Microsoft Reclusa

Die Reclusa ist insgesamt eine gute Tastatur, zu einer höheren Wertung fehlen ihr detailliertere Makrofunktionen und auch weine bessere Verarbeitung.

von Hendrik Weins,
16.07.2007 13:19 Uhr

Wie bereits bei der Habu-Maus (Test in 02/2007, 91 Punkte) arbeitete Microsoft bei der 50 Euro teuren Reclusa-Tastatur wieder mit Razer zusammen. Im Vergleich zu unserer Referenz, der Logitech G15, steht das Reclusa-Brett wesentlich stabiler auf dem Tisch – kein Wunder bei einem Gewicht von über 1,5 Kilogramm. Auch die kräftige blaue Hintergrundbeleuchtung überzeugt. Beim Komfort punktet die Reclusa mit einer bequemen Handballenauflage. Vielschreiber freuen sich über ein Standard-Tastenlayout sowie den präzisen Anschlag der einzelnen Tasten.

Viele Ideen sind aber nur halbgar umgesetzt. So müssen Sie die Makrofunktionen erst umständlich im Treiber einstellen, und die wenigen Sondertasten liegen jeweils am äußeren Rand der Tastatur – also viel zu weit voneinander entfernt. Die beiden programmierbaren Drehregler haben zwar eine deutliche Rasterung, wackeln aber stark. Die zwei integrierten USB-Ports sind zudem meistens unnütz, weil beispielsweise Joysticks oder Gamepads mehr Strom als vorhanden benötigen.


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