Menschen = unendliches Sicherheitsrisiko - Laut IBMs Sicherheits-Manager

Der Mensch ist und bleibt die größte Schwachstelle in Sachen Sicherheit - diesen Standpunkt vertritt der IBM-Manager Brian Truskowski auf der Sicherheitskonferenz RSA 2009.

von Georg Wieselsberger,
26.04.2009 10:41 Uhr

Auf der Sicherheitskonferenz RSA 2009 in San Francisco hat Brian Truskowski, General Manager des "Internet Security Systems"-Bereichs bei IBM, in seinem Vortrag darauf hingewiesen, dass trotz aller Fortschritte bei der Sicherheit das menschliche Element noch immer das schwächste Glied darstelle. "Wir müssen zugeben, dass Menschen immer auf eine gute Falschmeldung (Hoax) hereinfallen, dann müssen wir es akzeptieren und nach vorne sehen", so Truskowski. "Menschen sind ein unendliches Sicherheitsrisiko. Darum hat sich das Bemühen um Sicherheit zur Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine verlagert, hauptsächlich Browser und Anwendungen", fügte der IBM-Manager hinzu und verwies dann auf Kevin Mitnick.

Mitnick hatte in seiner Zeit als Hacker (erfolgreiche Ziele waren unter anderem das Pentagon und die NSA) wichtige Informationen wie Passwörter nicht nur durch seine IT-Fähigkeiten, sondern auch durch Social Engineering (Überredungskunst, soziale Manipulation) erhalten. Gegen diese Art, menschliche Schwächen auszunutzen, müsse man sich ebenfalls schützen, so Truskowski.

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