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Asus VH-222H - Solider 22-Zoll-TFT ohne große Schwächen

Eigentlich ist der VH-222H von Asus keine schlechte Wahl, wenn denn der Preis stimmen würde. Aber für 160 Euro gibt es bessere Modelle von der Konkurrenz.

von Hendrik Weins,
26.08.2010 09:00 Uhr

Im glänzend schwarzen Plastikkleid des Asus VH-222H steckt ein TN-Panel mit der Full-HD-Auflösung 1920x1080 und 5 ms Reaktionszeit - laut Hersteller. Die 5 ms haben mit der Realität allerdings wenig zu tun, denn in unserem Test-Labor ließ sich der 22-Zöller bis zu 22,4 Millisekunden Zeit (Messung schwarz zu weiß). Trotz der hohen Messwerte eignet sich der Asus-TFT gut zum Spielen, denn selbst schnelle Titel ziehen keine Schlieren. Andere Patzer wirken sich dagegen deutlicher aus: Durch die geringe Helligkeit von maximal 144 cd/m² und den schwachen Kontrast von 486:1 wirken auch farbenfrohe Spiele wie Crysis oder Just Cause 2 eher unterkühlt und blass. Wenn Sie dann die Auflösung unter 1920x1080 reduzieren, verliert der VH222-HL massiv an Schärfe - Interpolation ist allerdings nicht seine Stärke. Andere Monitore wie der 140 Euro teure Iiyama ProLite E2208HDD oder der Samsung Syncmaster BX2240 (200 Euro) bieten da eine deutlich bessere Bildqualität.

Die Verarbeitung des Asus VH222-H bietet uns keinen Anlass zur Kritik, auch wenn Sie für den Preis von 160 Euro nur Plastik geboten bekommen. Neben VGA und DVI nimmt der VH222-H auch per HDMI Kontakt zum PC oder anderen Zuspielern auf. Auf eine Höhenverstellung oder sinnvolle Extras wie USB-Hub oder Webcam müssen Sie verzichten, nur zwei schwachbrüstige Lautsprecher verbaut Asus. Die Tasten für das Bildschirmmenü reagieren präzise, allerdings verhält sich das Menü eher behäbig und gönnt sich so manche Denkpause bevor es reagiert. Mit 39,9 Watt zieht der 22-Zöller durchschnittlich viel Strom aus der Steckdose.

Alles in allem ist der Asus VH222-H ein solider Monitor mit einigen Schwächen. Dabei stören noch nicht mal der Plastik-Look oder das lahme Menü. Dem Preis von 160 Euro ist die gebotene Bildqualität aber einfach nicht angemessen. Selbst günstigere Monitore bieten mehr Kontrast und Helligkeit. Alternativ gibt’s für 40 Euro mehr den um Klassen besseren Samsung Syncmaster BX2240.

» Bestenliste: Top-5-Monitore

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