Kurioses: "Textuelle Belästigung" - Der Zwang des Immer-Erreichbar-Seins

Das ständige Erhalten und Beantworten von SMS artet in "Textuelle Belästigung" aus.

von Georg Wieselsberger,
09.03.2009 10:52 Uhr

Das Versenden von SMS gehört für viele, vor allem junge Menschen zu ihrem täglichen Leben. Doch die ständige Erreichbarkeit per Kurznachricht kann dazu führen, dass Menschen sich geradezu verpflichtet fühlen, ihr Handy stets funktionsbereit mit sich zu führen. Würden sie nicht antworten, zöge das nur weitere SMS nach sich, was letztlich zu einem Phänomen führen kann, das als "textuelle Belästigung" bezeichnet wird. Inzwischen sind einige Teenager schon so weit, ihr Handy nicht mehr aufzuladen, um keine Nachrichten mehr von lästigen Freunden zu erhalten und diese aufgrund fehlender Antworten irgendwann aufgeben. In dieser handylosen Zeit verwenden manche allerdings das Handy von Freunden, um "wichtige" Nachrichten zu schreiben. Vermutlich, bis diese ebenfalls ihr Handy abschalten.

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