Alienware hat mit AMD einen exklusiven Deal abgeschlossen, der vor allem andere PC-Hersteller wie HP oder Lenovo betrifft. Die neuen Threadripper-Prozessoren von AMD wird Alienware zunächst exklusiv erhalten und in diesem Jahr damit der einzige große PC-Hersteller sein, der entsprechende Rechner anbietet. Wichtig ist: diese Abmachung betrifft weder kleinere Anbieter noch PC-Nutzer, die sich ihren PC ohnehin selbst zusammenbauen.
Alienware Area 51 mit übertaktetem 16-Kern-Threadripper
Alienware hat auch schon angekündigt, dass das Top-Modell der Ryzen-Threadripper-Serie mit 16 CPU-Kernen und 32 logischen Threads in den kommenden PCs ab Werk übertaktet sein werden. Ein Alienware Area 51 Threadripper Edition soll schon ab dem 27. Juli 2017 erhältlich sein. Zu den weiteren Optionen gehören 64 GByte DDR4-2933, eine 1-TByte-M.2-SSD und eine oder zwei Geforce GTX 1080 Ti. Interessant sind die widersprüchlichen Aussagen zweier Alien-Vertreter gegenüber PC World.
Interessant für virtuelle Rechner, VR und Streaming
Während Chris Sutphen einen klaren Bedarf für derart leistungsfähige Rechner sieht und dabei neben virtuellen Desktops oder VR auch »fantastischen Gaming-Vorteil« anspricht, hält sich der General Manager Frank Azor deutlich zurück. Spieler, die bisher mehr als einen PC verwenden, weil sie auch als Streamer aktiv sind, könnten diese PCs durch einen Threadripper-Rechner ersetzen.
"Niemand braucht einen 16-Kern-Desktop oder einen 12-Kern-Desktop für Gaming. Da geht es nicht um Notwendigkeit. Eine Plattform mit vielen Kernen hat aktuell vor allem Anziehungskraft bei den Leuten, die bislang mehrere Computer verwenden."
Das wird Alienware und andere Hersteller nicht daran hindern, gerade Gamer mit ihren Threadripper-Rechnern anzusprechen. Immerhin dürfte die Verfügbarkeit von vielen CPU-Kernen bei AMD und Intel dazu führen, dass auch Spiele langsam die neuen Möglichkeiten ausnutzen.
Quelle: PC World

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