Mensch gegen Maschine - Computer beim Pokern geschlagen

Wie vor ein paar Tagen berichtet, traten zwei professionelle Pokerspieler gegen ein neues Computerprogramm namens Polaris an. Poker gilt als sehr schwer programmierbar, da das Spiel nicht nur auf rein berechenbaren Zügen besteht, sondern auch die Motivation des Gegners und Bluffs eine große Rolle spielen.

von Georg Wieselsberger,
28.07.2007 16:33 Uhr

Wie vor ein paar Tagen berichtet, traten zwei professionelle Pokerspieler gegen ein neues Computerprogramm namens Polaris an. Poker gilt als sehr schwer programmierbar, da das Spiel nicht nur auf rein berechenbaren Zügen besteht, sondern auch die Motivation des Gegners und Bluffs eine große Rolle spielen.

Polaris konnte in den ersten zwei Matches einen Sieg und ein Unentschieden erreichen, dann jedoch gewannen die menschlichen Kontrahenten die beiden nächsten Spiele und somit auch das Preisgeld von 50.000 Dollar. Die Entwickler von Polaris sahen den Einzelsieg und das Unentschieden jedoch als einen grossen Schritt an und waren mit dem Resultat sehr zufrieden.

Phil Laak, ehemaliger Sieger der World Poker Tour, erklärte, dass ein Zeitlimit für die menschlichen Spieler ähnlich wie beim Schach vermutlich sogar zu einer Niederlage geführt haben würde. Nächstes Jahr soll eine verbesserte Version von Polaris erneut antreten, aber diesmal hat der Mensch noch über die Maschine triumphiert.


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