Apple iWatch - Wegen Problemen angeblich frühestens zu Weihnachten

Die von vielen erwartete Smartwatch von Apple wird noch länger auf sich warten lassen.

von Georg Wieselsberger,
12.07.2014 12:22 Uhr

Offiziell gibt es nicht einmal eine Bestätigung für die Apple iWatch, aber viele Gerüchte.Offiziell gibt es nicht einmal eine Bestätigung für die Apple iWatch, aber viele Gerüchte.

Obwohl es offiziell noch gar keine Informationen zu einer Smartwatch von Apple gibt, gibt es nun sogar eine Meldung darüber, dass deren Veröffentlichung wegen Problemen verschoben werden muss. Bisher hieß es in den Spekulationen, dass die iWatch ab September in großen Stückzahlen produziert und ab Oktober 2014 dann im Handel zu finden sein würde. Der in Sachen Apple gut informierte Marktforscher Ming-Chi Kuo sieht dies allerdings aufgrund seiner Quellen anders.

Die iWatch sei in Sachen Hard- und Software ein derart kompliziertes Produkt, dass Apple vor sehr große Herausforderungen gestellt werde. Laut AppleInsider soll die iWatch beispielsweise ein AMOLED-Display mit einem Sapphire-Glass-Cover besitzen – mit beiden Komponenten hat Apple laut dem Bericht bislang kaum Erfahrung. Auch bei der Herstellung soll Apple auf neue Prozesse zur Verkleinerung von Schaltkreisen setzen, die dann aber zu Schwierigkeiten führen, wenn die Smartwatch hohe Standards bei der Wasserdichte erfüllen soll. Auch iOS auf einen kleineren Bildschirm anzupassen, sei ein Problem, wenn die eigenen hohen Ansprüche von Apple erfüllt werden sollen.

Die Massenproduktion könnte daher wohl erst Mitte oder gar Ende November 2014 starten, also noch deutlich später als der bislang erwartete Verkaufsstart der Smartwatch. Es ist aber denkbar, dass Apple sehr geringe Stückzahlen zu den ursprünglich angedachten Terminen präsentiert und dann Vorbestellungen annimmt, obwohl die Hardware noch länger nicht erhältlich ist – so wie zuletzt beim neuen Mac Pro.

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