Google - Googlemail »leicht unterschätzt«

Der Ausfall von Googlemail am Dienstag lag daran, dass man die Last für die Server und Router »leicht unterschätzt« habe. Darauf hin sei in einer Art Domino-Effekt ein Router nach dem anderen ausgefallen und der Dienst war unerreichbar.

von Georg Wieselsberger,
03.09.2009 15:01 Uhr

Googlemail war am Dienstag für ungefähr zwei Stunden nicht erreichbar und sorgte bei Millionen Kunden für Probleme, die den Dienst teilweise auch beruflich nutzen. Wie Google in seinem Blog bekanntgab, hatte man die Belastung der Server durch gewisse Neuerungen, die ironischerweise die Verfügbarkeit von Googlemail verbessern sollten, unterschätzt.

Dadurch wurden einige Router überlastet und teilten dem Rest des Systems mit, dass sie keine Daten mehr empfangen können. Dadurch wurden die Daten auf andere Router verteilt, die dann teilweise ebenfalls überlastet waren, bis dann schließlich innerhalb von Minuten so gut wie alle Router nicht mehr mit dem Datenstrom klarkamen. Google behob das Problem schließlich durch Weiterleitung der Daten an andere Teile des Google-Netzwerks. Man werde dafür sorgen, dass die Router ausreichend Kapazität auch für Stoßzeiten haben, so Google.

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