MSI 790FX-GD70 - Test: Bestes AM3-Board zur Zeit

Mit vier Grafikkarten-Slots, vielen Übertaktungseinstellungen sowie umfangreicher Ausstattung klarer, wenn auch teurer Testsieger!

von Florian Klein,
19.08.2009 11:59 Uhr

Mit viel Ausstattung und Übertaktungseinstellungen holt sich die MSI-Platine den Testsieg. Gleich vier PCI-Express-16x-Steckplätze für Grafikkarten bietet das MSI 790FX-GD70 und erlaubt so die Koppelung von bis zu vier Radeons im Crossfire-Modus. Überzählige PCIe-16x-Slots können Sie auch für PCI-Express-Erweiterungskarten mit 4x- oder 1x-Anschluss verwenden, zwei der älteren PCI-Slots finden ebenfalls Platz. Im Sockel AM3 funktionieren fast alle neueren Phenom-IIModelle (bis auf die AM2+-Varianten X4 940 BE und X4 920), die vier Speicherbänke schlucken bis zu 16,0 GByte DDR3-1600-RAM. An Anschlüssen spart MSI ebenfalls nicht: Mit zehn USB-, acht SATAsowie einem externen SATA- und einem Firewire-Anschluss sind Sie für alle Eventualitäten gerüstet. Übertaktern erleichtert MSI das Finden der passenden Einstellungen mit einem kleinen Display zur Anzeige der Bios-Fehler-Codes sowie einfach zu bedienenden Ein-/Aus-, Reset-, und Clear-CMOS-Tastern.

Ein Drehknopf zur direkten Taktsteigerung ist eher ein Gimmick denn eine nützliche Funktion, da Sie die nötigen Spannungssteigerungen trotzdem im Bios finden und einstellen müssen. Das gefällt uns wegen der umfangreichen Tuning- Möglichkeiten inklusive Speicherfunktion in mehreren Profilen sowie der teils recht ausführlichen (wenn auch in schlechtem Englisch) gehaltenen Erklärungen zu relevanten Übertakter- Parametern sehr gut. Mit einem Preis von 160 Euro kostet das 790FX-GD70 zwar spürbar mehr als die restlichen Kandidaten, erringt aber verdient den Testsieg.


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