Highscreen HS 780 TFT

Günstiges Arbeits-TFT mit großer Bildfläche und minderwertigen Lautsprechern. In hektischen Spielszenen leidet die Darstellung.

23.02.2002 00:00 Uhr

Der Vobis-Hauslieferant Highscreen schnürt mit dem HS 780 TFT ein interessantes Paket. Für günstige 1.300 Mark bekommen Sie ein 17-Zoll-TFT ohne digitalen DVI-Eingang. Das Signalkabel ist fest mit dem Probanden verbunden. Im organisch geformten Gehäusefuß deponiert der Hersteller Stereo-Lautsprecher billigster Bauart.

Der Prüfling erzeugt in seiner Idealeinstellung von 1280x1024 ein scharfes und kontrastreiches Bild. Variieren Sie aber die Auflösung, so sehen die Schriften aus wie Brei. Die Leuchtkraft von 200 cd/m2 verteilt sich gleichmäßig. Highscreen spezifiziert den Blickwinkel sehr optimistisch mit 160°. Falls Sie sich jedoch nur leicht zur Seite bewegen, verschieben sich sofort die Helligkeitsverhältnisse. Da es wenig nachleuchtet, eignet sich das kipp- und drehbare Display auch zum Spielen. Bei hektischen Manövern und feinen Details verschwimmen allerdings die Konturen, und die Bildqualität leidet merklich. Anhand dreier Tasten verändern Sie im komfortablen OSD-Menü die Einstellungen. In der vorgesehenen Auflösung liefert das HS 780 TFT unter Arbeitsbedingungen ein gutes Bild. Für Spieler gibt's mit dem Eizo Flexscan L365 eine bessere Alternative. (Getestet in Ausgabe 12/01)


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