Firefox - Für Hillary Clinton zu teuer

Obwohl der Open-Source-Browser kostenlos ist, darf Firefox momentan im US-Außenministerium nicht genutzt werden: aus Kostengründen. Die knappen Mittel lassen keine Adminsitration mehrere Systeme zu.

von Georg Wieselsberger,
16.07.2009 14:47 Uhr

In einer Fragestunde wurde die US-Außenministerin Hillary Clinton gefragt, warum die Angestellten des Ministeriums Firefox nicht als Browser einsetzen dürfen. Die Fragestellerin war von einer anderen Regierungsbehörde gewechselt, in der Firefox genutzt wird, und verstand die Einschränkung innerhalb des Außenministeriums nicht. Die Anwesenden applaudierten nach der Frage.

Hillary Clinton gab die Frage an ihren Mitarbeiter Pat Kennedy weiter, der erklärte, es sei eine Kostenfrage. Der Einwurf der Fragestellerin, dass Firefox gratis sei, sorgte für Gelächter. Daraufhin erklärte Kennedy, dass nichts wirklich gratis sei. Firefox sei zwar kostenlos erhältlich, sorge aber dennoch für Aufwand bei der Administration. Mehrere Systeme zu unterstützen sei eine Kostenfrage. Man sehe sich das aber an und für 2010 solle das entsprechende Budget deutlich aufgestockt werden. Zurzeit müsse man das Meiste aus dem machen, was man habe.

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