Apple - Opfer einer bezahlten Kampagne in China?

Apple hatte bislang in China durchaus einigen Ärger und nun könnten Prominente dort bezahlt worden sein, um Apple öffentlich zu kritisieren.

von Georg Wieselsberger,
17.03.2013 15:04 Uhr

Apple musste sich in China das Recht an der Marke iPad erkaufen, gegen falsche Apple-Stores und gefälschte Produkte vorgehen und sich gegen den Vorwurf von überhöhten Preisen zur Wehr setzen. Nun gibt es Hinweise darauf, dass es eine vermutlich bezahlte Aktion gab, bei der mehrere Prominente in China den Hersteller von iPhone und iPad öffentlich kritisierten.

Nach einer negativen Berichterstattung des chinesischen Staatsfernsehens über die Geschäftspraktiken von Apple meldete sich beispielsweise der taiwanesisch-amerikanische Schauspieler Peter Ho auf Weibo, einem Twitter-Konkurrenten, zu Wort und kritisierte Apple ebenfalls. Allerdings endete die Meldung mit dem Hinweise »Ca. 8:20 Uhr posten«. Das sieht nach einem Copy & Paste-Fehler bei einer längst vorbereiteten Meldung aus.

Ho hat zwar inzwischen behauptet, das wäre keine Meldung von ihm gewesen, da sein Smartphone gestohlen worden sei, doch andere Prominente in China haben sich ebenfalls auf Weibo kritisch über Apple geäußert und das am gleichen Tag und ebenfalls um 8:20 Uhr.

Das sieht nach einer abgesprochenen und, wie von den chinesischen Medien vermutet wird, bezahlten Aktion aus. Inzwischen hat die Aktion in China laut Tealeafnation aber nur negative Auswirkungen auf die beteiligten Promis der »820 Party«, während Apple davon sogar profitieren könnte, weil alle großen chinesischen Medien darüber berichten.

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