Ein konkreter Release für die Fortsetzung von Cyberpunk 2077 steht zwar noch in den Sternen, aber angekündigt ist das Spiel allemal: Project Orion (Arbeitstitel) entsteht aktuell vor allem im Bostoner Zweig von CD Projekt Red in den USA. Das Projekt dürfte sich noch in der Pre-Production befinden – und im Netz finden sich immer mal wieder Stellenausschreibungen, die zumindest erste vage (!) Rückschlüsse auf Orion zulassen.
So jüngst eine aktuelle Stellenausschreibung zum sogenannten Lead Encounter Designer. Diese Position soll vor allem mit dem Design Director und anderen Design Leads an spannenden Gameplay-Begegnungen im Spiel arbeiten, aber in den Details findet sich auch eine Erwähnung zum technischen Umfang des Spiels. Wörtlich heißt es:
- Arbeiten Sie mit den Teams für Quests, Open World, Level Design, Umgebung und Gameplay zusammen, um denkwürdige Kampfbegegnungen zu entwerfen, die auf vordefinierten Erzähl-, Umgebungs- und Gameplay-Themen basieren.
- Anpassung vordefinierter Quests und Schauplätze durch Nutzung des NPC-Setups, interaktiver Objekte, Beute und der Umgebung, um ein herausforderndes Spielerlebnis mit mehreren Lösungen zu schaffen
- Zusammenarbeit mit Leveldesignern und Umweltkünstlern, um sicherzustellen, dass die Levelgeometrie den Anforderungen der Kampfbegegnung entspricht.
- Stellen Sie im Laufe der Entwicklung ein Encounter-Team ein und bauen Sie es auf.
- Widmen Sie sich dem Verstehen aller Spielereingaben, damit Sie unterschiedliche Erfahrungen schaffen können, die allen verfügbaren Spielstilen gerecht werden.
- Arbeiten Sie eng mit dem Systemdesignteam zusammen, um das realistischste und reaktivste Crowd-System zu entwickeln, das es bisher in einem Spiel gab.
25:45
Mit Projekt Orion beginnt die Zukunft von Cyberpunk
Vor allem der letzte Punkt ist spannend: das realistischste und reaktivste Crowd-System
überhaupt bezeugt klar Ansprüche für die technische Umsetzung von Project Orion. Gemeint sind damit Menschenmengen, wie es sie beispielsweise auf den großen Plazas von Cyberpunk 2077 gab. Die sorgten beim Vorgänger zum Launch nur für einige Probleme, generell gehört eine reaktive Menschenmenge trotz aller Patches nicht zu den Stärken von Cyberpunk 2077.
Projekt Orion möchte das offenbar ändern – zumindest nehmen Menschenmengen bei der Entwicklung eine wesentliche Rolle ein. Klar: Das Spiel befindet sich noch in einem sehr frühen Stadium, diese Ansprüche und Vorstellungen können und werden sich noch drastisch ändern. Trotzdem halten wir's für spannend, dass CD Projekt nach wie vor auf (wahrscheinlich urbane) Crowd-Simulationen setzt.
Die Entwicklung von Cyberpunk 2077 scheint übrigens doch noch nicht beendet. Obwohl es ursprünglich hieß, dass die gesamte Belegschaft nach dem Addon Phantom Liberty weitergezogen sei, erschien im Dezember 2024 überraschend ein weiterer Patch für das Grundspiel, der unter anderem neue Fahrzeugskins hinzufügte. Also auch hier zeigt sich: Die Zukunft von Cyberpunk bleibt in alle Richtungen formbar.

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