Internet - BND-Überwachung mit Erfolgsquote von 0,01 Prozent

Aus dem Jahresbericht für 2011 geht hervor, dass der Bundesnachrichtendienst in diesem Zeitrum fast 2,9 Millionen Telekommunikations-Vorgänge überwacht hat – mit geringem Erfolg.

von Georg Wieselsberger,
04.04.2013 14:48 Uhr

Die Filter des Bundesnachrichtendienstes fanden laut dem Bericht des Parlamentarischen Kontrollgremiums im Jahr 2011 2.8750.000 Kommunikations-Vorgänge wie E-Mails, Faxe oder Telefonate, die den eingestellten Suchbegriffen entsprachen.

In den Bereichen Terrorismus, Kriegswaffen und illegaler Schleusung enthalten die Filter 1.660 Suchbegriffe, im Bereich Proliferation und Rüstung sind es laut Heise durchschnittlich 13.000 Begriffe. Daher war dieser Bereich alleine auch für 2,5 Millionen der überwachten Verbindungen zuständig.

Aus dieser Menge an knapp 2,9 Millionen Vorgängen, die einem Vorgang alle fünf Sekunden entsprechen, wurden dann allerdings nur 290 als wirklich »nachrichtendienstlich relevant« eingestuft, was einer Quote von 0,01 Prozent entspricht - weniger als einem Vorgang pro Tag.


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