Kurioses: Regierungschefs hilflos bei Regionalcodes - Barack Obama schenkte Gordon Brown Region 1-DVDs

Auch ein Regierungschef kann nichts gegen Regionalcodes unternehmen.

von Georg Wieselsberger,
23.03.2009 12:21 Uhr

Als der britische Premier-Minister Gordon Brown den neuen amerikanischen Präsidenten Barack Obama in Washington besuchte, freute er sich sichtlich über ein Geschenk, das ihm der US-Präsident übergab: 25 Klassiker aus Hollywood auf DVD, darunter beispielsweise auch der Hitchcock-Thriller Psycho. In England angekommen, musste er allerdings feststellen, dass er sich die DVDs auf seinem DVD-Player aufgrund des Regionalcodes (1 für USA, 2 für PAL/Europa), nicht ansehen konnte.

Auf Anfrage des Telegraph erklärte ein Sprecher von Downing Street 10, dem Sitz des Premier-Ministers, dass das Geschenk von Präsident Obama sicher wohlüberlegt gewesen sei, wegen der technischen Dinge solle man sich aber an das Weiße Haus wenden. Der dortige Sprecher zeigte sich eher amüsiert und wollte die Angelegenheit untersuchen. Das Geschenk von Gordon Brown an Barack Obama bereitet dagegen keine Probleme. Es handelt sich um einen Füllerhalter, der aus den Planken einen Schiffes hergestellt wurde, das gegen die Sklaverei im Einsatz war. Aus dem Holz des Schwesterschiffes wurde ehemals der Schreibtisch im Oval Office hergestellt, an dem Barack Obama seine Amtsgeschäfte durchführt. Holz hat zum Glück noch keine Regionalcodes.

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