Dank iPhone-Programm - Mann überlebt Haiti-Erdbeben

Ein Dokumentarfilmer, der über die Armut in Haiti berichten wollte, wurde von dem Erdbeben am 12. Januar überrascht und schwer verletzt.

von Georg Wieselsberger,
21.01.2010 15:09 Uhr

Dan Wooley wurde bei dem Erdbeben von Trümmern verletzt und für 65 Stunden im Eingangsbereich seines Hotels verschüttet. Er konnte sich dank des Lichts seiner Digitalkamera in einen Aufzugschacht retten, obwohl er seine Brille inzwischen verloren hatte.

Dort nutzte er laut MSNBC ein Erste-Hilfe-Programm auf seinem iPhone und behandelte einen offenen Bruch eines Beines und eine Platzwunde am Kopf entsprechend den Angaben. Er stellte einen Verband und eine Aderpresse für sein Bein her und konnte die Blutung am Kopf stillen.

Das Programm wies ihn darauf hin, dass er nicht einschlafen sollte, falls er unter einem Schock leide. Auch dabei halfen ihm das iPhone und dessen Weck-Funktion. Während der Wartezeit bis zu seiner Rettung, schrieb er Nachrichten an seine Kinder in ein Notizbuch und betete.

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