Gravis Eliminator Gamepad Pro

Misslungene Gamepad-Konstruktion, die wegen des unbrauchbaren Steuerkreuzes für kaum ein Spiel gut geeignet ist.

23.02.2002 00:00 Uhr

Mit seinem "Gamepad" war Gravis 1993 ein Pionier auf dem PC-Sektor. Es wurde so populär, dass sich der Markenname sogar als Begriff durchsetzte. Heute dominieren dagegen große Firmen wie Microsoft und Logitech den Markt. Verlorenes Terrain soll nun mit dem Eliminator Gamepad Pro zurückgeholt werden. Das gefällig gestylte Pad liegt gut in der Hand, kleine Gummirippen verhindern auch bei schwitzigen Händen das Abrutschen. Technische Spielereien gibt's beim Eliminator nicht.

Dafür prangt in der Mitte des Pads ein mit "Precision" beschrifteter Knopf, der die Reichweite des Steuerkreuzes beschränkt. Damit ist es zum Beispiel möglich, ein Fadenkreuz millimetergenau zu platzieren. Klingt gut, doch in der Praxis dürfte das Einsatzgebiet dafür gerade bei einem Pad sehr beschränkt sein. Völlig in die Hose ging die Konstruktion des Steuerkreuzes. Es arbeitet ausschließlich analog, außerdem ist der silberne Knubbel extrem rutschig. Dadurch ist das Eliminator für eigentlich typische Gamepad-Spiele absolut ungeeignet: Auch nach längerer Übungsphase eierten die NHL-Kufencracks übers Eis, als hätten sie gerade die Saisonabschlussfeier hinter sich.

(hs) (Getestet in Ausgabe 12/00)


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