Fraunhofer-Gesellschaft - Strom aus Körperwärme

Das Fraunhofer-Institut in Erlangen hat eine Methode entwickelt, aus Körperwärme Strom herzustellen. Auf dem Prinzip des thermoelektrischen Generators basierend, der Energie aus Temperaturunterschieden gewinnt, können so bereits bis zu 200 Millivolt Spannung erzeugt werden. Dies ist allerdings noch ein Stück davon entfernt heutige elektronische Geräte zu versorgen, die mindestens 1-2 Volt benötigen. Daher ist es leider momentan nicht möglich beispielsweise ein Mobiltelefon nur durch die Wärme der Hand zu versorgen.

von Georg Wieselsberger,
17.08.2007 16:32 Uhr

Das Fraunhofer-Institut in Erlangen hat eine Methode entwickelt, aus Körperwärme Strom herzustellen. Auf dem Prinzip des thermoelektrischen Generators basierend, der Energie aus Temperaturunterschieden gewinnt, können so bereits bis zu 200 Millivolt Spannung erzeugt werden. Dies ist allerdings noch ein Stück davon entfernt, heutigen elektronische Geräte zu genügen, die mindestens 1-2 Volt benötigen. Daher ist es leider momentan nicht möglich beispielsweise ein Mobiltelefon nur durch die Wärme der Hand zu versorgen.

Doch die Wissenschaftler haben auch Schaltkreise entwickelt, die mit 200 Millivolt auskommen und diese Testgeräte konnten dann durch Körperwärme alleine betrieben werden. Auch Schaltkreise, die mit nur 50 mV zufrieden sind, existieren bereits. Peter Spies, der Manager des Projektes, glaubt auch daran, das in Zukunft bereits geringe Temperaturunterschiede von 0,5 Grad ausreichen, um Elektrizität zu erzeugen. Dies muss natürlich nicht unbedingt durch einen menschlichen Körper geschehen, sondern funktioniert überall, wo es unterschiedliche Temperaturen gibt.


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