Coolermaster Cosmos S - Riesiges, gut durchlüftetes und leicht tragbares Gehäuse

Riesiges, gut durchlüftetes und leicht tragbares Gehäuse mit Mängeln bei der Montage sowie einer spärlicher Ausstattung – Andere bieten mehr fürs gleiche Geld.

von Hendrik Weins,
30.09.2008 15:36 Uhr

Riesig – der erste Gedanke, der uns beim Coolermaster-Gehäuse Cosmos S durch den Kopf schießt. Im Inneren finden auch übergroße E-ATX-Mainboards Platz sowie sieben 5,25- und vier 3,25-Zoll-Laufwerke. Vier Lüfter und eine perforierte Front sorgen für Frischluft. Die schraubenlose Montage von 5,25-Zoll-Laufwerken vereinfacht den Einbau enorm. Mit einem Gewicht von fast 14 Kilogramm ist das Cosmos S zwar kein Federgewicht, aber doch deutlich leichter als ähnlich große Konkurrenten. Besonders Freunde von LAN-Partys dürfte das freuen – zumal sich das Gehäuse dank der beiden oberen Stege leicht und sicher tragen lässt.

Allerdings hat das Cosmos S nicht nur gute Seiten. Zum einen sind die ausgestanzten Belüftungsgitter teils sehr scharf, und Extras suchen Sie vergeblich. Zum anderen zieht das Cosmos S im Vergleich zum P190 + 1200 EU von Antec (Test in 08/2008, 85 Punkte) den Kürzeren. Zwar kosten beide Modelle um die 200 Euro, im P190 stecken aber noch zwei Netzteile, eine für Bastler praktische Lampe, und die Laufwerke werden durch Gummi-Pfropfen entkoppelt und übertragen so keine Schwingungen auf das Gehäuse. Unterm Strich bietet das P190 also deutlich mehr fürs Geld.


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