Aopen AX4SPE Max

Stabiles Mainboard mit großem Ausstattungspaket. Allerdings arbeitet es langsamer als das P4P800 von Asus mit gleichem Chipsatz.

21.08.2003 13:09 Uhr

Als einer der ersten Hersteller baut Aopen mit dem AX4SPE Max (150 Euro) ein i865PE-Mainboard mit dem Leistungsniveau einer teureren i875P-Platine. Über eine auf Wunsch aktivierbare Bios-Option emuliert der neue Pentium-4-Untersatz die sogenannte Performance Acceleration Technology (PAT) für schnellere Speicherzugriffszeiten. Aus rechtlichen Gründen nennt der Hersteller seine Lösung Performance Boost Engine (PBE). Denn der i865PE beherrscht echtes PAT nur im FSB533/DDR333-Betrieb. Um es auch im FSB800/DDR400-Modus zu aktivieren, gaukelt das Bios dem Chipsatz die langsamere Kombination vor und erhöht dann die Taktfrequenz. Dieses Verfahren übertaktet einige Teile der Northbridge um 50 Prozent, auch im Vergleich zum i875P. Das AX4SPE Max unterstützt alle Intel-Prozessoren für den Sockel 478, inklusive der modernen Hyperthreading-Modelle. Die Ausstattung ist sehr gut: Neben einem 1-GBit- Netzwerkanschluss erhalten Sie Onboard-Sound und -Serial-ATA-Raid. Die vier RAMSteckplätze schlucken bis zu 4,0 GByte PC3200-Arbeitsspeicher. Je sechs PCI-Slots und USB-Ports bieten ausreichend Platz für Erweiterungen, dazu gibt's AGP8X.

Langsamer als Konkurrenz

Im Test mit einem P4 HT/3,0 GHz, 512 MByte PC3200-RAM (DDR400) und einer Geforce 4 Ti 4600 werkelte das AX4SPE Max langsamer als das Asus P4P800 mit gleichem Chipsatz. Im 3DMark2001 beispielsweise verliert es mit 14.093 zu 15.150 Punkten, mit PBE verbessert sich das Aopen-Ergebnis auf 14.237 Zähler. Übrigens: Mit vier verschiedenen DIMMs und aktiviertem PBE arbeitete das Board meist instabil, erst mit Übertakter-RAM lief es auch unter diesen Bedingungen problemlos.


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