AMD: Ärger wegen Gainward-Karten - "Bestrafung" für unerlaubte Modelle?

Hat AMD Gainward und Palit absichtlich nicht mit Grafikchips für die neuen Modelle versorgt, um unerwünschte Sondermodelle zu unterbinden?

von Georg Wieselsberger,
28.05.2009 12:46 Uhr

Hinter der gestern gemeldeten Rückkehr von Gainward zur Nvidia-Exklusivität scheint mehr zu stecken, als zunächst vermutet wurde. Anscheinend kehrt nicht nur die Tochterfirma Gainward, sondern auch Palit insgesamt AMD den Rücken zu und damit einer der größten Grafikkarten-Hersteller der Welt. Wie Bright Side Of News scgreibt, sei man bei Palit sehr unzufrieden mit der Behandlung durch AMD, während andererseits das Verhalten von Gainward für Ärger bei anderen AMD-Partnern gesorgt haben soll.

So hatte Gainward eine Radeon HD 4850 mit GDDR5-Speicher ausgestattet, was anderen Partnern und ATI ein Dorn im Auge war. Den Aufforderungen, diese Karte einzustellen, kam Gainward nicht nach, weswegen AMD zunächst keine entsprechenden GPUs mehr ausgeliefert haben soll. Da Gainward und Palit darauf bestehen, Karten mit eigenem Design anzubieten, soll AMD aus diesem Grund auch keine Radeon HD 4770- und HD 4890-Chips geliefert haben. Daraufhin scheint sich Palit mit allen Tochterfirmen dazu entschlossen zu haben, keine ATI-Karten mehr herzustellen.

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