Gericom EGO 1560

Das Ego 1560 ist für Spiele schnell genug und ein echtes Schnäppchen. Einzige Haken sind die schlechte Interpolation sowie das hohe Gewicht.

von Michael Trier,
29.06.2004 18:00 Uhr

Für nur 1.300 Euro gibt's beim Centrino-Notebook Ego 1560 von Gericom feinste Zutaten: Auf der Karte stehen ein flotter Pentium M/1,5 GHz, 512 MB Arbeitsspeicher und eine ATI Mobilty Radeon 9700 (DirectX 9) mit 64 MB Video-RAM. Diesem leistungsstarken Trio steht eine 60-GByte-Festplatte, ein vierfach-DVD+RWBrenner, drei USB-2.0-Anschlüsse und ein Firewire-Port sowie ein 4-in-1-Cardreader zur Seite. Verbindung zu Multiplayer-Spielen oder Internet schafft das Ego 1560 über 11-MBit-WLAN, 100-MBit-Netzwerk und ein 56K-Modem. Negativ fiel uns das dunkle 15-Zoll-Display auf. Für eine gute Darstellung mussten wir die Helligkeitsregler auf Anschlag drehen. Die native Auflösung beträgt 1024 mal 768 Pixel, die Schlierenbildung ist minimal. Niedrigere Auflösungen sollten Sie sich sparen: Die Interpolation ist nur mäßig, das Bild wird dann matschig.

Flinkes Schwergewicht

Unseren Benchmark-Parcours durchlief das Ego 1560 mit Bravour. Im 3DMark2003 erreichte es gute 2.845 Punkte, den UT 2003-Test meisterte es mit 69,4 fps. Dank Centrino-
Technik ist das 3,4 kg schwere Gerät auch unter Last kaum zu hören (0,6 Sone). Das Gericom Ego 1560 ist zwar ein dicker Brocken, aber voll spieletauglich und mit 1300 Euro erfreulich günstig.


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