Internet - HP und Microsoft: Keine Probleme mit China

Die CEOs von Hewlett-Packard und Microsoft wollen Googles Entscheidung, in China nicht mehr zu zensieren und das Land lieber zu verlassen, nicht unterstützen.

von Georg Wieselsberger,
15.01.2010 09:39 Uhr

Steve Ballmer bezeichnete die Angelegenheit als »Google-Problem« und erklärte, dass jede größere Organisation ständig Angriffen ausgesetzt sei. Es habe sich nichts Grundsätzliches in Sachen Sicherheit im Internet geändert.

Wie Yahoo News meldet, wollte Ballmer auf die Frage, ob Microsoft die Zensur bei seiner Suchmaschine Bing in China stoppen wird, nicht antworten. Dafür bezeichnete er China aber als wichtig für Microsoft, da man dort immer mehr Menschen davon überzeugen wolle, für Software zu bezahlen, anstatt sie illegal zu kopieren. Dies sei eine große Geschäftsmöglichkeit für den Konzern.

Auch Mark Hurd, der CEO von Hewlett-Packard beschrieb China als einen »fantastischen Markt mit enormen Wachstum«. Es bringe nichts, sich nun auf dieses eine Beispiel zu stürzen und es zur Bedrohung der IT-Branche zu erklären, so Hurd. Unterstützung erhielt Google bislang vor allem von der US-Regierung und dem Konkurrenten Yahoo.

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