ASRock - Plant für 2012 mit 10 Millionen verkauften Boards

Vom Hersteller einfach ausgestatteter Budget-Boards zum gefährlichen Konkurrenten der renommierten Boardhersteller - ASRock möchte mittlerweile bei den großen Boardproduzenten mitspielen.

von Dennis Ziesecke,
25.12.2011 19:45 Uhr

Um Erfolg zu haben, muss man sich mitunter hohe Ziele setzen. So scheint es sich auch ASRock gedacht zu haben - das Unternehmen plant, im kommenden Jahr mindestens 10 Millionen Mainboards abzusetzen. Damit würde sich der Hersteller in guter Gesellschaft von Asus und Gigabyte befinden, bisher schafften es nur diese beiden Hersteller, eine solche Menge Hauptplatinen zu verkaufen.

Auch im Vergleich zu den Verkaufszahlen von 2011 wären die 10 Millionen Boards eine satte Steigerung. Im vierten Quartal setzte ASRock bislang ca. 1,9 Millionen Platinen um, im gesamten Jahr 2011 lag der Verkauf bei 7,8 Millionen Mainboards.

Zur Steigerung der Verkäufe sollen auch neue Platinen beitragen. Im Frühjahr 2012 ist mit Intels Ivy Bridge eine vielversprechende Plattform auf dem Weg. Und auch wenn Ivy Bridge zu vielen aktuellen LGA-1155-Boards kompatibel sein soll, dürften sich Hauptplatinen mit Intels kommenden 7er-Chipsätzen durchaus gut verkaufen. Intels "Panther Point"-Chipsätze sollen zudem endlich auch USB 3.0 integrieren. Neben Mainstream- und Budget-Boards möchte ASRock auch wieder High-End-Platinen anbieten. Spätestens seit der Integration eines großen Teiles der DFI-Mainboardtüftler in die eigenen Entwicklungsteams ist ASRock im High-End-Segment durchaus gut aufgestellt. Und auch für AMDs kommende Trinity-Prozessoren und die dazugehörigen neuen Chipsätze wird es aus dem Haus ASRock neue Boards geben, so dass das ehrgeizige Ziel von 10 Millionen verkauften Mainboards im Jahr 2012 durchaus erreichbar scheint.


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