Kurioses - Der PC im Flüssigkeits-Tank

Overclocker kennen seit den 90er Jahren Versuche, die Hardware eines Rechners komplett in eine nichtleitende Flüssigkeit zu versenken und so zu kühlen.

von Georg Wieselsberger,
27.10.2008 11:43 Uhr

Overclocker und experimentierfreudige Bastler kennen seit den 90er Jahren Versuche, die Hardware eines Rechners komplett in eine nichtleitende Flüssigkeit zu versenken und so zu kühlen. Oft kam dabei Öl zum Einsatz, das jedoch im Vergleich zu normalen Wasserkühlungen mit Radiatoren, Pumpe und Schläuchen weniger effektiv war. Hardcore Computer in den USA bietet nun mit dem Reactor einen Rechner an, in dem das Prinzip des Öl-Rechners wieder aufgenommen, das Öl jedoch durch eine nichtleitende Flüssigkeit ersetzt wird. Dabei werden Mainboard, Prozessor, Grafikkarten und Speicher komplett von der synthetischen Kühlflüssigkeit umspült. Um welche Flüssigkeit es sich handelt, verrät Hardcore Computer nicht. Es könnte sich theoretisch um ein Perfluorocarbon handeln, das auch in Transformatoren als Isolator zum Einsatz kommt.

Die Technik hat zusammen mit der Computer-Hardware aber auch ihren Preis, so kostet schon das Einstiegsmodell mit Intel Core 2 Quad, 2 GB DDR3-Speicher, einer GeForce 9800 GTX, einer 750 GB-Festplatte, DVD-Brenner ohne Betriebssystem oder Eingabegeräte stolze 4.274 US-Dollar. Der maximal ausgestattete Reactor mit gleich drei GeForce GTX 280, 8 GB RAM, Blu-ray, 2 Terabyte Festplattenspeicher in RAID und einem Intel Core 2 Quad QX9770 kostet 10.804 US-Dollar.

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