Microsoft wird US-Bürger nicht bevorzugen - Forderung von US-Senator Grassley abgelehnt

Microsoft-Sprecher Lou Gellos hat die Forderung des republikanischen US-Senators Charles E. Grassley zurückgewiesen, nach der der Softwarekonzern eine moralische Pflicht habe, seine amerikanischen Angestellten zu bevorzugen und zuerst Ausländer zu entlassen.

von Georg Wieselsberger,
30.01.2009 16:32 Uhr

Microsoft-Sprecher Lou Gellos hat die Forderung des republikanischen US-Senators Charles E. Grassley zurückgewiesen, nach der der Softwarekonzern eine "moralische Pflicht" habe, seine amerikanischen Angestellten zu bevorzugen und zuerst Ausländer zu entlassen. Die Herkunft könne kein Kriterium dafür sein, wer von den angekündigten Entlassungen betroffen sein werde und wer nicht. Wer dank eines H-1B-Visas in den USA arbeite und dann entlassen werde, müsse normalerweise das Land sehr kurzfristig verlassen, was ebenfalls einen schweren Schlag darstelle. so Gellos. Daher werde man Betroffene unabhängig von der Herkunft die gleiche Unterstützung zukommen lassen.

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