Intel & Microsoft - »Zum Untergang verdammt«

Die Tage von Microsoft und Intel und sind laut einem Mitbegründer des Konkurrenten ARM gezählt.

von Georg Wieselsberger,
23.11.2010 13:12 Uhr

Diese erstaunliche Aussage traf Dr. Hermann Hauser, Mitbegründer von des Chip-Designers ARM, dessen Prozessoren laut Wall Street Journal in 95% aller Mobiltelefone und in einem Viertel aller elektronischen Geräte zum Einsatz kommen.

Laut Hauser werde ARM für das Ende des Intel-Mikroprozessors sorgen, da Intel das falsche Geschäftsmodell habe. Während Intel die Prozessoren entwickelt, herstellt und verkauft, beschränkt sich ARM auf die Entwicklung und lizensiert anschließend das Design der Prozessoren. Gerade im mobilen Bereich seien die Hersteller nicht am Kauf von Prozessoren, sondern nur an der Lizenz interessiert. Daher laufe es letztlich nicht auf ARM gegen Intel, sondern auf Intel gegen alle anderen Halbleiter-Unternehmen hinaus.

Hauser verweist in dem Interview auch auf die Geschichte des Computers. Nach den von IBM dominierten Großrechnern kamen die kleineren Rechner von DEC, dann Workstations von Sun, dann der PC und nun würden die mobilen Geräte zur marktbeherrschenden Plattform.

Bei keinem Wechsel hätte es das bislang dominierende Unternehmen geschafft, diese Dominanz zu behalten und jede »neue Welle« habe die bisher vorherrschende Plattform quasi vernichtet. Aktuell, so Hauser, dominieren Intel und Microsoft den PC-Markt. Auch Tablet-Rechner mit Betriebssystemen wie Android oder das iPad verwenden ARM-Prozessoren.


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