Apple iPhone 4S - Verkaufsverbot wegen fehlerhafter Siri-Spracherkennung beantragt

Apple bewirbt das iPhone 4S vor allem mit der neuen Spracherkennung »Siri«, die laut einem Kläger in den USA aber nicht wie beworben funktioniert.

von Georg Wieselsberger,
14.03.2012 15:32 Uhr

In der Werbung führt Apple das iPhone 4S mit Siri laut dem Kläger Frank M. Fazio so vor, dass Kunden das Smartphone alleine wegen der neuen Spracherkennung kaufen wollen. Diese funktioniere aber nicht so, wie in der Werbung gezeigt, da laut Fazio viele Befehle einfach nicht verstanden werden. So würden Geschäfte in der Nähe nicht gefunden und die teilweise falschen Antworten zu lange dauern.

Er habe das iPhone 4S nur aufgrund der beworbenen Fähigkeiten gekauft und hätte ansonsten niemals so viel Geld ausgegeben. Die Anwälte von Fazio wollen daher über eine Sammelklage Schadensersatz einfordern und den Verkauf des iPhone 4S verbieten lassen, da Apple gegen das Wettbewerbsrecht verstoße.

Außerdem wird Apple die fahrlässige Falschdarstellung von Siri vorgeworfen. So verstecke Apple den Hinweis, dass sich Siri im Beta-Stadium befindet, auf seiner Webseite und weise in der Werbung nicht darauf hin. Laut PC World hat sogar Apple-Mitgründer Steve Wozniak Siri zuletzt stark kritisiert und darauf hingewiesen, dass die Funktion teilweise keine brauchbaren Antworten mehr liefert.


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