Das Ende von Windows XP - Abschied des Betriebssystems hilft PC-Verkäufen

Das Ende des offiziellen Support von Windows XP hat anscheinend dazu geführt, dass die Verkaufszahlen bei PCs weniger stark gesunken sind.

von Georg Wieselsberger,
11.04.2014 14:31 Uhr

Windows XP hilft mit seinem Abschied vor allem den PC-Herstellern, die große Unternehmen betreuen.Windows XP hilft mit seinem Abschied vor allem den PC-Herstellern, die große Unternehmen betreuen.

Das Ende von Windows XP hat sich laut Marktforschern positiv auf die Verkaufszahlen von PC ausgewirkt. Im letzten Quartal sank die Anzahl der PC-Verkäufe im Vergleich zum Vorjahr nur noch um 1,7 Prozent, während es ein Jahr zuvor noch 13,9 Prozent gewesen waren. Die meisten großen PC-Hersteller wie Lenovo, Hewlett-Packard, Dell oder Asus konnten sogar wieder gestiegene Verkaufszahlen vorweisen. Trotzdem sanken die Verkaufszahlen insgesamt leicht, da andere Hersteller wie beispielsweise Acer gleich 14,9 Prozent weniger Rechner verkaufen konnten.

rund für diese unterschiedlichen Zahlen soll Windows XP sein, da vor allem Lenovo, HP und Dell viele große Unternehmen betreuen, die zuletzt den Wechsel von Windows XP vollzogen haben. Damit sind vor allem Büro-Rechner für die besseren Verkaufszahlen dieser Hersteller verantwortlich. Kurioserweise hat laut diesen Informationen der Marktforscher bei Gartner das uralte Windows XP also dank seines Support-Endes einen positiveren Einfluss auf den PC-Markt als das aktuelle Windows 8 beziehungsweise Windows 8.1.

Auch die Marktforscher bei IDC kommen auf ähnliche Ergebnisse und sehen zudem in der nicht mehr so stark wachsenden Nachfrage nach Tablets einen Grund für den geringen Rückgang bei den verkauften PC. Vor allem Notebooks würden davon wieder profitieren. Beide Marktforschungs-Institute gehen aber nicht davon aus, dass der PC-Markt in naher Zukunft mit stärkerem Wachstum rechnen kann.

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