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East India Company im Test - Handel treiben und Schiffe versenken

Paradox’ unterhaltsame Historiensimulation East India Company mischt Warenhandel mit taktischen Seeschlachten, bleibt auf Dauer aber zu einfallslos.

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Im 17. Jahrhundert brach in Europa ein Einkaufsboom aus, der sogar heutige Media-Markt-Eröffnungen in den Schatten stellt. Denn der florierende Handel mit Indien lockte Handelsgesellschaften auf den Plan, die eng verzahnt mit ihren Regierungen enorme Reichtümer anhäuften: die Ostindien-Kompanien. Allen voran standen die englische und die niederländische Gesellschaft, aber sogar Nationen, die mit Seefahrt nicht so wirklich was am Hut hatten, gründeten eigene Unternehmungen -- etwa die Österreicher.

Auf der dreidimensionalen Weltkarte steuern Sie Flotten rund um den Globus. Auf der dreidimensionalen Weltkarte steuern Sie Flotten rund um den Globus.

Acht dieser Gesellschaften dürfen wir im Historien-Strategiespiel East India Company von Paradox und dem jungen Entwickler Nitro Games spielen. Jede hat einen voll ausgebauten Heimathafen, von dort schicken wir unsere Schiffe mit Exportgütern beladen gen Indien. Den Suezkanal gibt’s natürlich noch nicht, darum müssen wir Afrika umsegeln. Oder gleich dort Handel treiben, dann allerdings mit weniger Profit. Am Zielhafen werfen wir unsere Waren auf den örtlichen Markt, um uns dem richtigen Reibach zu widmen: orientalische Güter wie Porzellan und Tee, damit die feinen Damen in der Heimat das Kleiner-Finger-Abspreizen zelebrieren können. Angebot und Nachfrage sorgen in East India Company für ein recht munteres Preismodell, außerdem können wir eigene Häfen ein wenig ausbauen, etwa größere Lagerhäuser oder Werften errichten.

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