Mozilla Persona - Nur noch ein Passwort für das Internet

Mozilla hat die Beta-Phase seinen Identifizierungsdienstes Persona gestartet, der das Einloggen auf Webseiten durch ein Browser-basiertes System ersetzen soll.

von Georg Wieselsberger,
01.10.2012 15:33 Uhr

Mozilla Persona trug am Anfang seiner Entwicklung noch die Bezeichnung BrowserID und befindet sich nun in einer öffentlichen Beta-Phase. Der Logindienst verwendet eine oder mehrere verifizierte E-Mails des Benutzers, die dann auch für die Anmeldung bei Web-Diensten verwendet werden, sofern diese Persona unterstützen. Dabei wird kein Passwort mehr an den Dienst übertragen.

Die eigentliche Anmeldung mit Passwort erfolgt einmalig bei Persona und kann für jede Webseite getrennt zeitlich beschränkt werden. Für den Nutzer hat dies den Vorteil, dass er sich keine Passwörter mehr merken muss, während für die Dienste die Probleme bei der Passwort-Sicherheit entfallen, da es keine mehr gibt, die gestohlen werden könnten. Gleichzeitig kann der Nutzer selbst sogar gegenüber Persona anonym bleiben, da nur die verifizierte E-Mail-Adresse verwendet wird.

Für Webseiten-Betreiber soll die Integration von Persona höchstens einen Nachmittag in Anspruch nehmen. Die aktuelle Beta-Version soll Web-Entwickler dazu bewegen, die nun festgelegten Protokolle in ihre Seiten einzubauen, damit Persona bei Veröffentlichung der finalen Version bereits unterstützt wird.


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