Makerbot Europe - 3D-Drucker sollen in ganz Europa angeboten werden

Der US-Hersteller Makerbot will seine 3D-Drucker nun auch stärker in Europa anbieten.

von Georg Wieselsberger,
04.08.2014 14:47 Uhr

Makerbot 3D-Drucker werden nun über Makerbot Europe vertrieben.Makerbot 3D-Drucker werden nun über Makerbot Europe vertrieben.

Der 3D-Drucker-Hersteller Makerbot vertreibt seine Drucker bisher vor allem in den USA und nutzt für den Verkauf in anderen Ländern verschiedene Vertriebspartner. Da Europa für Makerbot aber zunehmend zu einem wichtigen Markt wird, hat das Unternehmen nun einen Teil des deutschen Partners »Hafner's Büro« übernommen. Als Makerbot Europe soll das Unternehmen nun die 3D-Drucker in jedem größeren Land in Mittel- und Osteuropa anbieten und mit den bisherigen Wiederverkäufern in diesen Ländern zusammenarbeiten.

Laut Alexander Hafner, der nun auch Makerbot Europe vorsteht, ist Deutschland »der europäische Dreh- und Angelpunkt fürden 3D-Druck, da das allgemeine Interesse am 3D-Druck europaweitgewachsen ist«. Zielgruppe für die 3D-Drucker von Makerbot sind inzwischen auch Verbraucher, allerdings sind Geräte dieser Art wie beispielsweise der Replicator Mini mit 1.599 Euro noch immer nicht gerade günstig. 3D-Scanner wie der MakerBot Digitizer, die reale Objekte einscannen und so die für den Druck notwendigen 3D-Daten liefern, sind mit 949 Euro ebenfalls für viele Interessenten noch zu teuer.

Allerdings galt dieses hohe Preisniveau die ersten Jahre auch für herkömmliche Tintenstrahldrucker oder Flachbettscanner, die heute sehr günstig angeboten werden. Manche Unternehmen und auch Politiker sehen in 3D-Druckern allerdings eher eine Bedrohung, da sich damit Kopien von geschützten Produkten oder im Extremfall angeblich sogar funktionsfähige Waffen herstellen ließen. Daher wurden zuletzt im Europawahlkampf Forderungen nach einer »Regulierung« und einer »Task Force« zu 3D-Druckern laut.


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