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Creative Soundblaster Z - Klingt besser als Soundblaster Recon 3D

Die Creative Soundblaster Z soll deutlich besser klingen als die technisch eng verwandte Recon 3D. Im Test hören wir der Creative Soundblaster Z bei Spielen, Musik und Filmen genau zu.

von Florian Klein,
23.12.2012 08:55 Uhr

Mit der Creative Soundblaster Z bekommen PC-Spieler wieder etwas mehr Auswahl, wenn es um die geeignete Soundkarte für das Lieblings-Hobby geht. Denn Creative richtet die Soundblaster Z konsequent auf Spieler aus und bietet vor allem für Headset-Nutzer nützliche Funktionen.

Auch wer gerne Musik hört und Filme schaut, soll mit der Soundblaster Z auf seine Kosten kommen. Dabei ist die Soundblaster Z trotz des Namens technisch keine Neuentwicklung, sondern annähernd identisch zur bereits seit Frühjahr 2012 erhältlichen Creative Soundblaster Recon 3D . Der Soundcore 3D genannte Soundchip steckt auf beiden Platinen, allerdings bietet die Soundblaster Z die auf dem Papier besseren Analog/Digital-Wandler und sollte daher auch besser klingen – ob die theoretischen Unterschiede tatsächlich hörbar sind, überprüfen wir im Test der Creative Soundblaster Z.

Der Soundchip der Soundblaster Z ist identisch zur Soundblaster Recon 3D, dank hochwertigerer Wandler klingt die Soundblaster Z aber besser.Der Soundchip der Soundblaster Z ist identisch zur Soundblaster Recon 3D, dank hochwertigerer Wandler klingt die Soundblaster Z aber besser.

Die Creative Soundblaster Z soll in drei Versionen erscheinen: als Soundblaster Z inklusive separatem Tischmikrofon für etwa 90 Euro (bereits erhältlich). Dann als Soundblaster Zx für etwa 150 Euro (noch nicht erhältlich), der zusätzlich zum Mikrofon noch eine Tischfernbedienung mit Headset-Anschlüssen und Lautstärkeregler beiliegt. Und schließlich als etwa 250 Euro teure Soundblaster ZxR, die nochmals verbesserte Wandler und Vorverstärker besitzt, dazu aus dem Hifi-Bereich bekannte 6,3- statt der üblichen 3,5-mm-Klinkenanschlüsse und eine separate Platine für die Eingänge – ein Test der Soundblaster ZxR folgt in Kürze.

Bei deutschen Händlern gibt es bereits die Soundblaster Z für 75 Euro als Bulk-Version ohne Zubehör, also ohne das Mikrofon. Außerdem scheint der Bulk-Variante das Abschirmblech zu fehlen und die Kondensatoren sehen Fotos zufolge auch anders als bei der regulären Soundblaster Z aus – ob Sie genauso klingt, wie die hier getestete Platine, ist also unklar.

Tischmikrofon Das Tischmikrofon mit Richtcharakteristik liegt allen Soundblaster-Z-Modellen bei, nur der abgespeckten Bulk-Version nicht.

Steuerungseinheit Die Soundblaster Zx und ZxR bringen zusätzlich noch eine Tischfernbedienung mit Anschlüssen für Headsets mit.

Soundblaster ZxR Die Soundblaster ZxR stattet Creative mit 6,3-mm-Klinkenanschlüssen, nochmals besseren Wandlern, Vorverstärkern und Kondensatoren aus. Zusätzlich gibt es eine Tochterplatine mit den übrigen Eingängen.

Besserer Sound

Sowohl Soundblaster Z als auch Soundblaster Recon 3D verwenden den »Soundcore 3D« genannten Soundchip, eine Eigenentwicklung von Creative. Bei der Recon 3D allerdings stecken in dem Mini-Chip nicht nur vier DSPs (»Digital Signal Processors«), also die auf verschiedene Klangbearbeitungsaufgaben spezialisierten Einheiten, sondern auch der für Aufnahmen gedachte Analog-Digital-Wandler sowie der für die Klangausgabe zuständige Digital-Analog-Wandler. Letzterer macht aus dem im Soundchip digital berechneten Signal ein analoges, das dann über die Ausgänge der Soundblaster Recon 3D an die Lautsprecher ausgegeben wird. Diese integrierten Wandler sind bei der Recon 3D nicht sonderlich gut, den sogenannten Dynamikumfang, eine Messgröße der Qualität von Digital-Analog-Wandlern, gibt Creative mit lediglich 102 Dezibel an – das liegt auf dem Niveau von etwas besseren Onboard-Soundchips auf Mainboards.

Der Soundcore-3D-Chip (rechts) ist winzig, links daneben sehen Sie die Wandler von Cirrus Logic. Die für das Bild abgeschraubte Plastikkappe (links oben angeschnitten zu sehen) dient nur der Optik, nicht der Wärmeableitung.Der Soundcore-3D-Chip (rechts) ist winzig, links daneben sehen Sie die Wandler von Cirrus Logic. Die für das Bild abgeschraubte Plastikkappe (links oben angeschnitten zu sehen) dient nur der Optik, nicht der Wärmeableitung.

Bei der Soundblaster Z nutzt Creative dagegen separate Wandler außerhalb des Soundcore-Chips. Nach dem Abschrauben des roten Abschirmbleches finden wir auf der Platine einen von Cirrus Logic stammenden D/A-Wandler (CS4389), der immerhin 120 Dezibel Dynamikumfang bietet und Signale intern mit 24 Bit und 192 KHz (wie die Recon 3D) verarbeitet. Dazu kommt zwei separate Vorverstärker (JRC 2114 und JRC 4556A), die für den separaten Kopfhörer/Headset-Ausgang sowie die analogen Ausgänge zuständig sein dürften. Beide Vorverstärker gehören nicht gerade zur Elite ihrer Zunft, genießen aber einen soliden Ruf. Bei der Recon 3D sind auch die Vorverstärker für Kopfhörer und Analogausgänge in den Chip selbst integriert – wir vermuten, dass auch der Soundcore-Chip auf der Soundblaster Z diese integrierten Wandler und Vorverstärker besitzt, diese aber deaktiviert sind – einen eigenen Soundcore-Chip ohne die Wandler und Vorverstärker zu fertigen, wäre wahrscheinlich teurer.


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