AMD - Führungswechsel könnte AMD beleben

Der Wechsel des Chief Executive Officers (CEO) bei AMD von Hector Ruiz auf Dirk Meyer könnte laut Marktforschern der Firma den "Kick" geben, den AMD braucht, um auf dem Mikroprozessor-Markt wettbewerbsfähiger zu sein.

von Georg Wieselsberger,
21.07.2008 16:28 Uhr

Der Wechsel des Chief Executive Officers (CEO) bei AMD von Hector Ruiz auf Dirk Meyer könnte laut Marktforschern der Firma den "Kick" geben, den AMD braucht, um auf dem Mikroprozessor-Markt wettbewerbsfähiger zu sein. Während unter Beobachtern schon lange Zweifel an Ruiz geherrscht hatten, hält man Dirk Meyer für genau den richtigen Mann. Er verfüge über technisches Wissen und praktische Kenntnisse, so Jack Gold von J. Gold Associates. Ruiz wird vor allem für die Verzögerung und die unter den Erwartungen liegende Leistung des Barcelona-Prozessors, der die Basis für aktuelle Opterons und Phenoms bildet, verantwortlich gemacht. Auch der Kauf von ATI für 5,4 Milliarden US-Dollar im Jahr 2006 sorgt immer noch für Verluste, zuletzt 880 Millionen Dollar im 2. Quartal dieses Jahres. Während Dirk Meyer nun AMD wieder auf Kurs bringen soll, übernimmt Ruiz die Führung der "Asset Smart"-Strategie, die AMD durch Verkäufe und Auslagerungen finanziell beweglicher machen soll. Laut Fudzilla wurde diese Arbeitsteilung allerdings bereits vor einem Jahr vollzogen und Dirk Meyer wäre jetzt nur auch offiziell zum CEO ernannt worden.

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