Hercules 3D Prophet 9700 Pro

Extrem flott, leiser Lüfter. Die 3D Prophet 9700 Pro ist die neue GameStar-Referenz bei den 3D-Karten ab 200 Euro. Klasse: die Morrowind-Vollversion.

29.10.2002 14:33 Uhr

Bei ihrer 3D Prophet 9700 Pro setzt Hercules auf ATIs DirectX-9-Grafikprozessor Radeon 9700 Pro. Obwohl der viel Hitze entwickelt, arbeitet sein vorbildlicher Lüfter fast lautlos. Die Chip- und DDR-Taktfrequenz beträgt 325/610 MHz, der Speicher fasst 128 MByte. Das Ausstattungspaket besteht aus der Vollversion des exzellenten Rollenspiels Morrowind (GameStar-Wertung: 89 %) und dem DVD-Player Power DVD. Zusätzlich gibt's Adapter für DVI auf VGA sowie S-VHS auf Cinch.

Neue GameStar-Referenz

Als Testplattform verwendeten wir einen Pentium 4 mit 2,53 GHz auf dem Intel D850EMV2-Mainboard und 256 MByte PC1066-Rambus-Arbeitsspeicher. Beim 3DMark2001 SE erreichte der Proband satte 13.974 Punkte, die Sparkle SP7200T6-PT (Geforce 4 Ti 4600) folgt abgeschlagen mit 11.807. Quake 3 Arena (1024x768x32) stellt die Prophet 9700 Pro mit 232,0 fps dar, die Geforce 4 Ti 4600 mit 227,8 fps. Im Aquamark (1024x768x32) gewinnt die Hercules deutlich mit 81,5 zu 58,7 fps. Allerdings liegt sie in Serious Sam: Second Encounter (1024x768x32) knapp hinter ihrer Konkurrentin (98,3 gegen 101,3 fps). Bei höchster Bildqualität, also aktiviertem Fullscreen Antialiasing und Anisotropic Filtering ist die Radeon aber wieder allein auf weiter Flur: Das 3DMark2001-Ergebnis lautet 8.199 zu 3.979 Zähler.

Die überragende Spieleleistung und die gute Ausstattung machen die 490 Euro teure 3D Prophet 9700 Pro zur neuen GameStar-Referenz bei den 3D-Karten ab 200 Euro. Sparfüchse sollten aber eine Geforce 4 Ti 4200 wählen. Passende Karten von Herstellern wie Prolink, Sparkle oder Leadtek gibt´s bereits ab 160 Euro und haben damit ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.


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