Welche Spiele habt ihr zuletzt abgebrochen?

Dieses Thema im Forum "Spieleforum" wurde erstellt von syntax error, 13. August 2014.

  1. Fellknäuel

    Fellknäuel
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    Entschuldigst du dich gerade ernsthaft dafür, eine lebhafte Diskussion ausgelöst zu haben? :huh:

    Keine Sorge, solange die Mods niemanden verwarnen / sperren müssen, ist alles im grünen Bereich. :tdv:
     
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  2. Cyrotek

    Cyrotek
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    Die Welt in BotW fühlt sich halt eher wie ein übersichtlicher Abenteuerspielplatz an, bei dem man eher selten mit Sachen überschüttet wird. Das hat mir sehr gefallen. Zudem war das komplette Weltdesign super, da sehr stark mit klar erkennbaren "Points of Interest" gearbeitet wurde. Egal wo man war, es gab immer irgendwo was Einzigartiges zu sehen. Man konnte sogar im Großteil der Spielwelt das Schloss in der Mitte sehen und sich prima daran orientieren. Fand ich super.

    Leider hat BotW aber die Belohnungsspirale komplett in den Sand gesetzt. Immer nur die gleichen Sachen als Belohnungen zu bekommen wird halt irgendwann öde.

    Andere Spiele kriegen das mit den Belohnungen deutlich besser hin, dafür das Weltdesign aber nicht. Die letzten Open World Spiele, die ich gespielt habe (... okay, habe schon lange keine mehr gespielt), hatten alle das Problem, dass sie den Spieler mit zu viel Kram zuschütten. ich mag das nicht. Ich habe gern die Auswahl zwischen einer Hand voll Sachen, nicht zwischen dutzenden. Das wirkt sich dann auch negativ auf das "Entdecken" aus, weil es sich halt nicht gut anfühlt, wenn man schon wieder nur ne Monsterhöhle "entdeckt", die genauso ist, wie all die anderen davor.

    Auf dem Assassins Creed Screenshot oben ist mir z. B. zu viel ... "Noise".

    The Witcher 3 ist auch so ein Fall, wo es mir lieber gewesen wäre, wenn sie nicht auf den Open World Zug aufgesprungen wären. Es fühlt sich für mich einfach nicht gut an, wenn in einem relativ kleinen Gebiet gleich mehrere Banditenlager, Monsternester und was nicht noch alles zu finden sind. Zeitgleich lassen die sich ohne Kartenmarkierungen dann häufig aber witziger Weise nur durch Zufall finden, weil die wenigsten davon hervorstechen (soweit ich es gespielt habe zumindest).
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. April 2020
  3. Mech_Donald

    Mech_Donald
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    Also bei mir ist es exakt umgedreht.
    BotW war bisher das schlechteste und langweiligste OW-Spiel was ich bisher gespielt habe. Es ist einfach nur ein Sammelsurium an langweiligen Minispielen (suche XX hiervon, suche XX davon, löse simpelste Miniaufgaben in Drölfzig immer gleich aussehenden Kammern, etc) verteilt auf einer leeren OW. Selbst diese peinliche Mini-Story (Zelda) und Quests (als Mädchen verkleiden) waren langweilig und fremdscham. Dazu kommen die absolut nervigen und dämlichen Designentscheidungen mit Regen, Waffen und Kochen.
    Ehrlich. Ich bin sehr offen und freudig an das Spiel herangegangen, weil ich A Link to the Past absolut großartig fand. Oben auf dem Plateau fand ich BotW noch toll. Aber dann die OW. :no: Ich hatte nach einigen Stunden ein Gefühl, welches ich bisher in noch keinem einzigen Spiel hatte: pure Lebenszeitverschwendung. Das war echt neu. Ich hab mich echt gefragt warum ich diesen Käse eigentlich noch weiter"spielen" sollte und hab die Switch dann wieder zurückgegeben.

    Dagegen bietet Witcher 3 eine wunderbar gestaltete und liebevolle, atmosphärisch unglaublich dichte Naturlandschaft mit verschiedenen Dörfern, Burgen, Festungen, Sümpfen, Wäldern, Feldern, Ebenen, Bergen oder richtigen Städten. Allein der Sound der Umgebung ist Wahnsinn! Dazu trumpft es grafisch richtig auf. Die Atmosphäre, wenn ich mit Plötze langsam durch die Wildnis (die auch wie eine Wildnis aussieht) reite und sich die Bäume im Wind biegen und dabei knacken, der Wind in 5.1 um mich herumfaucht und ein Regenschauer einsetzt (der mich nicht in meiner Entdeckungsreise für Minuten zwanghaft unterbricht) ist einfach umwerfend. Die Animationen tun ihr übriges dazu. Da hinten ein verlassener Leuchtturm - mal sehen was da ist. Und Zack - eine spannende Quest mehr.
    Darüber hinaus bietet Witcher 3 im Gegensatz zu BotW eine unglaublich gut geschriebene, spannende Geschichte mit glaubhaften Charakteren on Top! Die blutiger Baron Quest ist schon fast den Kauf des Spiels wert. Dazu Musik vom Feinsten und nicht nur simples Klaviergeklimper ohne Melodie, als wenn der Chef von Nintendo mal seinen 3 Jährigen dabei aufgenommen hat. Allein der Gesang auf Skellige mit dem tollen skandinavischen Mittelatler-Fantasy-Flair und dem Ambiente brachte mich dazu die Atmosphäre in mich aufzusaugen und den gemächlichen Ritt zu genießen. Einfach meisterhaft!
    Auf Skellige und Velen gibt es so viele markante, unheimliche, interessante und beeindruckende Orte, die man von hohen Stellen bereits sehen und dann auch besuchen kann. Da sieht ein BotW mit seinen supersimplen Wüsten und Grasflächen einfach uralt und ultralangweilig aus. Das höchste der Gefühle war vielleicht noch ein Labyrinth im Norden. Aber das ist eine der simpelsten und kreativloseseten Leistungen gewesen. Einfach nur ein riesiges Labyrinth ohne großartige Merkmale oder interessanter Entdeckungen darin. Was für eine Enttäuschung in einem Bad von Enttäuschungen. :no:

    Ich glaub Dir gerne, dass BotW Dir gefällt. Für mich ist es einfach das OW-Spiel, dass in fast allen Belangen so ist, wie ich kein Spiel haben wollte.
     
  4. Balupu User

    Balupu
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    Inwiefern unterscheidet sich das eigentlich von anderen Spielen? Kann mich eigentlich an kaum ein Spiel erinnern mit guten "Belohnungen", außer vielleicht sowas wie Gothic 1/2 oder Dark Souls, wo man gute Waffen findet. Sonst waren die wirklich brauchbaren Belohnungen, nie etwas, was man für Side Content bekam, sondern für Quests oder Storyprogression (und somit eh getrennt von Open World Erkundung):hmm:
     
  5. Mech_Donald

    Mech_Donald
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    Beispielsweise die ganzen Rüstungs- und Waffensets, die man je nach eigener Spielweise finden kann und die nicht nach 5 Schlägen zerbrechen. ;)
     
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  6. Balupu User

    Balupu
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    Unzerbrechliche und einzigartige Rüstungssets gibts auch in BotW als Belohnungen (fürs Erkunden) :nixblick:
     
  7. HypNo5

    HypNo5
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    Die in Witcher 3 zu 90% Müll sind und das Gameplay (im Gegensatz zu Dark Souls) nicht verändern Die man entweder liegen lässt oder verkauft. Bei BotW hat mir zumindest der Weg dahin Spaß gemacht und es hat sich wie ein kleines Abenteuer angefühlt, wenn man auf den Berg klettert oä.
     
  8. Mech_Donald

    Mech_Donald
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    Das bezog sich auf die Waffensets, die ich aufzählte. ;)

    Man kann es zu Geld oder Materialien machen und daraus mehr als nur Heilmittel herstellen. Witcher 3 bietet nämlich auch ein umfangreiches Alchemiesystem und ein tolles Kartenspiel. Die Karten kann man auch finden und kaufen. ;)
    Es bietet einfach viel mehr Spielspaß als BotW. :)
     
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  9. Cyrotek

    Cyrotek
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    Puh, ich muss gerade hart nachdenken, in welchen Open World Spielen dieser Art ich jemals wirklich ein gutes Belohnungssystem hatte. Würde wohl fast zu Morrowind oder Oblivion tendieren, zumindest solange man nicht hart minmaxt.

    Ich finde Open World Spiele, die nicht nach dem Credo "größer ist besser" funktionieren, ohnehin grundsätzlich besser. Gothic oder Dark Souls halt.

    Wen man das Spiel mag. Ich mochte es nicht, weil es mir mit vielerlei Dingen zu sehr auf den Geist gegangen ist.
     
  10. HypNo5

    HypNo5
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    a) es bietet dir viel mehr Spielspaß
    b) wäre nett, wenn du die ;)-Smileys lassen könntest. Ich weiß nicht, ob sie so gemeint sind, aber mir kommen die immer sehr arrogant vor

    Da ich jetzt nicht wieder mitten in der Nacht so viel schreiben will: obwohl ich es gar nicht erwartet habe und am Spiel viel Kritik hatte, hat mir Zelda mehr gefallen als Witcher 3. Als Person, die minimalistische und abstrakte Grafikstile mehr mag, war die Welt in meinen Augen hübscher und bot mir optisch mehr Orte die mich wohlwollend überrascht haben (auch wenn dann nur ein Tempel oder ein Ahorn-Ding dabei rauskam). Die Story von Witcher 3 und vor allem die Präsentation davon (ellenlange Dialoge, die man nach und nach abklappert) sind einfach nicht mehr mein Ding, dafür lese ich Bücher (die besser geschrieben sind und dafür ausgelegt sind): bei Zelda konnte ich einfach spielen (auch wenn die Handlung und Charaktere Schrott waren). etc etc.
     
  11. Mech_Donald

    Mech_Donald
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    Da finde ich die Piranha Bytes Games irgendwie perfekt. Wenn man da eine neue Rüstung, Fähigkeit oder Waffe bekommt, dann merkt man das auch! Und zwar so richtig. Das fand ich immer sehr befriedigend. :yes:
     
  12. Mech_Donald

    Mech_Donald
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    Richtig! So meine ich das auch. Ich habe/hatte eigentlich an allen OW-Spielen mehr Spaß als an BotW - selbst an Saints Row 3, welches nicht wirklich mein Fall war.

    Das ist absolut nicht arrogant gemeint. Sorry, wenn das so rüberkam!

    Das ist natürlich ein absolut valides Argument. Bei Dir und mir ist es Geschmacksache. Ich kann auch nix mit MP-Shootern anfangen. Da gibt's auch Leute, die da 1000e Stunden mit verbringen können. In dieser Hinsicht (OW-Spiele) sind wir beide wohl absolut konträr. :)
     
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  13. hellermarie hält sich von diesen Kindern fern

    hellermarie
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    +++
     
  14. hunter7j

    hunter7j
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    Mich langweilt spielen immer extrem schnell. Ich spiele so Games eigentlich wegen der Dialoge :D

    Aber das du das Writing schlecht findest kann ich nicht nachvollziehen. Witcher 3 ist für mich wie ne lange Serie zum kucken, mit wirklich richtig starkem Writing, dass mich immer emotional voll mitgenommen hat.

    Als ich es letztes mal wieder gespielt habe, hats mich wirklich verwundert wie gut und extrem spassig die Dialoge waren :)


    Und herje Witcher 3 hat halt europäische Wälder und ich liebe es in Games durch Wälder und über Wiesen zu reiten :D
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. April 2020
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  15. krautsandwich

    krautsandwich
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    Animal Crossing - New Horizons

    Es war mein erstes AC und anfangs hat es mich wirklich gefangen. Man hatte ständig ein Ziel vor Augen und kam relativ schnell voran, aber irgendwie kam mir dieses Spiel merkwürdig bekannt. Das ist 1:1 ein Freemium Mobile Game ohne Mikrotransaktionen. Diese Spiele triggern anfangs bei mir immer eine unheimliche Motivation, weil man schnell Fortschritt sieht, trotz simpler Mechaniken. Aber nach und nach offenbart sich für mich das richtige Spiel, was nichts weiter ist als das immer gleiche, langweilige looten von Ressourcen wodurch man entweder seine Insel verschönert oder sein eigenes Haus dekoriert.
    Ich sehe derzeit leider keinerlei Motivation mehr in dem Spiel, da das Haus dekorieren mich unbefriedigt zurück lässt. Man hat nicht wie in einem Sims die Möglichkeit in seinem Haus mit Dingen zu interagieren (ok, man kann sich auf einen Stuhl setzen und sich ins Bett legen).
    Auch die Gespräche mit den Tieren auf der Insel sind belanglos wie sonst was. Manchmal bekommt man ein neues, zufälliges Rezept geschenkt. Was zwar ganz nett ist, aber zu 90% etwas, was man eh nie herstellen wird. Das Oster-Event hat mir dann den Rest gegeben und ich war am Ende sehr genervt, von einem Spiel, was einen eigentlich entspannen soll. Von der Nook Familie rede ich erst gar nicht. Einzig Eugen tut mir leid, dass ich ihn jetzt mit den schrecklichen Bewohnern zurück lasse. Er hat besseres verdient. :(

    Letztendlich sehe ich keinen Sinn weiterzuspielen, da es mich nicht ausreichend belohnt und ein schön dekoriertes Haus reicht mir nicht. Man kann immerhin lobend erwähnend, dass Nintendo komplett auf Mikrotransaktionen verzichtet. Das Spiel wäre die reinste Goldgrube.
    Wer also AC mag, sollte sich nie wieder über FarmVille oder ähnliches beschweren. ;)
     
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  16. The Doctor

    The Doctor
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    Ich mochte The Witcher 3 wirklich sehr. Aber die Hauptstory lässt mMn gegen Ende sehr nach. So nach der Belagerung von Kaer Morhen. Vor allem bleiben die Oberbösewichte ziemlich blass.
     
  17. krautsandwich

    krautsandwich
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    Der eigentliche Star sind für mich auch die Nebenquests. Die find ich durchweg großartig. Ich kenne kein anderes Spiel in dem mir diese so nachhaltig im Gedächtnis geblieben sind (außer vielleicht in den Spielen von Rockstar).
     
  18. Nummer28 Verwirrter Urwaldbewohner

    Nummer28
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    Finde ich eigentlich überhaupt nicht. Ich bin in Ody einfach mal nur durch die Straßen eines Dorfs geschlendert und hab dem geschäftigen Treiben auf den Straßen zugesehen. Da wird Wäsche gewaschen, hier kümmert sich jemand um sein Beet, dort stehen irgendwelche Leute zusammen und tratschen, und Kutschen oder Reiter traben ebenfalls durch die Straßen. Wirkt für mich überhaupt nicht lieblos. Im Gegenteil, ich finde eher, dass sie da nochmal einen kleinen Sprung gegenüber Origins gemacht haben.

    Und was genau findest Du an den Umgebungen lieblos?
     
  19. g0dehardt der mit dem schönen Haar

    g0dehardt
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    Wollte es auch schon erwähnt haben. Gothic etc. war da klasse. "Oh, neue Rüstung, Oha, 3 Stärke und Rüstung mehr, direkt mal anziehen. Oha, sogar optisch recht hübsch"
    Gerade wegen dem Optischen bräuchte ich in vielen Spielen keinen Loot. Weil sich optisch nichts verändert. In Gothic warst du zu Beginn ein Lauch in Lumpen, gegen Ende, je nach Werdegang, der Held in strahlender Rüstung.

    Deshalb mag ich auch Spiele wie Diablo 3, WoW usw.

    Und eigentlich hatte alles, was bei BoTW gelobt wird, Gothic schon drin. Da gab es meines Wissens nach auch keine Questmarker und man musste die Texte lesen um zu schauen wo man hin muss.
     
  20. Lurtz lost

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    Ich finde die Darstellung der Welt auch deutlich zurückgefahren gegenüber Origins. Es werden weniger Berufe dargestellt, die Tagesabläufe sind weit simpler. Da war Origins schon viel weite.r
     
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  21. Balupu User

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    Kann die Kritik gut verstehen, denn im Kern ist Animal Crossing schon immer ein entschleunigtes Spiel ohne traditionelle Ziele gewesen und mit dem Gimmick der Echtzeit, sodass alle Aktivitäten sich an der Realität orientieren (zusammen mit Feiertagen und Jahreszeiten). Die Ziele, die man sich stecken kann sind dann eben der Ausbau von Haus (abbezahlen von Kredit) und das Komplettieren des Museums mit dem Fangen aller Fische und Käfer (+ Fossilien).

    All dies ist aber über die Jahre und verschiedenen Teile komplexer geworden, wie eben jetzt in New Horizons die Möglichkeit seine Insel auszubauen und zu gestalten. Es ist im Grunde wie eine Mischung aus Minecraft, Sims und Stardew Valley mittlerweile, lebt dementsprechend aber auch von eigener Zielsetzung und vor Allem dem Charme der verschiedenen Bewohner und der Welt. Und gerade dies gefällt nicht allen, was absolut verständlich ist.

    Witzigerweise finde ich aber auch, dass Animal Crossing das Spielprinzip von moderneren Freemium Games bereits zig Jahre vorher - 2001! - dargestellt hat, nur ohne jegliche Mikrotransaktionen. Also in erster Linie das entschleunigte Spielen mit ca. 1 Stunde am Tag reinschauen und dann am nächsten Tag wieder.

    Jedenfalls kann ich alle gut verstehen, die mit Animal Crossing nicht viel anfangen können. Es ist halt der Euro Truck Simulator des niedlichen Insellebens :ugly:

    Persönlich hab ich meine Spielzeit mittlerweile auch stark reduziert und werde nur noch ab und zu etwas reinschauen, weil ich meine meisten persönlichen Ziele erreicht habe und nicht so gerne mit der hakeligen Steuerung eine ganze Insel umgestalten möchte. Aber ich hab bereits mehr als 40 Stunden an Spielspaß ohne Längen aus dem Spiel bekommen, was die Anschaffung absolut gerechtfertigt hat :yes:
     
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  22. Joskam gesperrter Benutzer

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  23. Mech_Donald

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    Ich fand es auch richtig gut, dass man in Gothic seine erste Rüstung sozusagen feierlich mit der Aufnahme in die Kaste erhalten hat, instant dadurch sowohl Zutritt zum Burghof und merkbar stärker wurde und damit indirekt auch Zutritt zu weiteren Teilen der Welt erhielt. Vor allem auch, weil das ja erstmal das Ziel des Spielers war aus dem Slum rauszukommen.
    Das war ein richtig guter Motivationskniff, den es in anderen RPGs so nicht gab.
     
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  24. hunter7j

    hunter7j
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    Origins war da viel viel weiter, alles war deutlich aufwendiger und Abwechslungsreicher. Es gab mehr ANimationen, mehr Berufe, mehr Leute auf den Straßen, mehr Abwechslung in der Architektur. Iin Ody hast z.B nur ne Hand voll Wandmalereien und Statuen in Origins hast du da viel mehr Abwechslung.

    Und deutlich deutlich deutlich mehr Details an allen Ecken.
    Auch das Wild und Tierleben war besser simuliert.

    Alleine das du in Origins verschiedene Kulturen hattest, die extra Animationen und Skins bekommen haben :D
     
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  25. HypNo5

    HypNo5
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    Ich mag es einfach überhaupt nicht (mehr), wenn Dialoge zwar cineastisch inszeniert werden (Vollvertonung, gute Grafik, Mimik, Gestik etc), das aber schlecht in Szene gesetzt wird. Mir ist bewusst, dass es schwer anders umzusetzen ist, da es sich eben um ein Rollenspiel handelt, welches natürlich lange Dialoge hat und Entscheidungen haben sollte. Aber ich finde es sehr ermüdend, den Personen (teilweise) 40 Minuten zuzuhören, während sie ihre Texte runterrattern, einschließlich nur ein oder zwei Kameraeinstellungen und eher schlechter Mimik, Gestik etc. Darum wäre Enderal wohl auch gar nichts für mich. Da schlägt ganz hart zu, dass ich ungerne viele lese bei Videospielen, da ich viele Bücher lese und ungern schwache oder starre Inszenierung sehe, da ich viele Filme und Serie schaue.

    Ich will daher entweder:

    - fast gar keine Handlung oder eine die stark im Hintergrund ist (Souls, Nintendo)
    - eine die sehr gut cineastisch inszeniert ist oder viel "nebenbei" erzählt (God of War, The Last of Us)
    - reiner Text, den ich schnell lesen kann, der aber nicht mit Synchro nervt (alte cRPGs, Adventure)

    Ellenlange Dialoge, bei denen ich den Leuten ins Gesicht glotzen und zuhören muss, überzeugen mich gar nicht mehr. Darum war meine Reaktion bei Witcher 3 oft "boah, noch ein Dialog :rolleyes:", was dann auch maßgeblich die (vermutlich gute) Qualität des Writings überschattet hat.

    Darum mag ich auch die oft als altmodische bezeichnete Handhabe in japanischen Spielen, dass Nebenquests etc nur Text sind und keine Vertonung, besondere Inszenierung etc haben.

    Keine Ursache. Keine Ahnung woher es kommt, aber User-unabhängig mag ich den Smiley einfach überhaupt nicht. :D
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. April 2020
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  26. Nummer28 Verwirrter Urwaldbewohner

    Nummer28
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    NVM, ich hab das nochmal nachgeprüft. Tatsächlich habe ich das wohl mit Origins verwechselt. Die von mir angesprochene Animation mit dem Wäschewaschen z.B. gab es bei Ody glaub ich gar nicht :ugly:
     
  27. hunter7j

    hunter7j
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    Ody war da in fast allen Punkten nen Rückschritt!

    Naja dann kein Wunder das dir Witcher 3 nicht gefällt. Der Fokus des Games liegt auf den Dialogen. Kämpfe und SKillsystem sind ganz nett bis mittelmässig.
     
  28. Renegade09

    Renegade09
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    Da es gerade Thema ist: Sind die Origins DLCs eigentlich brauchbar? Gibt nämlich gerade bei Amazon den Season Pass reduziert.
     
  29. Nummer28 Verwirrter Urwaldbewohner

    Nummer28
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    Ich persönlich bin noch nicht so weit, aber bislang habe ich darüber nur positives gelesen. Für einige sind die DLCs sogar auf Witcher-Niveau.
     
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  30. hunter7j

    hunter7j
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    Die sind absolut brauchbar und auf Witcher Level.

    In den DLCs stecken mehr neue und kreative Dungeons und Orte als in ganz ody :D
     
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  31. Balthamel Fohlen-Sympathisant

    Balthamel
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    Ja.
     
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  32. Fellknäuel

    Fellknäuel
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    Sind beide sehr gut gemacht, besonders der zweite. Kannst bedenkenlos zugreifen!
     
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  33. Cyrotek

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    Ich lasse das mit Star Wars Battlefront II mal lieber, dieses Spiel schafft es, mich tatsächlich sauer zu machen.

    Es funktioniert für mich richtig viel nicht, was mich aber mit mit großen Abstand am meisten nervt sind Helden. Egal was man macht, ständig kommt einem so ne strunzdumme Flachpfeife entgegen und oneshotet einen. Was soll das eigentlich? Jedi Simulator für Schnellklicker damit die ihre Machtfantasie ausleben können? Ugh. Und nicht, dass dann etwa nur einer da wäre, nö, es können pro Team gleich mehrere im Spiel sein. Was gibt es schöneres als von Joda und Anakin zeitgleich zum Gangbang rangeholt zu werden?! Man kämpft sich mit seinem Squad durch dutzende Gegner zu einem Punkt um selbigen zu erobern? Nicht mit der Droiden Knallbirne aus der neuen Triologie, die einfach mal mit einem Skill alles zermöbelt und die man kaum trifft. Wäre ja nicht auszudenken, dass man als Normalsterblicher mal Spaß haben könnte, dass muss gefälligst im Keim erstickt werden. Wo käme man denn hin, wenn 90% der Spieler nicht nur als Jedi Spielball dienen würden?!

    Außerdem hat der Titel scheinbar ein erhebliches Problem mit Cheatern. Ich bezweifle zumindest, dass das Sarlacc-Futter tatsächlich Augen im Hinterkopf hat und Lando so viel Zielwasser gesoffen hat, dass er 50+ Kills in einem Match macht ohne seinen Spawnpunkt zu verlassen.

    Alter, nicht mal Dota konnte mich so extrem auf die Palme bringen und da stand ich immer mal wieder halb vorm Nervenzusammenbruch.

    Dummes Drecksspiel.
     
  34. hunter7j

    hunter7j
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    Naja das Game ist ne Machtfantasie für zwischendurch. ist einfach nicht dafür gemacht es ernsthaft zu daddeln, abe rja das Heldensystem war in Teil 1 besser, wo es pro Seite nur 1 gab.
     
  35. Milione Zombie-Schlächter

    Milione
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    Der Thread ist immer wieder toll zu lesen, was gute Open World Spiele sein sollen. :ugly:
     
  36. HypNo5

    HypNo5
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    Beteilige dich doch an der Diskussion :tdv:
     
  37. Boris Brunz von Brunzelschuetz

    Boris Brunz von Brunzelschuetz
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    Passenderweise Witcher 3 auf der Switch.

    Das war jetzt glaube ich mein 3. Anlauf und diesmal bin ich sogar über White Orchard hinausgekommen. Leider hat es mich danach wieder verloren. Ich kann einfach keine Fetch Quests mehr sehen (selbst wenn sie in tolle kleine Geschichten verpackt sind) und das Gameplay war ein Krampf.

    Open World Games haben mich leider ausgebrannt - dabei gabs eine Zeit, in der ich das Genre verschlungen habe, egal ob super (Morrowind, Oblivion, Skyrim, AC 1 + 2 + Addons, Far Cry 3, GTA 3-4, Stalker, Fallout 3, Mount and Blade) oder mäßig (sowas wie Boiling Point, Pirates of the Caribbean, Fuel oder Mercenaries 2).

    Mittlerweile stöhne ich innerlich auf, wenn eine Spielemarke mit Open World verhunzt wird. Die toll designten Level von Mirrors Edge sind der generischen Baukastenwelt von ME:Catalyst um Welten (:groundi:) überlegen. Mit Abstand am schlimmsten ist die prozedurale Generierung: weit wie der Ozean, seicht wie eine Pfütze.

    Seit Jahren habe ich deshalb keine Open World mehr als 15 Stunden gespielt, ohne sie gelangweilt abzubrechen. Sobald ich genug von der Spielwelt gesehen habe, reizt mich das immergleiche Gameplay einfach nicht mehr. Egal ob bei AC: Origins, GTA 5 oder eben Witcher 3, die objektiv zu den Genregrößen gehören.

    Die einzige Ausnahme war letztes Jahr Breath of the Wild, das mich aus irgendeinem Grund gepackt hat wie kein anderes Open World Spiel seit AC2. Ich kann es mir nur mit dem tollen Gameplay erklären, denn sowas wie Origins bietet mindestens eine genau so interessante Spielwelt. Die allein kanns also nicht sein.
     
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  38. jeuxantistress

    jeuxantistress
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    WIN10
    Jup. Das gleiche wie bei jedem neuen Battlefield. Teilweise funktionierten zu Release noch Hacks vom Vorgänger oder mussten nur minimal umprogrammiert werden. EA dont gives a fuck.. :nixblick: Saftladen.
     
  39. Boris Brunz von Brunzelschuetz

    Boris Brunz von Brunzelschuetz
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    Noch eines (hab mir ein paar Games für die Switch ausgeliehen und probiere sie alle durch): Hollow Knight

    Nach ca 4h werde ich es wohl nicht weiterspielen. Es ist mein erstes Metroidvania und selbst in dieser kurzen Zeit regt mich das ständige Backtracking viel zu sehr auf. Falsch abgebogen und gestorben? 5 Minuten meiner Lebenszeit sind dahin. Überraschend in einen Miniboss gelaufen und in der 3. Phase abgekackt? Wieder ein paar Minuten den gleichen trist-grauen Weg zum x-ten Mal entlanglatschen.

    Ich bin mir auch nie sicher, ob ich an einer Stelle durch fehlenden Skill oder eine nicht vorhandene Fähigkeit sterbe. Und falls ich tatsächlich eine neue Fähigkeit bekomme, dann sind die wild verteilten Stellen nur durch noch mehr Backtracking zu erreichen. Nein danke. Ich bin fast 30 und das Leben ist für Git Gud mittlerweile zu kurz - sonderlich viel Ehrgeiz kann ich alter Greis für belanglose Unterhaltung echt nicht mehr aufbringen. :immertot:

    Ich kann mir gut vorstellen, dass mich Hollow Knight in einer einsamen Phase (lange Krankheit oder vorrübergehende Fernbeziehung) packen könnte, wenn sich die Suchtspirale einmal in Gang setzt. Aktuell beim Spielen hat es sich allerdings viel zu sehr wie mühevolle Arbeit angefühlt und der Frust hat überwogen.

    Metroidvanias landen bei mir wohl im gleichen Mistkübel wie Roguelikes, Survival, Crafting, Endgame-Grind, Free2Play-Retention und prozedurale Generierung. :yes:
     
  40. hunter7j

    hunter7j
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    Schade, ich muss ja sagen, ich liebe gutes Backtracking in Games. Ich mag es in Games Orte zu haben die ich irgendwann auswendig kenne und wo ich mich wohl fühle. Ist dann für mich so ein Gefühl von Heim kommen. Wie die Polizeistation in Resi 2 :D

    Enderal macht das auch grade ganz toll mit der Hauptstadt, wo man sein kleines Haus direkt am Marktplatz hat. Mit den Händlern noch etwas plaudert, bevor man auf Abenteuertour loszieht...ach schööön!
     
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