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Mount & Blade 2 weltexklusiv angespielt - Das ultimative Mittelalter-Spiel?

Seit fünf Jahren wird Mount & Blade 2 entwickelt, doch erst jetzt ist es für die Presse spielbar. Und zwar exklusiv für GameStar. Wir finden raus, ob sich das Warten auf die Mittelalter-Sandbox lohnt.

von Dimitry Halley,
20.05.2017 08:00 Uhr

Mount & Blade 2: Als Ersatz für ein Pferd benutzen die Entwickler bei den Motion-Capture-Aufnahmen einen Medizinball.Mount & Blade 2: Als Ersatz für ein Pferd benutzen die Entwickler bei den Motion-Capture-Aufnahmen einen Medizinball.

Mensch, ich bin tatsächlich ein bisschen nervös, während ich weltexklusiv als erster Journalist Mount & Blade 2: Bannerlord anspiele. Ironischerweise ist diese Weltexklusivität überhaupt nicht der Grund für meine Aufregung - ob man ein Spiel jetzt als Erster in die Finger bekommt oder gemeinsam mit Kollegen anderer Publikationen macht rein handwerklich schließlich keinen Unterschied. Nein, hinter meiner Unruhe stecken drei andere Gründe. Nummer eins: Ich bin zum ersten Mal in meinem Leben in Ankara.

Entwickler Taleworlds sitzt etwas abseits der türkischen Hauptstadt in einem speziellen Wissenschaftspark für junge Start-Up-Unternehmen und studentische Projekte. Und während ich auf dem Weg vom Flughafen an einem Meer aus schlichten Appartement-Hochhäusern vorbeigefahren bin, in denen die knapp 5 Millionen Einwohner der Stadt Platz finden, sieht's bei Taleworlds selbst aus wie im UNATCO-Hauptquartier von Deus Ex.

Überall moderne High-Tech-Gadgets, ergonomische Bürostühle, offene Räume, Motion-Capture-Studios, Beamer, Whiteboards und Co. Es gibt sogar Gesichts- und Retina-Scanner, mit denen man Einlass in die Räumlichkeiten bekommt - knapp 70 mittelalter-affine Männer und Frauen aus der Türkei, Indien, Großbritannien und Schweden werkeln hier seit 2012 an Mount & Blade 2: Bannerlord. Fünf Jahre Entwicklungszeit bis zur ersten spielbaren Version sind eine ordentliche Zeit - und da liegt Grund Nummer zwei für meine Unruhe.