Mad Catz - Hardware-Hersteller meldet Insolvenz an

Der amerikanische Peripheriegeräte-Hersteller Mad Catz gibt auf. Nach mehreren Jahren sinkender Einnahmen hat das Unternehmen in den USA und Kanada Insolvenz angemeldet. Der Betrieb wird komplett eingestellt.

von David Gillengerten,
01.04.2017 10:08 Uhr

Zu den bekanntesten Produkten von Mad Catz zählten die Rat-Gaming-Mäuse.Zu den bekanntesten Produkten von Mad Catz zählten die Rat-Gaming-Mäuse.

Aus für die irren Katzen: Mad Catz, der Hersteller von Peripheriegeräten wie Rat-Mäusen und Tritton-Headsets ist pleite. Das hat das Unternehmen aus San Diego gestern, am 31. März 2017, in einer Pressemitteilung bekannt gegeben.

Dem Schreiben zufolge wird der Hersteller komplett abgewickelt. Alle noch verwertbaren Anlagen und Assets sollen verkauft werden, um Schulden zu begleichen. Mad Catz meldete am 30. März offiziell Insolvenz in den USA und Kanada an.

Damit endet der jahrelange Kampf des Unternehmens gegen sinkende Umsätze und Einnahmen. Schon im vergangenen Jahr musste der Hersteller circa 40 Prozent seiner Angestellten entlassen. Investitionen in das Spiel Rock Band 4 von Entwickler Harmonix zahlten sich derweil nicht aus.

Zuletzt musste das Unternehmen den Ausschluss von der New Yorker Börse verkraften. Anteile an dem Unternehmen waren nur noch 0.04 Dollar wert. Darüber hinaus habe Mad Catz in den vergangenen Wochen keine neue Hardware mehr produziert, so ein Insider. Viele Produkte seien lediglich alte Hardware im neuen Gewand gewesen.

Hardware-Trends 2017 - Was tut sich 2017 bei CPUs, Grafikkarten & Co? 17:03 Hardware-Trends 2017 - Was tut sich 2017 bei CPUs, Grafikkarten & Co?


Kommentare(44)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.