Apple & BMW - Angebliche Gespräche über Zusammenarbeit bei Elektroauto

Apple soll laut Gerüchten Interesse an einer Zusammenarbeit mit BMW und an dessen Elektrofahrzeug i3 haben.

von Georg Wieselsberger,
27.07.2015 08:19 Uhr

Apple soll mit BMW über eine Zusammenarbeit bei Elektroautos verhandelt haben.Apple soll mit BMW über eine Zusammenarbeit bei Elektroautos verhandelt haben.

Seit einigen Monaten gibt es Gerüchte darüber, dass Apple an einem geheimnisvollen Projekt mit dem Codenamen »Titan« arbeitet, bei dem es sich um ein Elektrofahrzeug handeln soll. Damals hieß es auch, dass Apple aus diesem Grund mit mehreren Fahrzeugherstellern in Kontakt stehe, die vor allem Oberklasse-Modelle anbieten. Wie das Manager-Magazin meldet, soll unter diesen Herstellern wohl auch BMW ein Ansprechpartner von Apple gewesen sein.

Apple und der deutsche Autohersteller BMW hätten laut der Meldung sogar über eine weitgehende Kooperation verhandelt. Besonderes Interesse hätte Apple dabei an der Karosserie des Elektrofahrzeugs BMW i3 gezeigt. Apple-CEO Tim Cook habe zusammen mit anderen hochrangigen Vertretern auch die Produktion des BMW i3 in Leipzig besichtigt. Nachdem der Apple-Chef zunächst daran gedacht habe, diese Modellplattform von BMW für das Apple-Projekt zu nutzen, seien die Gespräche jedoch im September 2014 ohne Ergebnis abgebrochen worden. Die beiden Unternehmen wollen jedoch weiter im Gespräch bleiben und, so der Bericht, »die Standpunkte von Zeit zu Zeit überprüfen«.

Für BMW ist der i3 aktuell noch kein großer Erfolg, da die Verkäufe unterhalb der Erwartungen liegen. Apple selbst hat offiziell noch nicht einmal Stellung dazu bezogen, ob das Unternehmen tatsächlich daran interessiert ist, in den Markt für Elektroautos einzusteigen. Allerdings steht fest, dass Apple in den letzten Monaten mehrere neue Mitarbeiter mit viel Erfahrung in der Automobil-Branche eingestellt hat, darunter auch Fahrzeug-Entwickler. Finanziell könnte sich Apple dank mehr als 150 Milliarden Euro in Barreserven den Ausflug in diese neue Branche trotz hoher Entwicklungskosten problemlos leisten.

Quelle: Manager-Magazin


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