CDU-Abgeordneter Ansgar Heveling - Hohn und Spott im Web nach Kommentar zum Internet

Das Web 2.0 wird laut Ansicht des CDU-Bundestagsabgeordneten Ansgar Heveling bald Geschichte sein – das Web sieht das ganz anders.

von Georg Wieselsberger,
31.01.2012 11:17 Uhr

Der CDU-Politiker Ansgar Heveling, der die Union ausgerechnet in der Enquete-Kommission » Internet & Digitale Gesellschaft« vertritt, hat sich mit einem Gastbeitrag im Handelsblatt Hohn und Spott im Internet zugezogen.

Sein Kommentar, der auf der Webseite der Zeitung zu lesen ist, enthält Aussagen wie » Das ist die Gelegenheit, schon jetzt einen vorgezogenen Nachruf auf die Helden von Bits und Bytes, die Kämpfer für 0 und 1 zu formulieren. Denn, liebe ‚Netzgemeinde‘: Ihr werdet den Kampf verlieren. Und das ist nicht die Offenbarung eines einsamen Apokalyptikers, es ist die Perspektive eines geschichtsbewussten Politikers. Auch die digitale Revolution wird ihre Kinder entlassen. Und das Web 2.0 wird bald Geschichte sein. Es stellt sich nur die Frage, wie viel digitales Blut bis dahin vergossen wird«, die im Internet nur für Kopfschütteln sorgen.

Das Web 2.0 ist laut Heveling ein »imaginäres Lebensgefühl einer verlorenen Generation« und anscheinend eine Gefahr für die Gesellschaft. Der Unionspolitiker sieht »das Zeug zum Destruktiven« der »digitalen Horden« und wenn die Gesellschaft nicht wolle, dass sich »nur noch die ruinenhaften Stümpfe unserer Gesellschaft in die Sonne recken und wir auf die verbrannte Erde unserer Kultur schauen müssen, dann heißt es, jetzt wachsam zu sein. Also, Bürger, auf zur Wacht!... Also, Bürger, geht auf die Barrikaden und zitiert Goethe, die Bibel oder auch Marx. Am besten aus einem gebundenen Buch«. Inzwischen wurde aus dem ein Twitter-Topic #hevelingfacts und sogar eine vertonte Büttenrede, die von Metronaut veröffentlicht wurde.


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