen: Sie sollen mit zwei fast schrottreifen Trucks mehrere Kisten schlecht gelagertes Dynamit 200 Meilen quer durch den südamerikanischen Dschungel transportieren, um damit eine brennende Erdölquelle zu löschen.
    Anders als der Titel vermuten lässt, sucht man hier Zauberer vergeblich. Sympathische Figuren und sonderlich viele Dialoge auch. Stattdessen liefert Friedkin hier einen echten Nägelbeißer ab, in welchem die Figuren, die sich bereits in der Hölle wähnen, erkennen, dass sie erst auf dem Weg dahin sind. "Sorcerer" braucht ein wenig, um an Fahrt aufzunehmen und insbesondere das erste Filmdrittel, welches die Backstories der 4 Figuren etabliert, irritiert ein wenig. Aber ab dem Zeitpunkt, an dem die beiden Trucks ihre Reise beginnen, läuft der Film aber ohne Verschnaufpause auf 180 bis zum (bitteren?) Ende durch. Legendär: die Szene auf der Hanfseilbrücke inmitten eines Sturms. Wahnsinn.

    [​IMG]
     
  40. Blup

    Blup
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    Mein RIG:
    Maus und Tastatur:
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    Betriebssystem:
    Windows 7 Home, 64 bit
    Monitor:
    iiyama ProLite E2407HDS
    Wenn du den besten Film 2019 als besser ansiehst als den (deiner Meinung nach) siebt-besten Film 1999, dann spricht das nicht gegen 1999
     
    Helli gefällt das.
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