Geforce Boost - Trotz High-End-Grafik Strom sparen

Green-IT ist das Thema auf der CeBIT und auch Nvidia schließt sich dem Trend an und präsentiert auf der Messe eine neue Stromsparlösung für Grafikkarten: Geforce Boost.

von Panagiotis Kolokythas,
05.03.2008 11:01 Uhr

Auch Grafikkarten-Hersteller können sich dem neuen Green-IT-Trend nicht verschließen. Unter dem Namen Geforce Boost zeigt Nvidia auf der CeBIT eine neue Hybrid-SLI-Technologie, die aus einer leistungsfähigen Grafikkarte besteht, die selbst aktuelle 3D-Spiele absolut flüssig darstellen soll, und einem auf der Hauptplatine integrierten Grafikchip.

Surft der Anwender im Internet oder nutzt er eine nicht grafikintensive Anwendung, übernimmt der integrierte Grafikchip die Arbeit. Wird dagegen eine grafikintensives Spiel gestartet, kann der Anwender per Mausklick die Grafikkarte zuschalten und so die Darstellung beschleunigen.

Dadurch, dass die Grafikkarte nur auf Bedarf zugeschaltet werden muss, kann der Stromverbrauch des Rechners laut Angaben von Nvidia je nach Rechner-Konfiguration um bis zu 100 Watt gedrosselt werden.

Für Geforce Boost sind allerdings spezielle Hauptplatinen notwendig und die Grafikkarte muss die Technologie unterstützen. Erste Hauptplatinen mit Geforce-Boost-Unterstützung soll demnächst in den Handel kommen und ab 60 Euro erhältlich sein. Die dazugehörigen Grafikkarten werden ab 55 Euro erhältlich sein. Nvidia zeigt auf der CeBIT das Einsteigermodell Geforce 8400 GS mit Geforce-Boost-Unterstützung.

(PCWelt.de)


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