Eugen Systems - Entwickler der Wargame-Reihe streiken, kritisieren Arbeitsbedingungen

Die Mitarbeiter beim französischen Entwickler Eugen Systems legen die Arbeit nieder. Der Streik beim Macher der Wargame-Reihe folgt einer über einjährigen Problemsituation.

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Beim Entwickler von Wargame: Red Dragon, Eugen Systems, herrscht ein angespanntes Klima. Die Mitarbeiter streiken. Beim Entwickler von Wargame: Red Dragon, Eugen Systems, herrscht ein angespanntes Klima. Die Mitarbeiter streiken.

Die 21 Mitarbeiter des französischen Entwicklers Eugen Systems, bekannt für die Wargame-Reihe oder Steel Division: Normandy 44, sind in Streik getreten. Im Vorfeld hatte es offenbar Probleme mit der Bezahlung gegeben. In einem offenen Brief auf der Website von »Le Syndicat des Travailleurs et Travailleuses du Jeu Vidéo«, der Union von Arbeitern im Videospielsektor, rechtfertigen die Streikenden ihren Entschluss und legen die Gründe für den Streik ausführlich dar.

Unfaire Arbeitsbedingungen?

Der Streik beim Entwickler Eugen Systems ist der erste in Frankreichs Entwicklerbranche seit der Arbeitsniederlegung bei Eden Games im Jahr 2011. Auf Resetera kursiert eine englische Übersetzung des Schreibens der Eugen-Mitarbeiter, wir fassen die wichtigsten Punkte für euch zusammen. Die Übersetzung des kompletten Textes findet ihr auf der zweiten Seite dieser News.

  • Am 14. Februar 2018 traten 21 Mitarbeiter von Eugen Systems in Streik.
  • Seit 15 Monaten bestünden ernste Verletzungen der Mindestlöhne.
  • Mitarbeiter würden nicht entsprechend ihrer Qualifikationen bezahlt.
  • Trotz mehrmaliger Versuche, mit dem Management des Entwicklerstudios zu verhandeln, mussten die Streikenden einen Anwalt konsultieren, um Eugen Systems an seine gesetzmäßigen Pflichten zu erinnern.
  • Um geleistete Überstunden anzugleichen, wurden Löhne gesenkt.
  • Die Angestellten wollten keine Konfrontation, hätten sich aber durch fehlende Kommunikationsbereitschaft seitens Eugen Systems zum Streik gezwungen gesehen.

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