Dell - 2.600 km entfernte Selbstabholung

Ein bei Dell bestellter Monitor wird nicht beim Kunden angeliefert, sondern aufgrund einer falschen Adresse, deren Ursache unklar ist, von UPS in ein 2.600 km entferntes Lager gebracht. Dell forderte den Kunden auf, das Gerät dort selbst abzuholen.

von Georg Wieselsberger,
24.07.2009 15:01 Uhr

The Consumerist berichtet wieder über einen seltsamen Servicefall, diesmal beim PC-Hersteller Dell. Ein Kunde aus Boston hatte am 15. Juli einen Monitor gekauft, der innerhalb von 3 bis 5 Tagen kostenlos geliefert werden sollte. Am 18. Juli buchte Dell den Betrag ab und verschickte das Gerät per UPS. Wie der Kunde feststellte, versuchte UPS dann am 21. Juli tatsächlich, den Monitor auszuliefern – allerdings in Wichita und nicht in Boston, das ca. 2600 km davon entfernt liegt.

Laut Dell habe man den Monitor aber mit der richtigen Adresse verschickt, während UPS dem Kunden erklärte, die Adresse sei die einer Frau in Wichita, was nur Dell berichtigen könne. Daraufhin erklärte Dell schlicht, UPS würde den Kunden belügen und man würde keine Berichtigungen dieser Art vornehmen. Eine der Möglichkeiten für den Kunden wäre doch, den Monitor bei UPS abzuholen, also nach Wichita zu fliegen. Ohne Zustimmung des Kunden benachrichtigte Dell dann UPS in Wichita tatsächlich darüber, dass der Monitor persönlich abgeholt werde. Der Kunde wartet nun auf den 28. Juli, an dem das Paket automatisch an Dell zurückgeschickt wird.

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