Kurioses: Apple wollte Twitter-Client verbieten - Wegen Darstellung obszöner Worte

Die Regeln für den App-Store von Apple werden immer unverständlicher.

von Georg Wieselsberger,
11.03.2009 09:36 Uhr

Es ist kein Wunder, dass Software-Entwickler bei den Regeln für Programme, die im Apple App-Store zugelassen werden, nicht durchblicken, denn anscheinend sind sie sogar den dafür Verantwortlichen nicht so ganz klar. Wie der Programmierer Loren Brichter von atebits bekanntgab, wurde das neue Update des Twitter-Clienten Tweetie von Apple abgelehnt. Begründet wurde dies mit der möglichen Darstellung obszöner Wörter, nicht im Clienten selbst, sondern in Meldungen bei Twitter, die Tweetie natürlich anzeigt.

Mit dieser Begründung müsste Apple aber auch seinen eigenen Webbrowser Safari verbieten und auch auf dem iPhone deinstallieren, denn dass es im Internet, und dazu gehört auch Twitter, "obszöne" Worte zu finden gibt, sollte eigentlich jedem klar sein. Manche nennen das auch freie Meinungsäußerung. Natürlich wurde diese Entscheidung mit Kopfschütteln und Sarkasmus aufgenommen und im Internet verbreitet, was bei Apple anscheinend sehr schnell zu einem Umdenken geführt hat. Inzwischen hat Apple Tweetie 1.3 doch noch genehmigt.

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