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Dieses Thema im Forum "Medienforum" wurde erstellt von Spartan117, 23. Februar 2016.

  1. IvanErtlov

    IvanErtlov
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    Wenn du (auch) auf englische Bücher aus bist, führt fast kein Weg am Kindle vorbei.
     
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  2. HypNo5

    HypNo5
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    Es kommt natürlich ganz darauf an, was dich zum Nachdenken anregt. Nachdenken über dein eigenes Leben oder einfach allgemeines Philosophieren? Bei ersterem muss ich zum Beispiel direkt an Coming-of-Age denken - nicht nur Jugendliche, sondern auch 20er. Bei "theoretisch selber passieren" ist man bei Murakami ja auch teilweise recht weit entfernt, außer man klammert die übernatürlichen Elemente aus (Norwegian Wood / Naokos Lächeln gelesen? Meiner Meinung nach sein bestes Werk, da realistisch).

    • Hermann Hesse hast du ja schon. Von ihm passt wohl alles: Unterm Rad, Demian, Siddhartha usw.
    • Sehr ähnlich: Natsume Soseki. Siddhartha und Kusamakura geben ein sehr schönes Paar ab. Dazu gibt es mittlerweile sogar eine deutsche Version, über deren Qualität ich aber keine Auskunft geben kann.
    • Max Frisch: Homo Faber, Andorra usw.
    • Gabriel García Márquez: 100 Jahre Einsamkeit (!), Chroniken eines angekündigten Todes
    • Der kleine Prinz, Zeug von Paulo Coelho, Midnight Library
    • Max, Mischa und die Tet-Offensive (!!!) etc.
    Im Endeffekt bringen einen alle (sehr) guten Bücher zum Nachdenken. Dafür sind sie ja auch da.
     
  3. Lurtz lost

    Lurtz
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    Seltsam wie Dune im letzten Teil, wo es dann endlich richtig spannend wird, von einer sehr langsamen, ausführlichen Schreibweise zu einer sehr episodenhaften, bruchstückhaften wechselt :confused: :ugly: Am ende wie so oft bei Science-Fiction, coole Ideen, aber erzählerisch echt gewöhnungsbedürftig.
     
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  4. Lurtz lost

    Lurtz
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    !!! :yes:
     
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  5. Guy Incognito

    Guy Incognito
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    +1 für Kusamakura. Zählt zu meinen Favoriten in diesem Jahr. :yes:
     
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  6. Avalanche

    Avalanche
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    Nur kopierte Inhaltsbeschreibungen, daher die Sprachmischung, sorry. :D

    Tender Is The Flesh
    /// Augustina Bazterrica /// 4/5

    A darkly gripping dystopian novel in which cannibalism is legal. It all happened so quickly. First, animals became infected with the virus and their meat became poisonous. Then governments initiated the Transition. Now, 'special meat' – human meat – is legal. When a slaughterhouse employee is gifted a prime specimen, all of his repressed conflicts rise to the surface.

    Griffig erzählt und so gut, dass sich Bilder in den Kopf schrauben. Denn an der Beschreibung detaillierter Abläufe aus den Fleischfabriken wird nicht gespart, ohne rein auf den Schockeffekt zu setzen. Denn sie sind eingebettet in die Gedankenwelt eines Mitarbeiters, der nicht weiß ob er sich nur vor allen anderen ekeln soll, sondern auch vor sich selbst. Die Erzählfragmente, die Einblick in die Gesellschaft geben, verstärken jenen Eindruck - denn die Hysterie fühlt sich nie nach Fiktion an, nie nach Dystopie, sondern sehr aktuell - siehe Impfdebatte. Dazu ein Schluss der so unvermittelt kommt wie ein Bolzenschussgerät. Wohl bekomm's!


    Die rechtschaffenen Mörder
    /// Ingo Schulze /// 1,5/5

    Norbert Paulini ist ein hochgeachteter Dresdner Antiquar. Lange Jahre finden Bücherliebhaber bei ihm Schätze und Gleichgesinnte zum Gedankenaustausch. Doch mit der Wende bricht das Geschäft ein, die Kunden bleiben weg. Paulini versucht mit aller Kraft, sein Lebenswerk zu retten. Doch er scheint dabei ein anderer zu werden. Er ist aufbrausend und zornig. Er wird beschuldigt, an fremdenfeindlichen Ausschreitungen beteiligt zu sein.

    Ich war vor Corona jahrelang aus der literarischen Welt raus, aber ich kann mich an kein Buch erinnern, welches seinen Vorschusslorbeeren so wenig gerecht wurde wie dieses Buch. Es ist mit mehreren Zitaten geschmückt.... in seinen Wendungen sei es völlig überraschend... es stelle die richtigen Fragen zu unserer Zeit. Aber... wo nur? Die Geschichte liest sich im ersten Teil entspannt runter, ja, es gibt den Frust über die Wende und einen Hauptcharakter der seine Ruhe haben will und möchte dass alles bleibt wie es ist. Der nicht warm wird mit dem Wandel und sich als Ritter und Retter einer heiligen Zeit sieht. Der zentrale Wendepunkt aber, die vielgepriesenen Ausschreitungen, kommen vollends zu kurz. Es folgt ein Perspektivwechsel, der kaum notwendige Ergänzungen hervorbringt und die Ambivalenz in der Betrachtung Paulinis nur streift, da aus Sicht des Erzählers dann vor allem persönliche Gründe (Eifersucht) hervorgebracht werden, als dass sie sich mit den Ausschreitungen und der Rolle Paulinis - sowie dessen Sohnes - beschäftigen. Der Krimi-Twist am Ende fühlt sich dann alles andere als verdient oder sinnig an. Enttäuschend. Ich werde mir mal ein paar Rezensionen durchlesen, denn mich wundert das viele Lob wirklich sehr.


    The Man who was Thursday /// G.K. Chesterton /// 4,5/5

    A psychological thriller that centers on seven anarchists in turn-of-the-century London who call themselves by the names of the days of the week. Chesterton explores the meanings of their disguised identities in what is a fascinating mystery and, ultimately, a spellbinding allegory.

    Wow, hat mich voll abgeholt! Was als eine überraschend ernste Spionagegeschichte beginnt wird gegen Ende absurd und wahnwitzig zugleich, ohne sich "falsch" anzufühlen. Das liegt vor allem an den Charakteren, die alles um sie herum mit Ernst behandeln und einen so mitziehen in diese fantastische Welt. Verstärkt wird dies durch die exzellente Schreibe von Chesterton, durch die sich denkwürdiges Zitat an Zitat reiht, ohne sich zu leeren als wäre es nur eine Ansammlung philosophischer Gedanken. Bin immer noch sehr überwältigt von dem Buch und muss es noch eine Weile sacken lassen.

    “Through all this ordeal his root horror had been isolation, and there are no words to express the abyss between isolation and having one ally. It may be conceded to the mathematicians that four is twice two. But two is not twice one; two is two thousand times one. That is why, in spite of a hundred disadvantages, the world will always return to monogamy.”

     
  7. Lurtz lost

    Lurtz
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    Puh, das letzte Buch von Dune ist ja ein wilder Ritt mit vielen Payoffs, jetzt sehe ich mich doch gezwungen es weiter zu lesen :uff: :ugly:

    Ich würde aber immer noch sagen, dass ich es eher aus distanziertem Interesse an seinen Konzepten lese, weniger als voll in the moment...

    Und ich muss sagen manche Dinge wie die weiblichen Charaktere, die bestenfalls gute Muttertypen sein dürfen, mal ganz unabhängig von zeitlichem Kontext und Autor, nerven mich mittlerweile schon massiv. Es wird ja immer heiß diskutiert, dass die böse böse Political Correctness die besten Geschichten der Menschheit zerstören würde, aber ich sehe es mittlerweile eher als völlig unglaubwürdig an wenn man so rückständige Weltentwürfe präsentiert bekommt, wo man mit Frauen nichts anzufangen weiß.


    Und in dem Zusammenhang muss ich gleich mal Gardens of the Moon loben. Das ist ja gerade mal drei Jahre nach Game of Thrones (dem Buch) erschienen, das mit der weiblichen Perspektive auch so seine Schwierigkeiten hat, hat einen so normalen, auffällig unauffälligen Blick auf weibliche Charaktere, obwohl es auch zu einem Großteil um Adlige, Magier und Soldaten geht, das ist einfach nur grandios erfrischend, unverkrampft und sympathisch.

    Und das war wohl eine sehr bewusste Entscheidung des Autors:
    https://www.tor.com/2018/10/22/dive...ional-concepts-in-malazan-book-of-the-fallen/

    Ich feier das gerade richtig - vor allem eben in Kontrast zu dem krassen Gegenteil in Dune :yes:
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Dezember 2021
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  8. HypNo5

    HypNo5
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    :yes::hoch:

    Was meinst du mit "das letzte Buch von Dune" und wie weit bist du bei Gardens of Moon?
    (reimt sich :KO:)
     
  9. Lurtz lost

    Lurtz
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    Ich meine das Buch III innerhalb von Dune (Band 1).
    Bei Gardens of the Moon nähere ich mich der Hälfte. Lese abends so viel es geht aber wir haben gerade Releasewochen auf Arbeit und meine Augen fallen irgendwann einfach zu :uff:
     
  10. Lurtz lost

    Lurtz
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    ...the only answers to his questions would come from a bed-ridden sorceress locked in some strange fever, and a nasty puppet whose painted eyes seemed to fix on him with intense hatred.

    Liebe den Schreibstil :ugly::hoch:

    Ach und in dem Interview meint Erikson auch die Inspiration war die Ilias und dass Götter Menschen direkt beeinflussen können und andersherum. Das beschreibt es echt gut :yes:

    @Guy Incognito alter Nick ist mir auch schon untergekommen :fs:
     
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  11. HypNo5

    HypNo5
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    @Lurtz Sehr schön, dass es dir gut gefällt. Das Götter- und Magiesystem (das klingt wie Anmerkungen zu einem Videospiel) gefällt mir richtig gut. Da passieren noch soo viele tolle Sachen. :hoch:

    Ich komme derzeit gar nicht zum Lesen, weil wir ständig Brett- und Kartenspiele spielen. :bse::ugly:
     
  12. hunter7j

    hunter7j
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    Wobei man viele der alten Sachen heute nur noch schwer lesen kann. Die Ideen sind oft sehr geil, aber die Umsetzung macht weniger spaß. Fands hier aber verwundertlich wie gut ich ausgerechnet die Conan Kurzgeschichten und Lovecraft fand. Fantasy der 80 Jahre ist aber schon hart zu lesen.

    Hab da die Drachenlanzen Romane und Elric gelesen und das wirkt schon veraltet.

    Wobei dagegen dann so etwas wie der Drachenbeintrohn von Tad Willjaims steht. Der eine absurd klassische Fantasy Geschichte erzählt, aber die Prinzessin trotzdem eine ausgearbeitete und interessante Figur ist. Oder Honor Harrington oder Hyperion. Hey bei Honor Harrington ist die nach britischem Adel inspirierte Königsfamilie schwarz und bei Hyperion gibts eine eisenharte Politikerin die das Universum zusammenhält und mich durchweg an Merkel in fähig erinnert hat :topmodel:

    Alles Romane mit sehr glaubhaften, handlungsrelevanten und interessanten Frauenfiguren.

    Ich denke nicht das sich da im Bereich Fantasy und Sci Fi Literatur viel entwickelt hat. Es hängt wie auch damals schon extrem vom Autor ab. Und starke weibliche Figuren sind im Fantasy und Sci Fi Bereich doch schon ausgesprochen beliebt.

    Denke man kann auch heute ins Bücherregal greifen und wird mehr als genug Romane finden, wo weibliche Figuren einfach nur als Männerphantasie dienen, ebenso gibts aber mit sowas wie den Tribute von Panem Romanen auch männliche Figuren die einfach nur Hot sein sollen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Dezember 2021
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  13. Guy Incognito

    Guy Incognito
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    Eriksons weibliche Charaktere mochte ich immer sehr gerne. Ich erinnere mich noch sehr gut an Picker und Blend. Picker kommt, glaube ich, auch in Gardens of the Moon vor. :D

    Picker = badass :bet:
     
  14. HypNo5

    HypNo5
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    Im ersten Buch kommen verdammt viele Charaktere vor, die dann aber erst einmal wieder von der Bildfläche verschwinden und später viel wichtiger werden. Ich hatte da oft den "Soll ich die bereits kennen?"-Effekt. :D

    Vielleicht schaue ich über Weihnachten nochmal in Gardens of the Moon rein. :KO:
     
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  15. Arno Nym

    Arno Nym
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    Mein RIG:
    CPU:
    Ja
    Grafikkarte:
    Habe ich
    Motherboard:
    Jepp
    RAM:
    2 mal
    Laufwerke:
    4
    Soundkarte:
    onboard
    Gehäuse:
    Sieht sonst blöd aus
    Maus und Tastatur:
    Wie sonst?
    Monitor:
    Definitiv
    Gestern endlich das 2. Buch Dune, der Wüstenplanet beendet.
    Goooooott war das langweilig.
    Sollte es nach Dune 2. Teil Film mit der Verfilmung des 2. Buches losgehen, sehe ich schwarz.
    Das 3. Buch habe ich zwar auch schon gekauft, lasse ich aber erstmal liegen.

    Lese nun eine Empfehlung eines Freundes.
    The First Law Trilogy Boxed Set: The Blade Itself, Before They Are Hanged, Last Argument of Kings
     
  16. Lilias unfuckable

    Lilias
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    auswærts.
    So, nach Krakauers "Into thin Air" und Everest (Film) jetzt also noch "Der Gipfel" von Boukreev beendet. Weniger Romanhaft als Krakauer, dennoch gut lesbar und nachvollziehbar. Zurück bleibt vor allem ein leises Bedauern, wie schwer getroffen er sich von Krakauers Schilderung wohl fühlte, den ausgesprochenen und unausgesprochenen Vorwürfen, die er neben dem Verlust eines Freundes zu verarbeiten hatte, nachdem er - nach eigenem Empfinden - alles richtig und - nach objektiver Betrachtungsweise - für mehrere Betroffene alles menschenmögliche getan hatte. Den '98er "Everest" von Breashears würd' ich nun gern noch sehen..
     
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  17. hunter7j

    hunter7j
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    Hab die auf deutsch gelesen und die sind jetzt keine hochwertigen literarischen Meisterwerke, aber super unterhaltsam. Schöne Mischung aus schwarzem HUmor, Gewalt, Intrigen und Sex und auch die Comedy überzeugt :D Weiß nicht mehr welches, aber eins der Bücher nimmt klassische Fantasy richtig schön aufs Korn :bet:

    Besonders Glokta ist eine der unterhaltsamsten Figuren überhaupt.


    Bin immer noch an den Sturmlicht Chroniken und so langsam, nervt es mich doch etwas, dass die Haupthandlung einfach kaum voran geht und wenn, dann doch sehr 0815 Fantasy ist. So richtig Spannung, baut das bei mir mit Band 6 nicht auf.

    Die Figuren sind halt super schön und lebending geschrieben, dazu die toll ausgearbeitete Welt. An der Haupthandlung finde ich aber bis jetzt nichts groß besonders und es passiert da einfach zu wenig und geht zu langsam voran.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Dezember 2021
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  18. Fang Ewiger Zweiter

    Fang
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    Wo siehst du da 0815 Fantasy? Weder gibts da Elfen, Orks und Zwerge, noch geht es um einen Teenie der aus einem Bauerndorf aufbricht um festzustellen dass er die Welt retten soll.
    Finde Plot und Setting ziemlich einzigartig.
     
  19. hunter7j

    hunter7j
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    Bis jetzt ist es klassisch gut gegen ein altes böses und drei Helden die ihre Heldenreise durchleben und davon stammen zwei vom Bauernhof :D
     
  20. Fang Ewiger Zweiter

    Fang
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    Äh, nein und nein. Wobei ich nicht weiß wann ersteres mehr Tiefgang bekommt.
    Kaladin, Shallan und Dalinar sind aber meilenweit weg vom Standard Helden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Dezember 2021
  21. hunter7j

    hunter7j
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    Dann haben wir was völlig anderes gelesen. Für mich ist das eine zieich klassische Fantasy Geschichte. Kaladin der Junge vom Land der zum Helden wird, dabei die erforderlichen Rückschläge erlebt und daran wächst. Das Böse ist halt bis jetzt eine monsterhafte Armee die die Welt überzieht und die Reiche der Menschen müssen dagegen geeint werden.

    Das Setting ist innovativ und geil. Der Plot bis jetzt nicht.

    Lustigerweise hat Enderal die gleiche Story, sogar mit einem Charakter der Dalinar ähnlich ist. Visionen, einer alten Zivilisation und etwas was der Wüstwerdung ähnlich ist.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Dezember 2021
  22. Fang Ewiger Zweiter

    Fang
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    Hm, dazu kann ich wohl nichts sagen ohne zu spoilern, aber eigentlich müsste doch schon im sechsten Band langsam klar werden dass die Frage nach Gut und Böse nicht so einfach zu beantworten ist.
    Und wer ist Enderal?
     
  23. hunter7j

    hunter7j
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    Den Plot mit dem Kreislauf der aus Gründen Zivilisationen zerstört, Toten Göttern und Menschen die Kräfte bekommen, während ein alter Kriegstreiber die Menschen zu vereinen versucht, gibt es halt sehr ähnlich im RPG Enderal.
     
  24. Fang Ewiger Zweiter

    Fang
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    Da die Sturmlicht Chroniken aber älter sind ist die Frage wer von wem abgeschrieben hat, stimmts?
     
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  25. hunter7j

    hunter7j
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    Nagut dann nimmt man halt Mass Effect. Hatte auch den gleichen Grundgedanken. Hoffe halt das da mal einpaar Antworten kommen. Hab nach 6 Bänden zwar das Gefühl viel vomUnisersum zu wissen, aber bei der Kernhandlung werden eher mehr und mehr Fragen aufgeworfen. Dalinar sitzt halt auch seit 2000 Seiten in der Turmstadt fest und macht Politik.
     
  26. Guy Incognito

    Guy Incognito
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    :corn:
     
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  27. Boatox Zeitsklave

    Boatox
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    Danke für deine ausführliche Antwort. :hoch:

    Ich habe mir jetzt 100 Jahre Einsamkeit vorgemerkt. Lurtz hat ja auch seinen Daumen gegeben. Kusamakura gibts nicht auf Deutsch oder?

    Aktuell lese ich "Der Elefant verschwindet". Irgendwie hat mich das ein wenig melancholisch gemacht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Dezember 2021
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  28. HypNo5

    HypNo5
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    100 Jahre Einsamkeit ist sehr toll. Das ist eines der Bücher, die man meiner Meinung nach gelesen haben sollte.

    Kusamakura heißt auf Deutsch Das Graskissenbuch: https://www.amazon.de/Das-Graskissenbuch-Natsume-Soseki-ebook/dp/B086BGJ4CR/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&keywords=graskissenbuch&qid=1639303807&sr=8-1. Bei Ausgabe von 2020, kannst du auch die ersten zwei Kapitel kostenlos lesen und schauen, ob das was für dich ist. Über die Qualität der Übersetzung kann ich wenig sagen. Der Preis ist halt ziemlich happig.
     
  29. Guy Incognito

    Guy Incognito
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    100 Jahre Einsamkeit habe ich mir jetzt auch mal bestellt. :engel:

    Beim Graskissenbuch lobe ich mir ja die Pinguin-Cover. :topmodel:
     
  30. HypNo5

    HypNo5
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    Würde ich das in der Öffentlichkeit lesen, wäre ich mir nicht sicher, ob Leute nicht denken, ich lese irgendeinen japanischen Soft-Porno. :ugly:
     
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  31. hunter7j

    hunter7j
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    Glaube mein Kern Problem mit den Sturmlicht Chroniken ist wirklich das langsame Pacing im Bezug auf den Kernplot. Ja die Charaktere erleben Sachen und entwickeln sich weiter, aber das große Ganze steht teilweise tausende Seiten unbeweglich auf der Stelle. Wir reden hier im deutschen halt von absoluten Prügelschinken und pro Buch gerne mal 2300 Seiten, in dennen Hauptplot immer erst im letzten Viertel Sprünge macht.

    Da muss ich auch mal das Spiel der Götter lobben, hatte hier in 6 Romanen immer das Gefühl, dass es voran geht und kein Charakter war über 1000 Seiten damit beschäftigt politische Verhandlungen zu führen. Bei Dalinar finde ichs eine ganze Vergangenheit deutlich spannender und fesselnder, als alles was er in der Gegenwart gerade so treibt :topmodel: Und meiner Meinung nach wiederholt der Autor sich gerne mal unnötig. Wie Jasnah so drauf ist, wird einem oft und ausführlich und das immer wieder und wieder beschrieben.

    Ja man merkt halt, wenn man die Bücher kurz hintereinander ließt, dass Dinge in jedem Buch immer nochmal erklärt und aufgezeigt werden, weil da doch etwas Zeit dazwischen liegt bei den Veröffentlichungen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Dezember 2021
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  32. Guy Incognito

    Guy Incognito
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    Ganz genau. :ugly: Lieber gleich in Packpapier einschlagen.
     
  33. HypNo5

    HypNo5
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    Manche deutsche Ausgaben, beispielsweise zu Kawabata, sind da aber nicht besser:

    [​IMG]
    Wobei hier der Inhalt auch gut zum Cover passt.
     
  34. fleischerfaust

    fleischerfaust
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    Danke für die Antworten.
    Dann wird es wohl tatsächlich ein Kindle obwohl ich Amazon eigentlich weitesgehend meide.

    Habe endlich "richtig" mit Die Hyperion Gesänge angefangen. Irgendwie nimmts mich nicht mit bisher. Der Protagonist hat sich gerade zu den Inzest-Mongoloiden durchgeschlagen. Nimmt das noch fahrt auf?

    Als nächstes steht Das verlorene Paradies auf dem Plan. Kam im DLF als Beitrag und geht um eine Expedition im "koloniserten" Sansibar.
     
  35. Spartan117 MODEЯATOR Moderator

    Spartan117
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    Oh, ja. :yes: Schneller als du denkst. :D
     
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  36. IvanErtlov

    IvanErtlov
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    JA!
     
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  37. Lurtz lost

    Lurtz
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    Wobei mich schon die Sache mit den Gegenstand, den die "Inzest-Monogloiden" verehren, höchst fasziniert hat.
     
  38. hunter7j

    hunter7j
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    Also ich fand alle Geschichten super :yes:
     
  39. HypNo5

    HypNo5
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    Deutsch oder Englisch? Die englische Version soll exzellent sein. Ich habe mal einen Vortrag von einem Professor angeschaut, der spanischer Muttersprachler ist und beide Versionen als ebenbürtig eingestuft hat.
     
  40. Hofer

    Hofer
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    198
    Ich habe vor kurzer Zeit mal wieder Die Schatzinsel und In 80 Tagen um die Welt gelesen. Habt ihr Empfehlungen zu schönen eventuell unbekannteren Abenteuerromanen? Die Klassiker habe ich soweit gelesen. Es muss jetzt nichts hoch anspruchsvolles sein. Der Kaffeedieb war bspw. ganz schön.
     
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