Markenname »iPad« - Apple soll 1,5 Milliarden US-Dollar Schadensersatz zahlen

Der Hardwarehersteller Proview hat laut einer Entscheidung eines chinesischen Gerichts die Rechte an der Bezeichnung »iPad«.

von Georg Wieselsberger,
07.12.2011 16:14 Uhr

Apple hat in China eine gerichtliche Auseinandersetzung über die Rechte an dem Markennamen »iPad« verloren, die laut Urteil des Gerichtes dem heimischen Unternehmen Proview gehören. Proview hatte die Bezeichnungen »iPAD« und »IPAD« schon im Jahr 2001 schützen lassen.

Allerdings hatte ein taiwanesisches Tochterunternehmen die Rechte im Jahr 2009 an ein britisches Unternehmen verkauft, das diese dann ein Jahr später für nur 55.000 US-Dollar an Apple weitergab. Laut dem Gerichtsurteil lagen die Rechte an den Bezeichnungen aber nie bei dem Tochterunternehmen in Taiwan, sondern stets bei Proview selbst. Daher seien die Verkäufe ungültig und die Rechte für China weiterhin in den Händen von Proview.

Apple muss nun die Kosten des Verfahrens tragen und sieht sich einer enormen Schadensersatzforderung von 1,5 Milliarden US-Dollar seitens Proview ausgesetzt. Wie TGDaily meldet, ist China schon jetzt der größte Smartphone- und PC-Markt der Welt und wird laut Marktforschern ab dem Jahr 2014 auch der größte Abnehmer von Apple-Produkten sein. Sofern Apple sein iPad auch in China unter dieser Bezeichnung verkaufen will, muss sich das Unternehmen mit Proview einigen.


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