Großbritannien - Virus rettet Parksünder

Eine durch Virenbefall lahmgelegte Verwaltungsbehörde eines Londoner Stadtteils konnte über 1.800 Strafzettel nicht mehr bearbeiten. Daher kamen Parksünder noch einmal ohne Zahlung davon.

von Georg Wieselsberger,
05.09.2009 12:02 Uhr

The Guardian berichtet über einen virenverseuchten USB-Stick, der in einer Verwaltungsbehörde im Londoner Stadtteil Ealing eingesetzt wurde und der für einen Schaden von mehr als 500.000 britischen Pfund, ca. 574.000 Euro, gesorgt hat.

Der Virus verbreitete sich im gesamten Netzwerk und legte die interne Kommunikation komplett lahm. Was für die Behörde eine teure Katastrophe ist, war für andere ein Glückfall. Durch den Virenbefall konnten beispielsweise 1.838 Strafzettel wegen Falschparkens nicht mehr bearbeitet werden und auch säumige Nutzer von Leihbibliotheken, die eigentlich Strafgebühren zahlen mussten, kamen ungeschoren davon.

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